Angriff auf Gaza

Zu den Aufgaben eines Staates gehört es, seine Bürger und Besucher bestmöglich auch und gerade vor äußeren Bedrohungen zu bewahren, ihr Leben, ihre Gesundheit und ihren Besitz zu schützen. Israel, das mit Nachbarn gestraft ist, die ihren Kindern beibringen, daß der Mord an Juden ihre Pflicht ist, kontrolliert zu diesem Zweck etwa den Personen- und Warenverkehr aus und nach Gaza.

Dieses als »Blockade« oder auch »Belagerung« Gazas diffamierte Kontrollregime stört freilich die Nachschubwege der dort aktiven oder gar herrschenden Terroristen, während es auf der anderen Seite erst ermöglicht, daß etwa gläubige Bewohner Gazas zum Freitagsgebet in die israelische Hauptstadt Jerusalem reisen können, ein Reiseverkehr, der zwischen Feinden einzigartig sein dürfte.

Gleichermaßen ist es erst die »Blockade«, die es ermöglicht, die Menschen in Gaza mit allen lebenswichtigen Gütern zu versorgen. Ein unkontrollierter Warenfluß hieße für Israel, vor der terroristischen Bedrohung aus Gaza zu kapitulieren und sich selbst aufzugeben. Das Problem ist ja gerade nicht die »Blockade«, sondern die Herrschaft der Hamas und ihrer Verbündeten über Gaza.

Erklären nun reiselustige Frauen aus Europa und Amerika erneut, demnächst von Spanien aus mit zwei Booten in erster Linie »die Blockade angreifen« zu wollen, ist das die Ankündigung eines Verbrechens, dessen weitere Vorbereitung und Durchführung die dortigen Behörden verhindern sollten. Darüber hinaus demonstrieren die Aktivistinnen aber eine gehörige Menschenverachtung.

Denn indem sie das etablierte und legitime israelische Kontrollregime attackieren, zeigen sie, daß sie auch all das angreifen, was es ermöglicht: Eine Versorgung Gazas über Israel. Ihr Unternehmen ist daher nicht bloß gegen Israel gerichtet, sondern gegen all jene, die auf Hilfen angewiesen sind. Die sichere, aber geräuschlose Versorgung Gazas soll durch sporadische Aktionen abgelöst werden.

Statt Kooperation suchen die Aktivistinnen um Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire die Konfrontation auf Kosten der Bevölkerung Gazas. Wenige Wochen nach der Wiederannäherung zwischen Israel und der Türkei, von der auch Gaza profitiert, können sie damit nicht einmal mehr in »Palästina« überzeugen: »Solidaritäts-Flotte« schreibt man dort nur noch mit Anführungszeichen.

tw24.net

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