»Märtyrer«

Wer Steine auf Menschen wirft, gefährdet Leben, will verletzen und Leben auslöschen. Das gilt auch und erst in »Palästina«. Dort griffen in der Nähe eines Kontrollpostens bei Qalandiya am frühen Freitag mehrere »Palästinenser« das Fahrzeug eines israelischen Offiziers an, der sich, nachdem er seinen Wagen verlassen hatte, mit seiner Schußwaffe gegen die Angreifer wehrte.

Ein »Palästinenser«, Muhammad al-Kasbeh, wurde dabei verletzt und erlag später in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Während sich israelische Politiker und Militärs hinter den Angegriffenen stellten, wurde der Getötete, eingehüllt in eine Fatah-Fahne, in »Palästina« als »Held« beigesetzt. Die »Partei« des »Palästinenserpräsidenten« versprach eine »harsche« Antwort.

In der Zeitung der PA wurde der Tod des Jugendlichen am Sonnabend ausführlich thematisiert. Schon auf dem Titel fällt dabei der Begriff »Märtyrer«, ein weiterer Artikel berichtet, der »Märtyrer« Muhammad al-Kasbeh sei nun wiedervereint mit seinen »Märtyrer-Brüdern« Yaser und Samer, die 2002 als Steinewerfer bei Auseinandersetzungen mit den IDF getötet worden waren.

Auf einer weiteren Seite sind schließlich mehrere Photos von der Beisetzung des »Märtyrers«, an der weit über 500 »Palästinenser« teilgenommen haben sollen, abgedruckt, auch hier ist prominent die Fahne der Fatah zu sehen. Einmal mehr läßt Al-Hayat al-Jadida als Sprachrohr des Regimes in Ramallah keinen Zweifel daran, daß es billigt, was Muhammad al-Kasbeh das Leben kostete.

Seine Zeitung verrät, daß Abu Mazen nicht der »Engel des Friedens« ist, für den er nach Angaben italienischer Medien im Vatikan gehalten wird. Antijüdischer Terrorismus, so die Botschaft des umfangreichen »Nachrufs« auf Muhammad al-Kasbeh in der amtlichen Tageszeitung »Palästinas«, ist ehrenswert, »Märtyrer«, wer in zivilisierten Gesellschaften als Verbrecher geächtet würde.

Gehen in diesen Tagen »Sicherheitskräfte« der PA gegen Hamas-Anhänger in den umstrittenen Gebieten vor, ist dies daher auch kein Signal, daß Ramallah etwas gegen Terrorismus habe. Die zahlreichen Verhaftungen gelten nicht Terroristen, sondern Konkurrenten. Das belegt die »Trauer« des Regimes um Muhammad al-Kasbeh, die doch eine Einladung ist, seinem Beispiel zu folgen.

tw24

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