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Angebliches sexuelles Fehlverhalten von Migranten im Jugendcamp „EuroWeek“ löst eine Untersuchung aus

 

 

 

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Vorwürfe wegen sexueller Belästigung von minderjährigen Mädchen durch männliche Migraten im Rahmen des multikulturellen Projekts „EuroWeek“ haben bei den polnischen Behörden zu Bedenken und einer möglichen Untersuchung geführt.Anfang dieser Woche veröffentlichte Dariusz Matecki, ein Mitglied der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), eine Aufzeichnung eines Mädchens, das behauptete, dass ein junges Mädchen, das an der EuroWeek teilgenommen hatte, von einem der männlichen Migranten-Teilnehmer sexuell belästigende Nachrichten erhalten habe, weil er ihr Bilder seiner Genitalien geschickt habe, berichtet der polnische Sender TVP.“Eine meiner Freundinnen hat mit ihm Kontakt aufgenommen, natürlich ohne sexuelle Grundlage, sie hat ihm einfach geschrieben. Und er fing an, ihr Videos zu schicken, wie er masturbiert hat, er fing an, ihr Bilder von seinem Penis zu schicken“, sagte das Mädchen. Matecki sagte, er untersuche derzeit, „ob es sich um Kinder unter fünfzehn Jahren handelte und ob irgendwelche Strafverfolgungsbehörden in dieser Angelegenheit überhaupt benachrichtigt wurden“.Es gibt auch Bilder auf Instagram und Social Media von den Migrantenmännern, die die Wangen der Mädchen umarmen und küssen, mit der Bemerkung von Matecki: „Auch wenn es keine Antwort auf irgendetwas gibt, ist es normal, dass ein 30-jähriger “ ehrenamtlich tätiger “ Lehrer “ ein fremdes Kind küsst, das ohne Eltern ins Lager kam? Das Projekt EuroWeek beschreibt sich selbst als einen „einzigartigen interkulturellen Ansatz“ und bietet Workshops zu verschiedenen Themen an, darunter einen „Flüchtlingsworkshop“ und einen „Klimawandel-Workshop“.Adam Jaśnikowski, Präsident des Vorstands der EuroWeek Association School of Leaders, kritisierte die Vorwürfe und erklärte: „Ich erkläre mit voller Verantwortung, dass keiner der Teilnehmer, Lehrer oder Eltern jemals einen einzigen Fall von Missbrauch oder Unregelmäßigkeiten seitens derjenigen gemeldet hat, die Kurse durchführen, die sich auf unangemessenes Verhalten im Rahmen des EuroWeek-Programms beziehen“.Dennoch haben die Vorwürfe in den polnischen Social Media an Bedeutung gewonnen und sind auch den Behörden zur Kenntnis gelangt. Der polnische Innenminister Joachim Brudziński antwortete auf einen Tweet über den Fall und sagte: „Ich habe mich bereits darum gekümmert“, später wurde bekannt, dass der Innenminister mit der polnischen Bildungsministerin Anna Zalewska gesprochen und den Polizeichef Jarosław Szymczyk angewiesen hatte, die Angelegenheit zu untersuchen.Die polnische Polizei bestätigte dies später mit den Worten: „Wir haben rasch Maßnahmen ergriffen, um Beweise zu sichern, die an die zuständige Staatsanwaltschaft geschickt werden.

Die Anschuldigungen richten sich gegen linke Nichtregierungsorganisationen, insbesondere solche, die mit Asylbewerbern zusammenarbeiten, die wegen sexuellen Fehlverhaltens angeklagt wurden, darunter das Mercy Corps, das und mit dem linksungarischen ungarisch-amerikanischen Milliardär George Soros verbündet ist und von ihm finanziert wird.
https://www.breitbart.com/europe/2018/12/16/sexual-misconduct-allegations-euroweek-project-spark-possible-investigation/

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Polish „Euroweek“ program hands over young girls to brown men for „integration“

Diversity Macht Frei

The Polish „Euroweek“ program began at the University of Economics in Katowice under the name „Euroweek School of Leaders“. It was „inform Polish students on local and international issues through various conferences and seminars conducted with the participation of Polish prime ministers, ministers, politicians of various options, ambassadors, consuls and representatives of many pro-EU institutions.“

Schools and youth organisations began to affiliate with the „Euroweek“ programme and its remit expanded to include diversity, immigration and integration. It became a leftist indoctrination system for children, encouraging them to become „Goalkeepers“ for „Global Goals“.

ew

Euroweek is an educational program for children and youth, whose aim is to improve English, learn multiculturalism, social communication and develop creativity

Somehow this resulted in the obscene images we see below, where brown-skinned adult men (presumably „refugees“*) are seen cavorting with what are clearly underage female children.

eww

Apparently this takes place at an „Integration Camp“…

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Die Blutwurst gehört zu Deutschland wie der Islam

Tapfer im Nirgendwo

Ende November 2018 fand in Berlin die zwölfte Auflage der Islamkonferenz unter der Leitung des von Horst Seehofer geführten Bundesinnenministerium statt. Absicht der Konferenz ist die Beförderung des Dialogs zwischen der Bundesrepublik und den in Deutschland lebenden Muslimen. Im Anschluss der Konferenz schrieb der WDR-Journalisten Tuncay Özdamar:

„Auf der Islamkonferenz gestern in Berlin gab es wieder Schweinefleisch auf dem Buffet. Es wurde Blutwurst serviert. Inşallah halal. Welches Zeichen will Seehofers Innenministerium damit setzen? Ein wenig Respekt von Muslimen, die kein Schweinefleisch essen, wäre angebracht.“

Lieber Tuncay Özdamar,

Die Blutwurst gehört zu Deutschland wie der Islam. Wer in Deutschland zu einer Veranstaltung eines Ministeriums geht, muss damit rechnen, dass es dort Schweinefleisch zu essen gibt, vor allem wenn der leitende Minister ein Christ aus Bayern ist. Auf der Islamkonferenz wurde auch Wein ausgeschenkt und es gab sogar Muslime, die sich daran gelabt haben, auch wenn Mohamed, würde er heute noch…

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US-Think tank warnt: Die neue EU-Armee wird aus europäischen Bürgern bestehen, die ihre europäischen Mitbürger töten

Der us-amerikanische Think tank „American Thinker“ warnt vor der Gefahr einer EU-Armee:

Übersetzung aus dem amerikanischen von Fred Alan Medforth

Die vom französischen Präsidenten Macron vorgeschlagene Idee, dass Europa eine eigene Armee haben sollte, und damit meinte er die EU, wurde von der deutschen Kanzlerin umgehend unterstützt. Der Vorschlag ist auf Ungläubigkeit und Spott gestoßen. Die angemessenere Reaktion wäre Alarm.

Erstens ist es seltsam, dass diese beiden Individuen anfangen, sich für die Verteidigung zu interessieren. Deutschland hat seine Streitkräfte so weit herunterkommen lassen, dass es keine U-Boote gibt, die es in See stechen lassen kann, und ein Bruchteil seiner Streitkräfte ist in der Lage, in die Lüfte zu steigen, mit ähnlichen Vorfällen in seinen Hubschraubern und anderen Systemen. Merkel ist seit 13 Jahren Kanzlerin Deutschlands, so dass der furchtbare Zustand der Bundeswehr ihre Prioritäten widerspiegelt. Es gibt Hinweise darauf, dass Merkel Frucht einer langfristigen Einfluss-Aktion des ehemaligen ostdeutschen Geheimdienstes ist. Ähnlich verhält es sich mit Macron, dessen Chef des französischen Militärs im vergangenen Jahr aufgab, nachdem der Präsident überraschend 850 Millionen Euro an Kürzungen des Verteidigungshaushalts des Landes vorgenommen hatte. Und jetzt will er sich auf Kosten einer ganz neuen Armee aufstellen?Ein Hinweis ist, dass Macron und Merkel nur von einer Armee sprechen – keine Marine oder Luftwaffe. Wenn du keine Luftwaffe hast, dann kommst du nicht weit auf dem Boden. Das ist der erste Hinweis,  gegen wen die neue EU-Armee kämpfen wird. Es wird kein Land mit einer Luftwaffe sein.
Ein weiterer Hinweis ist das Vorgehen der EU gegen den privaten Besitz von Waffen. Die EU zwang die Schweiz sogar zur Änderung ihrer Waffengesetze. Die EU beschränkt den Zugang der Schweiz zum europäischen Markt, um das zu bekommen, was sie will.Die EU hat Angst vor einer bewaffneten Bevölkerung, die gegen das sich selbst aufrechterhaltende Regime in Brüssels rebellieren könnte. EU-Bürokraten wissen, dass ihre Diktate in Bezug auf Einwanderung und andere Angelegenheiten zutiefst unbeliebt sind und dass ein Aufstand ihr Reich zerstören könnte. Ihr Modell zur Bewältigung dieser Situation ist das österreichisch-ungarische Reich, das sich aus einer Vielzahl von Ethnien zusammensetzte, die keine gemeinsame Sprache oder ein gemeinsames Erbe hatten. Dieses Imperium hielt die Ordnung aufrecht, indem es militärische Einheiten in einer Ethnie aufbaute und sie in einer Provinz stationierte, die nicht die Sprache der Soldaten sprach. Dies bedeutete, dass der Befehl zur Erschießung von Zivilisten eher ausgeführt wurde.Die neue EU-Armee wird aus europäischen Bürgern bestehen, die ihre europäischen Mitbürger töten, so dass Brüssel die Verantwortung behält. Das ist es, worum es geht.

https://fredalanmedforth.blogspot.com/2018/11/us-think-tank-warnt-die-neue-eu-armee.html

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Kein Recht auf extreme Meinungen: Zur Kampagne gegen zwei Dutzend Juden in der AfD

Schon in den größenwahnsinnigen Labels „Wir sind mehr“ und „Unteilbar“, mit denen die beiden zurückliegenden „antifaschistischen“ Großveranstaltungen in Chemnitz und Berlin beworben wurden, klingt an, um was es bei diesen Spektakeln ging: um die Wiederbelebung der deutschen Fetische Masse, Macht und Gemeinschaft unter dem Vorzeichen von Multikulturalismus und Islamophilie. Das Triumphgefühl, das die erfolgreichen Zusammenrottungen bei ordinären Linksautoritären geweckt haben, vermag jedoch nicht darüber hinwegzutäuschen, dass die vorgeblich edle Sache auf einer schamlosen Bündnispolitik beruht, die vor dem Zusammenschluss mit Islamisten und Antisemiten nicht zurückschreckt. Wegen ihrer offenkundigen Verlogenheit reagiert die bunte Glaubensgemeinde trotz zahlenmäßiger Überlegenheit auf Abweichler immer hysterischer. Die Widerspenstigkeit derer, die sich nicht der Wir-sind-mehr-Fraktion anschließen, wird als kränkende Weigerung erlebt, sich dem unteilbaren Mehrheitswillen zu unterwerfen.

Eine geradezu unerhörte Abweichung vom versöhnlerischen Konsens vermeldete die FAZ am 25.9.2018: „Am ersten Sonntag im Oktober wird sich in Offenbach die bundesweite Vereinigung von Juden in der AfD, die JAfD, gründen“. Rasch sorgte die Absicht des Wiesbadener Stadtverordneten der AfD, Dimitri Schulz, zusammen mit ein paar Mistreitern am 7. Oktober 2018 eine Vereinigung in der AfD zu gründen, schon im Vorfeld des Gründungstreffens für blankes Entsetzen, bei dem es jedoch nicht bleiben sollte. Wohl, weil die Angst vor Wurzellosigkeit und Zersetzung akut ist, ging es vielmehr ganz unmittelbar um die Frage, wie Juden sich in Deutschland politisch zu benehmen haben.[…]

Die Frechheit der jüdischen Nestbeschmutzer, sich in einer „rechtspopulistischen“ Partei zu engagieren, statt sich für den staatlicherseits großzügig gewährten Schutz in tiefer Dankbarkeit zu verbeugen, traf die in ihrer selbstlosen Gutmütigkeit schwer enttäuschten Deutschen anscheinend so sehr, dass eine Überdosis jüdischen Trostes verabreicht werden musste. Ob Michel Friedman, Charlotte Knobloch oder der Offenbacher Rabbi, sie alle versuchten sich in Deeskalation, indem sie beteuerten, dass deutsche Juden normalerweise wüssten, was sie zu vertreten hätten, die AfD-Juden also schwarze Schafe seien, wie es sie leider überall gebe: „Diese Leute geben sich einer Sache hin, die für Juden unvertretbar ist“. (1)

Unter dem bescheidenen Motto „Jüdischer Widerstand“ sprach sich auch die Redaktion der Zeitschrift Jalta um Micha Brumlik „mit größter Entschiedenheit“ gegen die AfD-Gruppe aus und forderte sichere Grenzen der Meinungsfreiheit innerhalb der jüdischen Gemeinden, von denen offenbar eine besonders große Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung ausgeht: „Denn der streitbare Pluralismus politischer Überzeugungen innerhalb der jüdischen Gemeinschaft hat hier seine Grenze erreicht. Wir rufen daher alle Jüd*innen dazu auf, sich aktiv für eine demokratische Gesellschaft einzusetzen und völkischen, rassistischen und menschenfeindlichen Positionen auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft zu widersprechen.“ (2)

Die Konkurrenten der AfD wollten zum Thema nicht ungehört bleiben. Hermann Gröhe (CDU), bis vor kurzem noch Gesundheitsminister, verstand die Welt nicht mehr: Wie könne man nur Mitglied einer Partei werden, „die die Verharmlosung nationalsozialistischen Unrechts und antisemitischer Töne in ihren Reihen duldet“, fragte er traurig in die Runde und schob schon etwas wütender hinterher, „ganz besonders unverständlich“ sei ihm dies bei Juden. (3) Christine Buchholz, Sprecherin für Religionspolitik der Linkspartei und bekannt für ihre Kritik an der „Dämonisierung der Hizbollah“ (4), kündigte ganz im Sinne ihres Begriffs von Friedenspolitik an, „weiter gemeinsam mit jüdischen und muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gegen die menschenverachtende Politik der AfD“ (5) vorzugehen. Dass die AfD „Keine Alternative für Juden“ sei, verkündete schließlich auch der Zentralrat der Juden gemeinsam mit 16 weiteren Organisationen am 04.10.2017: „Die Partei ist ein Fall für den Verfassungsschutz, keinesfalls aber für Juden in Deutschland.“ (6)

Der rationale Kern solcher Invektiven besteht darin, dass der Zentralrat auf das Wohlwollen der demokratischen Mehrheit angewiesen ist und seinerseits Interesse an einer stabilen staatlichen Ordnung hat, die von Teilen der AfD angegriffen wird. Die Tatsache, dass es der AfD bis heute nicht gelungen ist, offene Antisemiten auszuschließen, festigt die Ablehnung der Partei seitens jüdischer Organisationen zusätzlich. Dass sich jedoch auch der Zentralrat in überproportionaler Weise an der AfD abarbeitet, während beim Islam mehr als nur ein Auge zugedrückt wird, und dass über die Aufregung angesichts von Antisemiten in der AfD der Antisemitismus in den – weitaus größeren und älteren – übrigen Parteien vergessen wird, ist alles andere als selbstverständlich.

Sowohl der auf Akklamation setzende Tonfall in der Erklärung des Zentralrats, deren Anzahl an Ausrufezeichen im Grunde schon den Inhalt wiedergibt, als auch die Verstärkung, die man sich bei mitunterzeichnenden Organisationen eingeholt hat, um seiner Stimme Gewicht zu verleihen, verweisen darauf, dass in Wahrheit blanke Panik herrscht. Eine Panik, die sich nicht damit erklären lässt, dass etwas mehr als zwanzig Leute eine Vereinigung gründen, deren politischer Einfluss nicht der Rede wert sein dürfte. Anscheinend gibt es auch in den jüdischen Gemeinden immer mehr Menschen, die das Appeasement in der Flüchtlingspolitik satthaben und sich wünschen, dass die Gefahr des Alltagsislam endlich klar benannt wird. Für eine solche Kritik gibt es jedoch in der Bundesrepublik keine Foren. Die islam- und migrationskritische Jüdische Rundschau, die auf das Harmoniebedürfnis der offiziellen Vertreter keine Rücksicht nimmt, ist eine Ausnahme. Der Zentralrat, der sich der eigenen Gemeinde gegenüber wie eine Erziehungsinstanz aufführt, verdrängt hingegen, dass er die Abtrünnigen mit Beschwörungsformeln allein nicht mehr erreicht. Was, wenn diese die vom Zentralrat gesammelten Fakten über die AfD − die antisemitischen Aussagen Wolfgang Gedeons, den Geschichtsrevisionismus Björn Höckes oder die Forderungen nach einem Schächtungsverbot − längst kennen und dennoch die AfD wählen oder sich in ihr engagieren, weil sie angesichts der aktuellen Bedrohungslage andere Prioritäten setzen? Sich solche Fragen gar nicht erst zu stellen, sondern beharrlich zu pädagogisieren, führt dazu, dass sich der Zentralrat ebenso von seiner Basis entfremdet wie das im Land tonangebende linksliberale Milieu.

[…]

Dimitri Schulz hat man auch deswegen pathologisiert, um sich mit dem, was er zu sagen hat, nicht auseinandersetzen zu müssen. Was durchaus nachvollziehbar ist, denn seiner Aussage: „Die AfD ist die einzige Partei der Bundesrepublik, die muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen“ hat man schlichtweg nichts entgegenzusetzen. (17) Tatsächlich ist es die AfD, die Islamkritik überhaupt erst ins Parlament gebracht hat, während in der medialen Öffentlichkeit jedes Argument gegen den Islam als Fremdenhass und Abendlandwahn mit heiligem Eifer befehdet wird. (18) Das diskursive Elend ändert nur nichts an der Tatsache, dass Moslems mittlerweile von immer mehr Juden als größere Bedrohung angesehen werden denn autochthone Rechtsradikale. Auch wenn es für einen Musterdeutschen unvorstellbar ist: Für manche Juden scheinen die Vogelschiss-Reden von Gauland im Vergleich mit der islamischen Bedrohung nichts als – um im Sprachbild zu bleiben − Pipifax zu sein.

Dass über den Zusammenhang von Islam und Antisemitismus nicht gesprochen wird, hat einen Grund: Die antisemitische Verrohung bezeugt das komplette Scheitern der deutsch-europäischen Integrationspolitik. Deren Strategie, integrations- und ordnungspolitisch auf die Unterstützung islamischer Communities und Familienverbände zu setzen, hat bewirkt, dass diese ihre Machträume ausweiten konnten und immer unverhohlener den Kampf gegen Ungläubige, emanzipierte Frauen, Homosexuelle und Juden führen. Dass die politische und mediale Hofierung der islamischen Rackets, die übernehmen sollen, was der Staat nicht mehr zu besorgen vermag, auf Kosten der europäischen Juden geht, ist das eigentliche Tabu, an das niemand, der nicht aus der weltoffenen Volksgemeinschaft ausgeschlossen werden will, rühren darf.

Inmitten der Empörungskampagne oblag es Michal Wolffsohn, darauf hinzuweisen, dass Dimitri Schulz nicht herumspinnt, wenn er einen Zusammenhang zwischen der deutschen Flüchtlingspolitik und dem wachsenden Antisemitismus sieht: „Wer, wie Deutschland, unter Missachtung aller Sicherheitsaspekte und kompetenten Warnungen der Sicherheitsbehörden seit 2015 über eine Million Muslime weitgehend unkontrolliert ins Land lässt, muss sich nicht wundern, dass auch Judenfeinde eintreffen.“ (19) So gesehen, habe man die Entscheidung jüdischer Wähler für die AfD als „Akt der Verzweiflung“ zu interpretieren. Moralisch und politisch falsch sei es dennoch, sich der AfD anzuschließen, denn letztlich liefere man so den Antisemiten die Stichworte: „Linke Salon-Antisemiten wie Jakob Augstein jubilieren. Die Mini-Gruppe von Juden in der AfD liefert ihm und seinesgleichen ein willkommenes Alibi, um ‚die‘ Juden als rechts oder rechtsextrem zu verunglimpfen.“ (20) Wolffsohn selber wurde aufgrund seines Textes als „muslimfeindlich“ verunglimpft, was gegen sein Argument nur beweist, dass es bei hartgesottenen Antisemiten nicht darauf ankommt, was man tatsächlich sagt.

Der offene Antizionismus, für den der von Wolfssohn angeführte Augstein steht, hat jedoch, und das widerspricht Wolfssohns These, inzwischen einer verdrucksten Variante Platz gemacht: der gutgemeinten Israelkritik von Israelfreunden, die den jüdischen Staat nur deshalb kritisieren, weil sie sich mehr als dessen eigene Bürger um ihn sorgen. Gegen Israel agieren heute vor allem diejenigen erfolgreich, die als Verantwortliche in Funk, Fernsehen und Politik nicht mehr von Kindermördern und Brunnenvergiftern schwadronieren, sondern im Angesicht des militanten Antisemitismus islamischer Clans auf Ausgewogenheit, Differenzierung und Fakten pochen, wo es im Sinne einer wirklich antifaschistischen Praxis nur noch darum zu gehen hätte, wie man den Antisemiten (auch unter den Flüchtlingen) schnell und wirkungsvoll entgegentritt. Deutsche Politiker sind indes dazu übergegangen, sich in jovialer Weise und unter Berufung auf den Antifaschismus verantwortlich für das Benehmen von Israelis und Juden zu zeigen. Man bildet sich im Größenwahn des Geläuterten eine Fürsorgepflicht gegenüber Juden ein, die man vor dem Rückfall in die Barbarei bewahren zu müssen glaubt: als hätten Adorno und Horkheimer die Dialektik der Aufklärung geschrieben, um einen künftigen jüdischen Staat vor allzu viel Hybris zu warnen.

Solche pseudoantifaschistischen Belehrungen springen den Judenmördern in den palästinensischen Gebieten, im Iran und im Westen moralisierend zur Seite. Vor diesem Hintergrund ist es aberwitzig, dass jahrelang über sektiererische Freaks wie Wolfgang Gedeon gesprochen wird, während man immer ganz schnell vergisst, dass die Gabriels und Steinmeiers als Repräsentanten des deutschen Staates den antisemitischen Killern mit Koranhintergrund seit jeher die Hand reichen. Während man Israel außenpolitisch unter Verweis auf den Vorrang der Abwehr von Nationalismus und Rechtspopulismus die Abkehr vom Zionismus, den weitgehenden Verzicht auf staatliche Selbstverteidigung, die Anerkennung der Europäischen Union als höhere Form politischer Vernunft und am besten die Öffnung der Landesgrenzen diktieren würde, haben Juden in Deutschland die Segnungen der Demokratie zu verteidigen und sich für die Weltoffenheit zu bedanken, die ihnen immer neue Feinde beschert.

Selbst in der radikalen Linken ist heute angekommen, dass platter Antizionismus nicht mehr state of the art ist. Nachdem der Bremer Innensenator und SPD-Antisemit Ulrich Mäurer angesichts der von der israelischen Armee gestoppten Versuche militanter Palästinenser, die israelische Grenze zu durchbrechen, seinen Gefühlen freien Lauf gelassen und während einer „Bürgerschaftsdebatte“ am 27.9.2017 kundgetan hatte, er habe kein Verständnis dafür, dass „die israelische Armee am Grenzzaun Dutzende von Palästinensern einfach hinrichtet“ (21), wurde er so heftig kritisiert, dass er sich gezwungen sah, seine „unglückliche Formulierung“ (22) zurückzunehmen. Damit kam er dann durch. Wie Augstein oder Blüm, denen beim Thema Juden ebenfalls regelmäßig die Sicherungen durchbrennen, zählt Mäurer mit solchen Ausbrüchen längst zum alten Eisen. Wenn er aus der für ihn ungünstigen Affäre gelernt hat, wird er sich beim nächsten Mal in die Lebensbedingungen der Palästinenser einfühlen oder seine Israelkritik als Warnung vor einem globalen Erstarken des „Rechtspopulismus“ formulieren. Wie das funktioniert, dürften die meisten seiner Parteigenossen wissen. Inspirieren lassen kann er sich von Jutta Ditfurth, die es schafft, in ihre wohlfeile BDS-Kritik en passant einzubauen, um was es wirklich geht: „Der BDS nützt der israelischen Rechten um Ministerpräsident Netanjahu. Je mehr die Bedrohung durch Hamas und BDS zunimmt, umso mehr Israelis werden ins rechte Lager getrieben. Auch die israelische Linke kann durch den BDS nur verlieren.“ Wer derart borniert auf die Unterscheidung von rechts und links fixiert ist, die in Sachen Antisemitismus in Deutschland schon immer unterlaufen wurde, bezeugt damit, dass Israel ihm nur Mittel zum Zweck im gesinnungspolitischen Lagerkampf ist.

[…]

Die Aufregung um die Juden in der AfD hat gezeigt, dass islamkritische Juden, die mit der AfD sympathisieren, mit Angriffen von allen Seiten rechnen müssen. Als es ihn noch gab, wurde Punk als provozierendes Außenseitertum von Leuten zelebriert, die mit ihren aggressiv verteidigten Minderheitenpositionen den konformen Rest auf die Palme bringen. Daran gemessen, sind die Juden in der AfD dem Punk näher als musizierende Peinlichkeiten wie Feine Sahne Fischfilet, die sich mit ihrem pathetisch aufgeladenen Wohlfühlantifaschismus beim Publikum anbiedern, das von der Schule an lernt, an den richtigen Stellen gegen rechts zu klatschen.

Mit Arabern, die den Islam kritisieren, oder Migranten, die sich gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung aussprechen, teilen die Juden in der AfD die Erfahrung, als nützliche Idioten beargwöhnt und beschimpft zu werden. Solange sie als Angehörige ihrer jeweiligen Kollektive auftreten, können sie darauf hoffen, als bereichernde Fremde idealisiert zu werden. Doch wer sich weigert mitzumachen und antiislamisch agiert, den dürfte es, wenn es nach den „Kräften links der Mitte“ (FR) geht, gar nicht geben. Diejenigen unter den migrationskritischen Juden, die vor mobbenden Mehrheiten nicht zurückschrecken, dürften erfahrungsoffen genug sein, um ohne Hilfe von deutschen Oberlehrern festzustellen, ob die AfD dem militanter werdenden islamischen Antisemitismus glaubwürdig entgegentritt. Sollten sie zu dem Ergebnis kommen, dass das nicht der Fall ist, können sie jederzeit gefahrlos tun, was Angehörige islamischer Zwangsverbände nur unter Todesdrohung riskieren können: sich lossagen und etwas Neues versuchen.

http://redaktion-bahamas.org/artikel/2018/80-kein-recht-auf-extreme-meinungen/

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Bahamas Editorial 80

Berlin ist eine nette Stadt, alle Leute reden offen und freundlich miteinander, und eigentlich gibt es keine Standesunterschiede. Die PIN-AG zum Beispiel wirbt seit Monaten auf großformatigen Plakaten mit einem netten Kerl, der superlange Koteletten und prima Tattoos auf den Armen hat, und eine echt stylishe Brille trägt. Das gleicht die doofe grüne Jacke und das hässliche Fahrrad ein wenig aus. Er bringt jubelnden Start-up-Selbständigen den rettenden Brief, auf dem „fetter Auftrag“ steht, ins winzige Büro; der befreit lachende Straßenmusiker am U-Bahn-Eingang bekommt seinen „ersten Plattenvertrag“ von ihm ausgehändigt und die verzückt dreinblickende alleinerziehende Mutter mit einem Stall voll Kinder ihren „Kita-Platz“. Ein Schwätzchen mit dem unterbezahlten Engel in grün, der sonst immer die „Aufforderung zur Mitwirkung“ vom Jobcenter dabei hat, dürfte da schon dazugehören, denn Berlin ist eine echt nette Stadt.

Manchmal kommt es ein bisschen anders, zum Beispiel dann, wenn wie Ende Oktober 2018 geschehen, der israelsolidarische Pizza-Bote klingelt und den Kunden wegen eines Attributs in dessen Kreuzberger Wohnung in ein richtiges Gespräch verwickelt. Dann nämlich kann es passieren, dass der, den die Gewerkschaften richtig als Scheinselbständigen bezeichnen, tags darauf Post von seinem „Auftraggeber“ bekommt, der ans Arbeitsrecht nicht gebunden ist: „Hallo A, möchtest du Stellung zu den Rassismus-Vorwürfen beziehen? Gestern Abend hast du eine Lieferung von Olivio an einen britischen Kunden geliefert, der nun behauptet, dass du dich in Bezug auf eine EU-Flagge, die in der Wohnung hing, aggressiv nationalistisch geäußert hast. Der Partner des Kunden ist Aktivist und teilt die Geschichte gerade über Twitter mit seiner weltweit vernetzten Anhängerschaft. Unabhängig davon, was du gesagt hast, ist es inakzeptabel, mit Kunden so zu reden. Du bekommst von mir gerne die Möglichkeit, mit Antwort auf diese E-Mail Stellung zu beziehen. Bis dahin muss ich deinen Account sperren. Wir werden die Kooperation beenden, wenn sich die Anschuldigungen auch nur im Ansatz als zutreffend erweisen. Beste Grüße, Team Deliveroo“.

Die Stellungnahme: „Hallo, das ist nicht richtig. Ich habe den Kunden gefragt, ob er aus UK ist, was er bejahte, und bezüglich seiner EU-Flagge geäußert, dass ich den Brexit ganz gut finde. Darauf sagte er, er nicht, worauf ich erwiderte, er hätte diesbezüglich wohl mehr Expertise als ich, ich fände es jedoch konsequent. Das ist alles. Ich habe mich freundlich verhalten und war in keinster Weise gegenüber dem Kunden aggressiv. Ich bitte Dich, nicht gleich meinen Account zu sperren, ich zahle seit 1.10. die doppelte Miete, da meine Ex-Freundin ausgezogen ist. Ich würde in ernsthafte existenzielle Schwierigkeiten geraten bei Verlust der Kooperation, da ich über keine Rücklagen verfüge.“

Das hat ihm nichts genützt; der Vertrag wurde noch am gleichen Tag natürlich fristlos gekündigt. Was zählt, ist das: „The @Deliveroo delivery guy went on an aggressive nationalist rant when he saw the EU flag in our hallway. We are gay immigrants who live in Berlin. Deliveroo: please don’t send Nazis to our door.“ Und das: „He also questioned where we’re from when he heard we aren’t native Germans. It was clearly designed to intimidate us.“ Und natürlich das: „I never considered how dangerous it can be that they send unvetted staff right to peoples homes who then know where they live.“

Das stammt nicht vom Empfänger der Pizzas selber, sondern von seinem gar nicht dabei gewesenen Mitbewohner Redfern Jon Barrett (36), der stolz darauf ist, ein Aktivist zu sein, und mit seiner „weltweit vernetzten Anhängerschaft“ renommiert, also schon deshalb sofort erkannt hat, dass sich hier die wohlfeile Gelegenheit bot, einen Nazi publikumswirksam unschädlich zu machen. Barrett hat im Jahr 2010 eine Abschlussarbeit über „queere Freundschaft unter Verwendung von queer theory“ geschrieben, 2016 durfte er an der Berkeley-Universität an einer Konferenz über die Zukunft von Monogamie und Nicht-Monogamie teilnehmen, und er gehörte zu denen, die 2015 als Entristen in der Labour-Partei Jeremy Corbyn aufs Schild gehoben haben. Er firmiert als Schriftsteller von Büchern, die sich nicht verkaufen, weshalb er sich die Finger wundschreibt, um im Netz trotzdem unter die Schriftsteller gezählt zu werden. Barretts Aktivismus besteht in der Propagierung seines schrecklichen Privatlebens als unbedingt zu achtender Lebensentwurf. Seine verschiedenen Sexkameraden, mit denen er keine exklusiven Liebesbeziehungen unterhalten, die er aber auch nicht als One-Night-Stands abtun kann, sondern in eine „Familie“ integriert sehen will, sind ihm Ausweis seines am Ende sogar gefährdeten Lebens als Polyamorie-Aktivist.

Ein ganz normaler Berliner also: langweilig wie Rainer Langhans, wichtigtuerisch wie der „unangepasste“ Jude Armin Langer, opportunistisch wie der Faschismus-Experte Matheus Hagedorny, links wie der emeritierte Professor Alfons Söllner, der gerade per Vorrede der Herausgeber vor einem neuen Nationalismus warnt, und damit die von ihm besorgte Neuauflage von Franz Neumanns Behemoth verunreinigt hat, feige wie der ganze LGBT-Verein, kreativ wie jede Schaubühne gegen Rassismus und paranoid wie Veronika Kracher. Das sind die Leute, die immer so nett Hallo sagen zum PIN- oder Pizzaboten, die sie, je bedürftiger sie selber sind, umso jovialer verachten und bestimmt nicht mit einem Trinkgeld belohnen. Sie leben in den angesagten Bezirken von Shit-Hole-Berlin oder der Gangster- und Mörder-Metropole London, in der ein islamischer Bürgermeister von der Labour-Partei racial profiling verbietet, damit alles so weiter geht. Sie sind echte Start-ups und eröffnen die immer gleichen veganen Cafés im ehemals jüdischen Viertel von Budapest, und sie verwandeln die Lissaboner Altstadt oder die Genuas natürlich an den Finanzbehörden vorbei in illegale Airbnb-Bezirke. Sie sagen den anderen politisch korrekten Abgreifern genauso wie denen, die abgegriffen werden und dazu das bescheidene PIN-AG-Gesicht machen, immer ganz nett Hallo.

Sie sind es nicht gewohnt, dass einer in Corbyn und nicht in Trump den Antisemiten erkennt. Als selbstverständlich rassistisch bedrohte Ausländer fühlen sie sich pudelwohl im weltweit erfolgreichsten Abgreiferparadies, der Bunderepublik Deutschland, und schwärzen jeden die Gemeinschaft schädigenden Störer ohne Geld und Lobby beim zuständigen globalisierten Arbeitgeber oder beim Awareness-Team von Facebook an. Sie sind dann traurig und betroffen, wenns einmal nicht so klappt, und aggressiv weltoffen beim Wegbeißen von Abweichlern oder Konkurrenten, wenn sie sich sicher fühlen. Barrett ist gerade wegen der für ihn weniger angenehmen Publicity, die seine Denunziation eines Pizzaboten z.B. im Blog ruhrbarone vom 5.11.2018 bekommen hat, etwas verunsichert, vulgo traurig und betroffen, und hat Außenstehenden den Zugang zu seinem Twitter-Account versperrt. Man weiß ja nie, wann die Pizzaboten, die seine Adresse kennen, mit Baseballschlägern in seine Wohnung einfallen.

Die Redfern Jon Barretts aus Kreuzberg und anderswo halten es nicht mit Israel; wer auf Corbyn steht und dazu ostentativ mit der EU-Fahne wedelt, will Boycott, Divestment and Sanction gegen Israel. Wer nun aber meint, Freunde Israels gingen nicht nur einem auch in Kreuzberg wohlgelittenen Hobby nach, wie dem der Polyamorie, sondern würden den autoritären next-table-bullies aus der angesagten Kiezkneipe die Meinung sagen, der täuscht sich gewaltig. Der auf Facebook recht umtriebige Pizzabote, der zum Glück wieder einen neuen Job hat und wegen etwas Fundraising von Leuten, die der Redaktion Bahamas nahestehen, seine Miete bezahlen konnte, musste nämlich erfahren, dass Israelsolidarität nicht Ausdruck einer kritischen Einsicht, sondern ein Neuköllner Verein ist, der den gleichen strengen Beitrittskriterien unterliegt wie Barretts Kreuzberger, Londoner, Budapester etc. Familie. Er ist nämlich wenige Tage vor seinem Rausschmiss bei Deliveroo schon einmal unangenehm aufgefallen, als er auf Facebook die problematische Frage stellte: „Mich würde einmal interessieren, was eigentlich teurer ist. Das neoliberale Parteiprogramm der AfD oder die vom Steuerzahler mitfanzierte Zuwanderung in die Sozialsysteme.“ Was machen Leute daraus, die z.B. einem so elend bezahlten Journalistenberuf nachgehen, dass sie vom Finanzamt steuerlich nicht veranschlagt werden? Sie stimmen, statt das Post ihres Facebook-Freunds dort zu kritisieren, wo es sich der Autor zu leicht gemacht hat, in den Hilferuf an den gerechten Globalisten von Deliveroo mit ein und fordern mit Redfern Jon Barrett dazu auf: „Please don’t send nazis to our door“. Die Tür könnte ja auch die zur Gemeinschaft der linken, antinationalen FB-Freunde für Israel und gegen Islamophobie sein, und die hat geschlossen zu bleiben – von subalternen Gestalten ausgehende Irritationen sind ausdrücklich unerwünscht. Denn das erschien nur Stunden nach der Erklärung des Pizzaboten über seinen Rauswurf bei Deliveroo auf Facebook: „Of whom it may concern: Wer sich in Posts als ‚Steuerzahler‘ über ‚die Einwanderung in die Sozialsysteme‘ beschwert, soll nicht jammern, wenn er wegen seiner Brexit-Klugscheißerei von Deliveroo-Kunden angeschwärzt wird. Kein Mitleid für Trottel.“

Das betrifft die Redaktion Bahamas. Leute, die Schluss mit dem Jammern von gerade Freigesetzten fordern, die den, der sich ihrer Weltsicht verweigert, bei ihrer „Familie“ anschwärzen, zu der er bis gestern noch gehören durfte, denen es ein Vergnügen ist, dass „Trotteln“ die ökonomische Basis unter den Füßen weggezogen wird, und sie dadurch zur Einwanderung in die sozialen Systeme gezwungen werden – solche stets freundlichen Unmenschen bekämpfen wir ganz ausdrücklich.

Wir wollen, um das zu verdeutlichen, einmal eine Frage an unsere Leser richten: „Würden Sie diesen Aussagen zustimmen? ‚Unruhestifter sollten deutlich zu spüren bekommen, dass sie in der Gesellschaft unerwünscht sind‘, ‚Menschen sollten wichtige Entscheidungen in der Gesellschaft Führungspersonen überlassen‘, ‚bewährte Verhaltensweisen sollten nicht infrage gestellt werden‘. Wenn ja oder zumindest teilweise, gehören Sie einer Studie der Universität Leipzig zufolge zur Mehrheit der Menschen in Deutschland. Und haben womöglich autoritäre Charakterzüge – zumindest, wenn man den Kriterien der Autoren folgt. […] Immerhin etwa 40 Prozent der Befragten zeigen den Ergebnissen zufolge die Bereitschaft, ein autoritäres System zu unterstützen. Menschen mit autoritärem Charakter neigen demnach zu ‚rigiden Ideologien, die es gestatten, sich gleichzeitig einer Autorität zu unterwerfen, an ihrer Macht teilzuhaben und die Abwertung Anderer im Namen dieser Ordnung zu fordern.’“ (Zeit, 7.11.18).

Würden Sie, liebe Bahamas-Leser, bei sich selbst oder ihrer Ingroup Führungsqualitäten erkennen, wie jene linken Freunde Israels es tun, die neben einigen Ca-ira-Büchern 1000 ganz legale Steuertricks im Regal haben? Wir hoffen nicht. Rigide Ideologien, die es gestatten, sich gleichzeitig einer Autorität zu unterwerfen, an ihrer Macht teilzuhaben und die Abwertung Anderer im Namen dieser Ordnung zu fordern, sind, anders als Leipziger Akademiker es behaupten, nicht in erster Linie bei Pegida oder der AfD anzutreffen. Sie sind vielmehr vor allem dort zu Hause, wo man sich in Berlin, London etc. mit einem Anderen, der noch nicht einmal der eigenen Polyamorie-Familie angehört, ein Zimmer teilen muss, das von einem voll netten Goldgräber an der Steuer vorbei zum Wucherpreis an die beiden untervermietet wurde. Man sieht sie in einem dunklen Laden, der sich „Never work alone“ schimpft und mit dem Logo „Your landlord hates you“ im Schaufenster wirbt, neben 30 anderen gegen Platzmiete ihre Laptops auf einem Tapeziertisch aufklappen, um aus lauter Aktivismus ein Start-up-Projekt nach dem anderen zu konzipieren und dabei wie der Klassenstreber bei der Prüfung besorgt darauf achten, dass der Nachbar, dem man immer so nett Hallo zuruft und zugleich unauffällig über seine Connections auszuhorchen versucht, nicht abschreibt.

Jammern ist nicht erlaubt – soweit es sich nicht in schaustellerischer Attitüde gegen die überall drohenden Nazis richtet – und Mitleid schon gar nicht, denn wer es vielleicht nötig hat, wird vorab wegen eigener Verfehlungen an der Gemeinschaft als Trottel gebrandmarkt, der es nicht anders verdient hat. Diese Ordnung gilt es zu bekämpfen, nicht nur bei Deliveroo und nicht nur in der türkischen Parallel-Ökonomie, wo ebenfalls Steuern und Sozialabgaben hinterzogen werden und der erkrankte oder als schwul geoutete türkische Kollege wegen Nichterscheinens am Arbeitsplatz bzw. artfremder Neigungen subito vor die Tür gesetzt wird. Zunächst wäre die hirnverheerende Gesinnung von Gemeinschaftssubjekten anzugreifen, die mal postmodern und links, mal landsmannschaftlich und islamisch der Diktatur der Freundlichkeit in der asozialen Hoffnung huldigen, sie dürften irgendwann einmal genauso asozial handeln wie ihre Ausbeuter von heute, die sie bewundern. Das wäre der Kampfauftrag und ganz am Rande auch eine Auskunft darüber, wie es diese Zeitschrift mit der sozialen Frage hält.

http://redaktion-bahamas.org/editorial/2018/nr-80/

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