Kreativität und Verbrechen — Improvisationslust als deutscher Wahn

Dass die Deutschen ein Volk phantasieloser Bürokraten seien, die der selbstentgrenzenden Begegnung mit dem Fremden bedürften, um sich endlich mal richtig locker zu machen, hat noch nie gestimmt. Im Gegenteil, sich locker zu machen und die weite Welt zu sehen, war ihnen von jeher ein so brennendes Bedürfnis, dass sie spätestens seit dem Ersten Weltkrieg zwischen Massentourismus, Freizeitspaß und Kriegseinsatz allenfalls fließende Übergänge kennen. (1) Die multikulturellen Jungdeutschen, die sich heute im Rahmen diverser Abenteuerpraktika und Freiwilligendienste möglichst noch vor Erreichen der Volljährigkeit für ein paar Monate selber jeweils nach Mittelafrika, Lateinamerika, Indien oder in den Libanon entsenden, um die Arbeit ortsansässiger Entwicklungshelfer mit ihrem pausbackigen Tatendrang zu behindern, haben aus der Geschichte nur gelernt, um sie fortzusetzen. Nachdem es mit dem Sieg der Herrenrasse nicht geklappt hat, ist man in sich gegangen und hat die Hybris eingesehen, die darin lag, das eigene Volk in der freilich schon damals feingliedrigen Hierarchie der Rassen an die Spitze zu stellen und nicht ernsthaft genug in Betracht zu ziehen, dass auch andere Völker als Vorkämpfer bei der Mobilmachung gegen die alleinige Gegenrasse (2) in Betracht kommen.

Seit sie das begriffen haben, praktizieren die Deutschen Weltoffenheit gegenüber den barbarischsten Stämmen des Globus, am liebsten gegenüber Angehörigen der Umma, in der sie die zeitgemäße Erscheinungsform der Volksgemeinschaft erkennen, welche ihnen ihrerseits rückblickend fast wie eine Erfindung von Spießern erscheint – weshalb heute die lautesten Feinde von Spießertum und Biederkeit besonders hemmungsloses Appeasement gegenüber dem Islam betreiben, dessen Zugehörige nicht nur weniger verweichlicht sind als Stammtischdeutsche, sondern von vorneherein transnational agieren und die Grenzen bürgerlicher Staatlichkeit missachten. Einem bürgerlichen Staat anzugehören, heißt Grenzen zu akzeptieren, was mit den Deutschen nie zu machen war, weshalb die Grenzen von den Siegern diktiert werden mussten. Wenn heute Multikulturalisten sich angesichts von Stadtvierteln, die noch nicht zu fünfzig Prozent islamisiert sind, über „Monokulturen“ mokieren, klingt darin der Hass auf dieses Diktat mit – der Hass auf die wenigstens oberflächlich gelungene Verwestlichung des Alltags also. Wobei auch diese Verwestlichung nur gelingen konnte, weil es in Deutschland institutionelle und lebenspraktische Anknüpfungspunkte für eine Abwendung vom Selbstverständnis als Kulturvolk zugunsten des angloamerikanischen Modells von Zivilisation gab, die freilich immer Ausnahmen blieben. Alles, was an solche Residuen von Gesellschaft erinnert und an die alliierte Politik der reeducation nach 1945 anknüpfen konnte, wird heute „Monokultur“ geschimpft, die vor Monokulturalisierung zu schützende Gemeinschaft aber ist multikulturell. Wenn ein islamischer Vater, weil ihm das Sorgerecht verweigert wurde, seine Frau hinrichtet und seinem Baby den Kopf abschneidet, bekommen deshalb in Deutschland diejenigen, die die Grausamkeit der Tat dokumentieren und öffentlich machen, Besuch von der Polizei. (3) Mit der Bestialität ist man per du, sie ist menschlich verständlich, während Gesten der Humanität, die sie skandalisieren, als indezent gelten.

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2018/79-kreativitaet-und-verbrechen/

Veröffentlicht unter Antisemitismus Antizionismus, Öko Bio, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Ehrenmorde Islam Muslime, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Literatur, Schwul Lesbisch, SPD Sozialfaschisten, Verbrechen, Wissenschaft Forschung | Verschlagwortet mit ,

Der Westen liegt im Abendland — Über die Grenzen von Religionsfreiheit und Religionskritik

NO PASARÁN! - Bahamas Nr. 79

Es mag einmal vernünftige Einwände gegen den Begriff des christlich-jüdischen Abendlandes gegeben haben. Zum einen unterstellt „christlich-jüdisch“ eine historische Harmonie, welche die Geschichte des christlichen Antijudaismus eskamotiert. Weshalb sich noch heute gewitzte Polemiker darin gefallen, darauf hinzuweisen, dass der Bindestrich im Grunde als Minus-Zeichen zu lesen sei (also christlich minus jüdisch). Zum anderen trage die Wendung vom Abendland der die bürgerliche Gesellschaft auszeichnenden Säkularisierung nicht angemessen Rechnung, könne „christliches Dominanzgebaren“ für bürgerliche Konfessionslose und Weihnachtsbaum-Christen nicht identitätsstiftend sein. Dagegen hatte der Begriff des „Westens“ den Vorteil, stärker auf Liberalismus und das amerikanische Streben nach individuellem Glück abzuheben, mithin den Einspruch gegen Antisemitismus und religiösen wie sonstigen Kollektivismus mitzutransportieren, weshalb er sich auch unter Ideologiekritikern einiger Beliebtheit erfreute.

Inzwischen ist „Westen“ jedoch zu einer Chiffre für das verkommen, worin sich die nachbürgerliche Gesellschaft am fortschrittlichsten und liberalsten wähnt, und worin sie zudem glaubt, die richtigen Lehren aus Auschwitz zu ziehen: Antirassismus und Religionsfreiheit. Das führt in die eigentlich paradoxe Situation, dass sich die antibürgerliche Islamisierung westeuropäischer Gesellschaften unter dem Deckmantel der Verteidigung von Bürgerlichkeit vollzieht, weshalb selbst dort, wo diese Entwicklung nicht begrüßt, sondern abgelehnt wird, so etwas wie ein paralysierter Fatalismus vorherrscht, der sich in selbstquälerischen Phrasen ausdrückt, wie etwa der, welchen Sinn eine konsequente Bekämpfung des Islam überhaupt hätte, wenn man dazu Freiheitsrechte beschneiden, sich also um die eigene westliche und liberale Identität bringen müsste…

In Wirklichkeit gäbe es im Verhältnis zwischen praktischer Islamkritik und konsequenter Verteidigung von Bürgerlichkeit historisch wie logisch nichts Widersprüchliches, wenn man sich des dezidiert abendländischen Charakters des Bürgerlichen endlich (wieder?) bewusst würde. Heutzutage hat marxistische Ideologiekritik daher die Aufgabe, der konservativen Kampfansage gegen den Islam, deren Vertreter sich im Unterschied zum linken Lager als prinzipiell ansprechbar erweisen, auf die Sprünge zu helfen.

In Söders Rede von den vom Kreuz symbolisierten „Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung“ hallt nämlich nur noch schwach nach, wovon der Abendlandmythos des Nachkriegskonservatismus seinerzeit eine vergleichsweise klare Vorstellung hatte. Theodor Heuss etwa erklärte 1950: „Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Capitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen.“ (3) Söder hätte sich auch – wesentlich aktueller – auf die Ansprache von Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 berufen können. Da sagte Ratzinger: „Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.“ (4)

Zwar gehören zu jedem Mythos Verklärung und Idealisierung, die der Selbstaufklärung bedürfen. In diesem Fall scheint es jedoch eher so zu sein, dass der Zusammenhang von Bürgerlichkeit und Judentum beziehungsweise Christentum realhistorisch und begrifflich noch viel zwingender ist, als es den meisten Konservativen und sich selbst treuen Christen je bewusst war. Es gibt nämlich tatsächlich so etwas wie ein transhistorisches „kulturelles Dispositiv“ des Okzidents, dessen konkrete Bestimmungen insbesondere in Abgrenzung vom (islamischen) Orient deutlich hervortreten. Das betrifft vor allem (sowohl für sich als auch in wechselseitiger Verschränkung) die Sphäre des Rechts und die Sphäre der Triebregulation als zivilisierende Entrohung des Geschlechterverhältnisses.

Kurz gesagt, kennt die Scharia weder das Ideal von Rechtssicherheit und vermitteltem Gewaltmonopol noch das Konzept passiver Individualrechte (5) – womit im Grunde Islam und ein emphatischer Begriff des Rechts einander kategorisch ausschließen. Sexualpolitisch nimmt der Islam für männliche Triebversagung (Sublimierung kennt er nicht) nicht etwa wie das Abendland – Stichworte: Odysseus-Mythos und Bergpredigt – die Männer, sondern die Frauen in die Pflicht, deren übersexualisierende Desexualisierung daraus resultiert, dem Ehemann als Objekt der Triebabfuhr zu dienen und für alle anderen Männer sexuell unsichtbar zu sein. Islamische Rechtsfeindschaft und Sexualitätsdispositiv verdichten sich im Kopftuch als zugleich Herrschaftsmittel, das sich in die Frauenkörper einschreibt, und doppeltes Symbol: Zeichen des phallozentrisch-patriarchalen Geschlechterverhältnisses selbst und der islamisierenden Landnahme des öffentlichen Raumes, aggressive Kampfansage an alle noch unverschleierten Frauen und sichtbare Etablierung von Gegensouveränität.

Es ist performativ widersinnig und daher zum Scheitern verurteilt, Mädchen und Jungen autochthoner wie migrantischer Herkunft zu modernen Bürgerinnen und Bürgern in einem Raum erziehen zu wollen, in dem die Verhüllung von Mädchen geduldet wird. Eine solche Duldung ist nicht staatliche Neutralität, sondern ihr Gegenteil: die Parteinahme gegen jene Mädchen und der Verrat ihrer Bürgerrechte, somit bürgerliche Selbstdemontage.

Judaisierung ist Zivilisierung

Historisch betrachtet sind die Herausbildung einer bürgerlichen Gesellschaftssphäre und die Entstehung des philosophischen Monismus sowie jüdischen Monotheismus in der griechischen Antike des 5. Jahrhunderts vor Chr. Phänomene, deren gleichzeitiges Erscheinen alles andere als kontingent ist. Vieles spricht dafür, dass Letzteres seinen materiellen Grund in Ersterem hat. (6) Die Erfahrung des geldvermittelten Warentauschs – dass also alle einzelnen Warendinge, welche die Menschen zu Schöpfern haben, über ein Prinzip, ein Eines, sei es Gold, Silber oder Münzgeld, reguliert werden und zirkulieren – mag die Frage nahegelegt haben, ob nicht gewissermaßen analog auch alle Naturdinge inklusive des Menschen auf ein Prinzip rückführbar sind, dem sie Existenz und inneren Zusammenhang verdanken. Inmitten einer Welt polytheistischer Mythen kommt Aristoteles so – rein geistesgeschichtlich betrachtet – plötzlich und unvermittelt philosophisch auf den einen selbst unbewegten Beweger alles Seienden und kommen die Juden religiös auf den einen Schöpfergott. Noch die spätere christliche Trinität ist keine Aufweichung des oder Verstoß gegen den Monotheismus, sondern dürfte gerade in ihrer Rätselhaftigkeit und Mystik adäquater und plausibler Ausdruck der geahnten, aber unbegriffenen Dreiheit in der Konstitution des Tauschwerts (also Gott) sein: 1. Wertabstraktion (= Heiliger Geist), 2. Tauschrecht setzende und hoheitliche Kontrolle über die Geldware ausübende Souveränität (= Vater) und 3. die Münze selbst als sinnlich gewordene Abstraktion (= fleischgewordener Sohn, sinnlich-übersinnliches Ding).

Soweit der geldvermittelte Äquivalententausch – die Vergleichung des Ungleichen – nicht nur indirekt den Erfahrungshintergrund Aristotelischer Überlegungen gibt, sondern als solcher den Gegenstand der Analyse bildet, reflektiert Aristoteles auf die notwendige rechtliche Gleichheit der Tauschenden als Tauschende, also eine Gleichheit, die als Absehung vom gesellschaftlichen Rang der Personen zugleich aber auf den Tauschakt selbst beschränkt bleibt. Demgegenüber bildet das Judentum eine die unmittelbare Realität des Äquivalententauschs transzendierende Idee heraus. So wie das Geld (als Geldware oder Münze) im auswärtigen Handel im Grunde ein universales Prinzip der „Völkerverständigung“ – im Unterschied zum Raubkrieg – darstellt, fungiert der jüdische monotheistisch gedachte Gott eben nicht mehr als partikularer Stammesgott der Juden, sondern als Gott aller Menschen, vor dem und dessen Gesetz alle Menschen prinzipiell gleich sind, gleichbedeutend mit der Idee einer ungeteilten Menschheit und der Gottesebenbildlichkeit jedes einzelnen Menschen, dessen Leben darum heilig ist. So verweisen eben auch Gesetz, Bund, Vertragswerk – vermittelt über den Auszug der Hebräer aus Ägypten – immer auch auf einen grundsätzlichen Einspruch gegen die Institution der Sklaverei, ja der Herrschaft des Menschen über den Menschen überhaupt.

Unabhängig von den konkreten Inhalten des jüdischen Gesetzes, das in wesentlichen Fragen spätere bürgerliche Rechtsgrundsätze der Moderne vorwegnimmt, ist das Verhältnis zu Souveränität, Recht und Ordnung in eine Theorie des Messianischen eingelassen, wodurch es affirmativ und kritisch zugleich ist. Das Gesetz ist einerseits als solches und in seinen Inhalten Ausdruck des unversöhnten Standes der Menschheit (mit sich selbst, Gott und der Natur) und garantiert, quasi als Kompromiss, das bestmögliche Leben eingedenk eben jener allgemeinen Unversöhntheit. Im versöhnten Stand dagegen wäre das Gesetz als verwirklichtes, seinem Geist nach von den Menschen verinnerlichtes, als äußeres und buchstäbliches überflüssig beziehungsweise aufgehoben.

Nach diesem Muster übrigens denkt Marx die durch einen revolutionären Akt herzustellende Übergangsgesellschaft zwischen Kapitalismus und Kommunismus, in der unter neuen Eigentumsverhältnissen, also auf der Basis vergesellschafteter Produktionsmittel die bürgerliche Rechtsform zunächst genauso fortexistiert, wie die Produkte vermittels des geldähnlichen Arbeitsgeldes distribuiert werden – bis Rechts-, Waren- und Geldform vollends überflüssig geworden sind.

Während das frühe Ur-Christentum mit dem ersten Erscheinen Jesu die messianische Zeit für gekommen hielt und darum Heiden missionierte und das jüdische Gesetz in seiner sakramentalen Einheit aufgeweicht weil für bereits verwirklicht erklärt hatte, blieb dem späteren, gesellschaftlich siegreichen Christentum angesichts der Parusieverzögerung – also: des offensichtlichen Ausbleibens des zweiten Erscheinens Jesu – und damit der doch nicht vollkommen erlösten Welt nichts anderes übrig, als das Gesetz in Form des Kirchenrechts wieder aufzurichten, das historisch vermittelt nun einen Synkretismus aus jüdischem und republikanisch-römischem Recht darstellt. Rein theologisch mag es einen, sich dann in antijüdisches Ressentiment übersetzenden, Minderwertigkeitskomplex gegenüber der Ursprungsreligion begünstigen, aufs zweite Erscheinen des Messias zu warten, statt wie das religiöse Original aufs Erste – und damit die Bedeutung des Kreuzestodes abzuschwächen, gar in der Rechtsnotwendigkeit zu profanisieren. Menschheitshistorisch ist es aber diese theologische Konstruktion, die den Irrtum der Naherwartung des Heils kompensiert, mit der das Christentum zunächst die griechischen und römischen Heiden, dann die europäischen Barbaren judaisierte, d.h. zivilisierte, woraus ein Ressentimentfreiheit ermöglichendes christliches Selbstbewusstsein gegenüber den Juden hätte gezogen werden können.

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2018/79-der-westen-liegt-im-abendland/

Veröffentlicht unter Antisemitismus Antizionismus, Öko Bio, Deutschland Nazis, Dhimmi Medien Schweinepresse, Ehrenmorde Islam Muslime, Kirche, Kunst Kultur, SPD Sozialfaschisten, Türkei Völkermord Armenier, Wissenschaft Forschung | Verschlagwortet mit ,

Germany: Apparently North Africans insult and beat 17-year-old Jewish boy in the city of Düsseldorf

The series of anti-Semitic aggressions committed by Muslims against Jews in Germany continues unabated.  Please also note the following overcomplicated police report: 

Since the weekend, the state security of the Düsseldorf police has been investigating an incident that took place in Düsseldorf’s old town late on Friday evening. A 17-year-old was insulted because of his religious affiliation and bumped into by a suspect. According to the investigations to date, the 17-year-old was on the street at Neustraße during the night from Friday to Saturday. At that time there was also a group of about ten young men here. From this group, the young person wearing an Israeli flag badge and a kippa was insulted. Furthermore, one of the men bumped into him in such a way that the 17-year-old was in temporary pain. About an hour later, the young man approached a patrol and reported the incident to the officers, who immediately filed a complaint. Based on the young man’s account, the investigators assume that he committed an anti-Semitic crime. The suspects are said to be between 18 and 23 years of age. They had black hair and black beards. Some of them wore white T-shirts. According to the teenager, they have a southern or North African appearance. Information can be obtained from the responsible state security department of the Düsseldorf police on 0211-8700.

 http://fredalanmedforth.blogspot.com/2018/07/dusseldorf-nafris-beleidigen-und.html

Veröffentlicht unter Antisemitismus Antizionismus, Öko Bio, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Ehrenmorde Islam Muslime, Israel, Terrorismus Islamismus Festnahme, Verbrechen | Verschlagwortet mit , , , ,

Israelischer Professor aus Baltimore erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bonner Polizei

Tapfer im Nirgendwo

Am 11. Juli 2018 ist es in Bonn zu einem judenfeindlichen Übergriff gekommen. Der israelische Professor Yitzhak Melamed aus Baltimore wurde attackiert, weil er eine jüdische Kopfbedeckung, eine Kippa, trug. Danach wurde er von der Polizei geschlagen. Tapfer im Nirgendwo präsentiert nun einen Brief des Professors an einen Freund in deutscher Übersetzung.

Mein guter Freund,

In den letzten zwei Tagen wurde ich von verschiedenen deutschen Medien angesprochen, die um eine Stellungnahme zu dem Vorfall baten, der sich am 11. Juli im Bonner Hofgarten ereignet hat. Ich kann nicht all diese Anfragen beantworten, da ich mich um meine Arbeit und um meine Familie kümmern muss. Daher lass mich hier stattdessen kurz und präzise den Verlauf der Ereignisse an diesem Tag beschreiben.

Lass mich zunächst anmerken, dass mich die Beschreibung des Vorfalls in der Erklärung der Bonner Polizei vom 12. Juli zutiefst beunruhigt. Der Bericht ist voll von glatten und grundlosen Lügen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.918 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Uncategorized

Düsseldorf: Nafris beleidigen und schlagen 17-jährigen jüdischen Jungen

Man beachte bitte auch die folgende verquaste Polizeimeldung dazu:

Der Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei ermittelt seit dem Wochenende wegen eines Geschehens, dass sich am späten Freitagabend in der Düsseldorfer Altstadt ereignet hat. Dabei wurde ein 17-Jähriger aufgrund seiner Religionszugehörigkeit beleidigt und von einem Tatverdächtigen angerempelt.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hielt sich der 17-Jährige in der Nacht von Freitag auf Samstag in Höhe der Neustraße auf der Straße auf. Hier befand sich zu diesem Zeitpunkt auch eine etwa zehnköpfige Gruppe junger Männer. Aus dieser Gruppe heraus wurde der Jugendliche, der einen Anstecker mit israelischer Flagge und eine Kippa trug, beleidigt. Des Weiteren rempelte ihn einer der Männer derart an, sodass der 17-Jährige kurzzeitig Schmerzen hatte. Etwa eine Stunde später sprach der Jugendliche eine Streife an und berichtete den Beamten von dem Vorfall, die wiederum sofort eine Anzeige fertigten.

Aufgrund der Darstellung des jungen Mannes gehen die Ermittler von einer antisemitischen Straftat aus.

Die Tatverdächtigen sollen circa 18 bis 23 Jahre alt sein. Sie hatten schwarze Haare und schwarze Bärte. Einige von ihnen trugen weiße T-Shirts. Laut Angaben des Jugendlichen haben sie ein südländisches bzw. nordafrikanisches Aussehen.

Hinweise nimmt der zuständige Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/13248/4009203

Veröffentlicht unter Antisemitismus Antizionismus, Öko Bio, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Ehrenmorde Islam Muslime, Israel, SPD Sozialfaschisten, Terrorismus Islamismus Festnahme, Verbrechen | Verschlagwortet mit ,

Germany: Punish one, discipline hundreds – Cleaning woman sentenced for comment in the daily newspaper „Die Welt“

A cleaner from Vierkirchen in Bavaria has commented in the daily newspaper „Die Welt“ on the permanent topic of „refugees“. Now she was convicted by the district court of Dachau. The 41-year-old cleaner is said to have commented the following in the comment section of an article in the daily newspaper „Die Welt“ entitled „Subsidary protection: 10,000 refugees sue Germany“:

„Cheat on the state, steal from people, rape them, playing pocket billiards, demand money from us and sue the state. They can do that. You’re more valuable than gold, our super skilled workers. I hope our courts are knocking it all out. If I were a judge, I’d say if something didn’t suit you, go home. We have to stop putting up with all this.“

„The Fürstenfeldbruck police have „uncovered“ the „case“, who in turn received a tip-off from the State Criminal Police Office (LKA) of North Rhine-Westphalia. Network investigators, who mainly go through the social media and search for so-called hate comments and postings, have discovered the words of the 41-year-old on Facebook, reports Munich’s  daily Merkur, among others. Christian Calame, district judge in Dachau, argued that the defendant had accused refugees of some crimes in her commentary. Among other things, she accused them of theft and rape. In addition, the accused has spurred on other people and frightened them. In the main hearing, District Judge Calame summed up that the 41-year-old’s crime was not an offence at the lower edge of criminal liability. „I have no idea what came over me,“ said the accused, who was after all “ married to a Slovene and her sister-in-law comes from the Dominican Republic“, so the details worth mentioning from the personal environment of the woman. The hitherto unpunished woman from Vierkirchen received a fine of 1650 euros, although „fines are not actually provided for“, the public prosecutor added.

https://www.journalistenwatch.com/2018/07/14/bestrafe-putzfrau-welt/

Veröffentlicht unter Öko Bio, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Ehrenmorde Islam Muslime, SPD Sozialfaschisten, Türkei Völkermord Armenier, Verbrechen | Verschlagwortet mit , ,

Philosopher Yitzhak Melamed (Johns Hopkins) victim of anti-semitic attack in Bonn–and then a victim of police brutality at hands of local cops!

 

PRIKK: Germany: Jew attacked by Arab man in the city of Bonn — Police beat up Jewish victim https://www.prikk.world/de/social-media/prikkpost/87045  https://www.prikk.world/de/social-media/prikkpost/87045 

 

Germany: Jew attacked by Arab man in the city of Bonn — Police beat up Jewish victim

prikk.world

 

When I arrived in Bonn on Thursday, July 12 to give a keynote at Bonn’s annual Summer School in Classical German Philosophy, I was shocked to learn that the prior day’s speaker, Yitzhak Melamed (Johns Hopkins) had first been the victim of an anti-semitic assault by a deranged German-Paltestinian (some news reports described the assailant as a drug addict) on the lovely green space adjacent to the University, but that he was then beaten by the Bonn police who mistook him for the culprit rather than the victim–so he was victimized twice!  (Naturally, the police tried to rationalize their assault on Professor Melamed, but an independent investigation has been launched by the Minister of the Interior.)  The University and town are in an uproar (the events are all over the print and televised media), and the Bonn Mayor has organized a rally for next Thursday in which all Bonn citizens are encouraged to wear a Kippa.  But I’ll here let Professor Melamed recount the horrible events.

The Events at the Bonner Hofgarten this July 11th: A Letter to a German Friend,
In the past two days I have been approached by various German news media requesting my description of the events that took place at the Bonner Hofgarten on July 11th. I cannot answer all of these requests as I have work to do and family to look after. Instead, let me provide a brief and precise description of the course of events on that day. Let me also note that I am deeply troubled by the description of the events in the Bonn Police statement of July 12. The report is replete with flat and groundless lies aiming at covering both the brutality and inefficiency of the Bonn police on July 11th (I will explain these grave charges shortly).
I had been invited to give a Keynote Lecture at Bonn University’s prestigious summer school in classical German philosophy. Regrettably, I could come for only two and half days due to family commitments, and I was scheduled to give my talk on Wed. June 11 at 18:00. I had spent the morning of that day working on my research, and at 12:30 I met Dr. Lina Steiner (Bonn University), my former colleague and a close friend of both my spouse and I. Lina showed me the nice schloss and then she wished to show me the town (though I visit German universities quite frequently, I had never been to Bonn before). It was sometime after 14:00 that we crossed the street and entered the Bonner Hofgartens. Shortly thereafter, a stocky man about 1.60 meters tall approached us and asked me “Bist Du Jude?” and then, added that he is Palestinian. I started saying that I have sympathy for the plight of the Palestinians and deeply regret the current depressing state of Islamic-Jewish relations, when the person (realizing that I am a foreigner) started shouting in English: “I fuck Jews. I fuck Jews.” Realizing where this conversation is going Dr. Steiner and I passed to the other side and moved away from the person who then followed us with his persistent curses. Then, he tried to throw away my yarlmulka (Kippa) shouting in German that in Germany I am not allowed to wear a yarmulka. I took my yalmulka from the ground and put it back on my head. The guy got angrier: “No. You are not allowed to have the yarmulka here” (that’s my recollection of his shouts in German). He then shouted several times: “Kein Juden in Deutschland”, and threw my yalmulka for the second time. I picked it up and put it on my head. “You don’t listen to me” he shouted, and threw my yarmulka for the third time. I picked it up and put it on my head. He pushed me, and then we moved aside.
As this was happening, Lina asked bypassers to call the police, and a few of them made the phone call (there were quite a few people around). The attacker, at that point, went to the nearby lawn and started walking in circles. After about five minutes he came back to us. He pushed me and then I tried to kick him in the groin so that he would leave us. I didn’t hit, but he was deterred and went again to the green, walking in circles. I asked Lina where the police is. Then the attacker came for the third time. He pushed again, cursed, and I tried (and failed) to kick his groin. Then, we heard the siren of the police. It was at least 20 minutes after we asked to call the police (there were many passers-by around who could attest). The attacker moved slowly, then once the police car was about to park he started running away.
The police moved slowly and the attacker was about to get out of my eyesight. He was about 400 meters ahead of me, and after some hesitation I started running after him, so that I could still point the police in his direction (the area was populated, and the attacker took off his shirt, so it was clear he was about to disappear from eyesight). After three hundred meters I saw a pair of policemen running from the opposite direction, passing the attacker, and running… toward me. I didn’t have much time to wonder, as almost immediately four or five policemen with heavy guard jumped over me (two from the front, and two or three from the back). They pushed my head into the ground, and then while I was totally incapacitated and barely able to breath (not to mention move a finger), they started punching my face. After a few dozen punches, I started shouting in English that I was the wrong person. They put handcuffs on my hands, behind my back, and after a few dozen additional punches to my face while I am shouting that I’m the wrong person, they finally moved from my back. I was now able to breath. I asked them to open my bag and reach for my identifying documents. My glasses were broken. My watch torn, and then after another 5 or 10 minutes they realized they made an error. One of the policemen came, took off my handcuffs, and told me that they captured person who attacked us. Then the same policemen shouted at me in a didactic tone (in English): “Don’t get in trouble with the German Police!.” This was more than enough. I told the policeman sardonically, “I am no longer afraid of the German police. The German police murdered my grandfather. They murdered my grandmother. They murdered my uncle, and they murdered my aunt. All in one day in September 1942. So, alas, I am not afraid of them anymore.” The policeman was baffled. I asked him for his name, and he refused to answer. I asked again, and again got no answer. Later, I was able to write down the identifying number on his police vest which I still have with me.

 

The policemen asked me and Dr. Steiner to accompany them to the police station in order to give testimony. As we entered the station I saw that my face was bleeding. I told Dr. Steiner that I probably look quite funny. In the police station, the policemen asked both me and Dr. Steiner to give a testimony. I asked to file a complaint against the policemen who have beaten me, and then, for the next hour and a half, the policemen were trying to convince me not to file the complaint. They apologized and said this was a mistake, and I answered that this may indeed have been a mistake, but even if it were so, dozens of punches to my face – while I was incapacitated – were nothing short of pure brutality. Then, one of the policemen tried convincing me that I “touched his hand” and that they jumped on me only in a reaction to that. I told him this is a flat lie. He told me that it was perhaps an instinct of mine of which I was not aware, and I answered that this too is a cheap and flat lie, as the four or five policemen who jumped on me were 2 meters away from me before they jumped on me, and there was no bodily contact between me and any of the policemen before they attacked me. This surreal conversation in which they continued to try to convince me that by virtue of some reflex or instinct I touched the hand of one of the policemen and that this was the justification for the beating, ran for quite a long time. Then, they began insinuating that if I press charges against them, they will accuse me of resisting arrest. I told them that I am asking to file a complaint. As my face was bleeding throughout the conversation, no one offered me first aid or anything of the kind (they told me that I can go to the hospital). Eventually, an order came from the higher authorities that since the case is considered a hate-crime, I should provide testimony before the unit of “political crimes”. We went then to the other police station. There the interrogator was much more courteous. As he approached me, he asked: “this is what this bandit did to you?” and I answered: “No sir. I have to tell you the truth. This is what the German police did to me.” He covered his face with his hand and said: “Oh no.” He then went to speak with his supervisors, returned, took my testimony. He asked me if I wish to file a complaint against the police. I told him that I have nothing personal against any of the policemen, and that I have no plans for any future interaction with the Bonn police. Nevertheless, I thought it is in his interest as a German citizen to eradicate police brutality, especially when it is directed again foreigners and minorities. Though I could not read the text as my glasses were lost, the interrogator filled the complaint in my name, and I signed it. He then gave me a ride to the hotel. I quickly went up, washed the blood from my face and body, and then went to give my lecture (though 45 minutes late).
I could not sleep that night as my body was wounded and I could not find any position which was not painful. I was supposed to take the 8:15 am train to Frankfurt airport and then finally fly home. I woke up at 6:30 AM by a phone call from the Bonn police, telling me that the president of the police would like to meet me, and asking whether she could come to the hotel at 7:15. I agreed. The president came to apologize. I told her human errors can happen, but that the savage punching by the police was not an error, as I was completely incapacitated and barely able to breath at the time. She told me the policemen deserve a due process to which I immediately agreed. We departed as friends, or so it seemed to me at the time, for as I was flying home I started receiving messages from friends about the police report on the incident (issued on the morning of the 12th), and the first reports in the German media which appeared just as a “cut-and-paste” adaptations from the police report. Both the police reports and its metastatic news items explained that the president of the police apologized (which I interpreted as a clear and insincere political move), that I had resisted arrest, and that, consequently, the police “had” to punch me, as a courtesy of their style of education (see, for example, the report in Deutsche Welle). Well, you can now judge for yourselves. Try (if you can) resisting arrest either when you are not in any bodily contact with the police, or, alternatively, when 5 policemen are on your back and you are barely able to breath (we, philosophers, take ourselves as experts in thought-experiments. Yet, the Bonn police seems to be capable of even squaring the circle). At the end of the day, my friend, it is your society and your police. As I said, I have no plans for any further encounters with the Bonn police. Police brutality is one of the sickest aspects of current American society. It is racist and it is vile. You may think things are different in Germany. I very much doubt it. The only reason why the president of the Bonn police came to “apologize” to me is because I am a professor at Johns Hopkins University. If I were any of the underdogs of German society, no one would care about it (and obviously no one would believe the complainant).
As the sunset goes down on this Friday in Baltimore, I would only like to wish you Shabbat Shalom my friend, and please, don’t forget to listen to the modern “foreigner, orphan and widow [גר, יתום ואלמנה]”, even when they complain about being abused by the authorities. For they may well be right.
Yours,
Yitzhak Yohanan Melamed
Baltimore, July 13th, 2018
Despite the assault, Professor Melamed gave his lecture as planned on July 11th!  Everyone I spoke with said it was excellent.  Having seen the photos of whata Yitzhak looked like after the police assault, I must say I’m in awe of his fortitude.
I should also note that one faculty member told me that a leader of the Bonn Jewish community told her that he discourages Jews from wearing the Kippa in public because of the risk of anti-semitic incidents.   A rather sorry state of affairs, to put it mildly.
 

http://leiterreports.typepad.com/blog/2018/07/philosopher-yitzhak-melamed-johns-hopkins-victim-of-anti-semitic-attack-in-bonn-and-then-a-victim-of.html

Veröffentlicht unter Antisemitismus Antizionismus, Öko Bio, Bomber Harris do it again, Deutschland Nazis, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel, SPD Sozialfaschisten, Verbrechen, Wissenschaft Forschung | Verschlagwortet mit , ,