Ein Bauernopfer

Tapfer im Nirgendwo

Ein Nachtrag von Sandra Kreisler zu ihrem offenen Brief an Dieter Hanitzsch.

Ich habe vorgestern einen langen offenen Brief über eine antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung (15.5.2018) geschrieben, und das hat einiges an Reaktion nach sich gezogen. Und es wurde aufgrund des allgemeinen Shitstorms der Zeichner entlassen. Ich finde das ärgerlich.

Der Brief war von mir bewusst als offener Brief konzipiert, weil er eben nicht ausschließlich den Zeichner zum Ziel nahm. Ich verwendete die Karikatur als Anlass, um anhand ihrer Form auf das zutiefst einseitige, uninformierte, ja oft genug auch hetzerische Narrativ aufmerksam zu machen, dem wir in den allermeisten deutschsprachigen Medien ausgesetzt sind.

Es ist nichts „repariert“ wenn man einen in seinen Überzeugungen eingefahrenen Mann, der nicht verstehen kann und will, was er falsch macht, zum Sündenbock stempelt und sonst genau so weiter macht wie bisher.

Die Süddeutsche hat eine lange Geschichte der anti-Israelischen Agitation…

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Wegen noch einiger ausstehender Fragen bezüglich der neuen „Datenschutzrichtlinien“ wurde die Kommentarfunktion von https://medforth.wordpress.com vorläufig deaktiviert.

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Monitor der Einseitigkeit

Tapfer im Nirgendwo

Würde ich nur öffentlich-rechtliches Fernsehen schauen, ich würde Israel hassen, denn es herrscht bei ARD und ZDF eine geradezu wahnsinnige Einseitigkeit, wenn über Israel berichtet wird. Den aktuellen traurigen Höhepunkt stellt das Magazin „Monitor“ vom 17. Mai 2018 dar. Dort wurde über die Ausschreitungen im Gazastreifen an der Grenze zu Israel wie folgt berichtet:

„Es waren erschütternde Bilder aus dem Gazastreifen am Montag. Rücksichtslos schießt die israelische Armee auf palästinensische Demonstranten, darunter auch Frauen und Kinder.“

„Und nein, das waren keine Zusammenstöße, wie viele deutsche Medien schreiben, sondern ein maßlos übertriebener Einsatz von Gewalt, ein mögliches Kriegsverbrechen, begangen von der israelischen Armee und deren Führung.“

„Die Eskalationsspirale im Nahen Osten dreht sich unaufhaltsam und es sind vor allem der US-amerikanische Präsident und der israelische Premierminister Netanyahu, die zur Zeit Öl ins Feuer gießen.“

Monitor findet deutliche Worte. Was für maßlose, rücksichtslose, schießwütige Verbrecher diese Israelis doch sind! So sieht neutrale…

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Gelsenkirchen: Antisemitischer Vandalismus in Buer

In der Zeit von Donnerstag, den 10.05.2018 bis Sonntag, den 13.05.2018 entfernten bislang Unbekannte gewaltsam die Gedenkplatte zu Ehren Emil Kochmanns auf der Nienhofstraße, Höhe Hausnr.34, in Buer. Emil Kochmann war ein jüdischer Notar und Rechtsanwalt, der mit seiner fünfköpfigen Familie in Buer lebte. Seine Kanzlei florierte, seine Familie gehörte zu den angesehenen bürgerlichen Kreisen in Buer. Er wurde 1942 durch das Naziregime verhaftet, nach Ausschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Tathergang und/oder dem/n Täter/n machen können. Sachdienliche Hinweise bitte unter den Rufnummern 0209/365-8501 (Polizeilicher Staatsschutz) und -8240

http://fredalanmedforth.blogspot.de/2018/05/gelsenkirchen-antisemitischer.html

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Das NDR-Magazin Panorama attestiert dem Iran eine „geistig-moralische Überlegenheit“

Tapfer im Nirgendwo

„Amerika wird von moralisch Verwahrlosten regiert.“

Das erklärt Stefan Buchen in seinem Kommentar für das NDR-Magazin Panorama.

Es ist das Recht eines jeden Menschen, eine Meinung zu haben, möge er nun Journalist oder Straßenkehrer sein. Es ist wichtig, dass jeder Mensch seine Meinung frei äußern kann. Nur so kann man erfahren, wie ein Mensch tickt und wo er steht. Besonders bei einem Journalisten ist es wichtig, die Position zu kennen, denn so kann man bewerten, wie es um seine Objektivität bestellt ist und wie seine Analysen und Berichterstattungen zu bewerten sind.

Stefan Buchen macht keinen Hehl daraus, wo er steht. Er erklärt, Amerika sei moralisch verwahrlost und die Gesellschaft beruhe auf eine „Politik von Wahnsinnigen“. Der Iran hingegen sei viel besser:

„Angesichts der politischen Klasse, die jetzt in Washington regiert, fällt es „dem Mullah“ Hassan Rohani nicht schwer, seine geistig-moralische Überlegenheit zu zeigen.“

Die Wortwahl ist hier…

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Berlin: Jüdische Familie in Restaurant nicht bedient

Am vergangenen Freitag wurde eine jüdische Familie in einem Restaurant in Mitte demonstrativ nicht bedient. Die Familie war als jüdisch erkennbar, das Restaurant zu diesem Zeitpunkt nahezu leer.

Das jüdische Ehepaar ging gegen halb sechs mit ihrem siebenjährigen, schwerbehinderten Sohn in ein Restaurant am Berliner Gendarmenmarkt, um etwas zu essen. Das Lokal befand sich in unmittelbarer Nähe zum an diesem Tag dort stattfindenen Israeltag Berlin 2018. Die Familie war als jüdisch erkennbar, da der Vater Kippa und die Mutter religiösen Schmuck trug. Der Sohn hatte zudem einen Luftballon mit der Aufschrift „I like Israel“ bei sich. Die Familie setzte sich zunächst in den Außenbereich des Restaurants. Zu diesem Zeitpunkt waren in dem Lokal keine weiteren Gäste, jedoch fünf Kellner. Die Familie wurde jedoch trotz unterschiedlicher Versuche der Kontaktaufnahme zum Personal nicht bedient. Als sich nach ca. 10 Minuten zwei andere Personen an einen weiteren Tisch setzten, wurde deren Bestellung durch einen Kellner rasch aufgenommen. Daraufhin suchten sowohl die Frau als auch der Mann das Gespräch mit dem Personal, bekamen jedoch lediglich die Auskunft, sie säßen am ‚falschen Tisch‘. Der mehrfachen Aufforderung, der Familie einen anderen Tisch zuzuweisen, kamen die Angestellten jedoch nicht nach. Stattdessen wurde ihnen signalisiert, sie sollten das Restaurant verlassen. Als der Mann einen Angestellten daraufhin mehrfach damit konfrontierte, dass Juden in dem Lokal wohl nicht bedient würden, erntete er hierfür nur ein spöttisches Lächeln. Die Familie verließ daraufhin das Restaurant.

Melden Sie antisemitische Vorfälle unter www.report-antisemitism.de .

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Recht und Ordnung

Numeri 24:9

´Feigheit, Mutter aller Grausamkeit´
Montaigne

Gleich meinem Freund Nathan, dem Webmaster dieser Site, verfolge ich, jenseits der großen Zusammenhänge, nicht minder aufmerksam auch solche Vorgänge, die im lokalen bzw. regionalen Umfeld öffentliche Interessen immer wieder empfindlich berühren oder verletzen. Die bloße Meinungsbildung (jenseits verordneter oder verabreichter) Meinungsmache kann sich noch im Kleinsten, vielleicht gerade dort, zu echter Urteilskraft verdichten, doch liefe sie schon hier ins Leere, bezöge man nicht gleichzeitig deutlich Stellung: Klare Standpunkte müssen auch klar sichtbar werden. Und sichtbar bleiben. Es geht also weniger um die Frage, ob die so oft zitierte Zivilcourage zu den Tugenden oder Pflichten des Bürgers zählt oder nicht. Was einer tatsächlich zu zahlen bereit ist, um diese jenseits taktischer Erwägungen auch dauerhaft zu behaupten – das zählt. Vom einzelnen wird, lässt er sich auf dieses ´Spiel´ ein, fast durchweg ein hoher Einsatz verlangt, während die bloßen ´Spielchen´ zum Nulltarif erhältlich bleiben.

Es kostet…

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