Noch mehr Aufklärung: Daniel Bax beweist Durchblick

Wenn Daniel Bax seinen Leserinnen und Lesern in der taz das Geschehen in der großen weiten Welt zu erklären versucht, kann das klingen, als habe er zuvor in den Protokollen der Weisen von Zion geblättert:

“Rational erklären sich die Standing Ovations für Netanjahu nur dadurch, dass es sich viele Kongressabgeordneten vor den Wahlen im nächsten Jahr nicht mit den jüdischen und evangelikalen Pro-Israel-Gruppen verscherzen wollen, die sie als Wähler und Sponsoren brauchen. Trotz Gegenströmungen ist der ideologische Einfluss, den diese ‘Israel-Lobby’ auf die Politik der USA hat, immer noch groß.”

Leider hat die taz nicht genug Macht, dem schändlichen Treiben der Israel-Lobby des finsteren Netanjahu in den Vereinigten Staaten ein schnelles Ende zu bereiten, so daß Daniel Bax sich nun darauf konzentriert, wenigstens Deutschland ein ähnliches Schicksal zu ersparen.

Denn hier gibt es noch Hoffnung für Daniel Bax und alle, die sich nicht dem Diktat aus Jerusalem beugen wollen. Und die derzeit leuchtendste Gestalt des nationalen Widerstands ist zweifellos Albrecht Schröter, einst Pfarrer und heute für die SPD Oberbürgermeister in Jena in Thüringen.

“Im Internetblog des Publizisten Henryk M. Broder, ‘Achse des Guten’, und in Springers Welt wurde ihm vorgeworfen, einem Israelboykott das Wort zu reden, und ein besonders rühriger Broder-Freund unterstellte Schröter in der nationalistischen israelischen Zeitung Jerusalem Post ‘Antisemitismus’. Die Protestbriefe, die der 57-jährige Politiker seitdem aus dem gesamten Bundesgebiet erhält, füllen inzwischen ganze Aktenordner.”

Dank Daniel Bax wird Albrecht Schröter nun endlich weitere Aktenordner mit Solidaritätserklärungen füllen können, sind die Vorwürfe der deutschen Filiale der zionistischen Weltverschwörung doch gänzlich unberechtigt.

Er hat nämlich, so Daniel Bax, gar keinen Boykottaufruf unterzeichnet, sondern “fordert” nur eine besondere “Kennzeichnungspflicht von Produkten aus israelischen Siedlungen”, was “eine in der EU gängige Position” sei.

Als die EU-Außenministerin Catherine Ashton am 9. März 2011 giftete, lebende Juden seien “Friedenshindernisse”, und zwei Tage später ein paar von ihnen nicht mehr lebten, war es gängige Position der EU, das Massaker an eben diesen Juden nicht zu verurteilen.

Doch zurück zu Daniel Bax, der an ein weiteres Opfer zionistischer Umtriebe im geliebten Vaterland erinnert:

“[D]ass der Nahostkonflikt in Deutschland ein besonders vermintes Gelände ist, musste schon der Linkspartei-Politiker Helmut Dierkes in Duisburg vor drei Jahren erfahren: Nachdem er sich öffentlich für einen Boykott israelischer Produkte ausgesprochen hatte, musste er als Oberbürgermeisterkandidat seiner Partei zurücktreten.”

Helmut Dierkes hatte, wie Daniel Bax durchaus richtig formuliert, sich für einen Boykott israelischer Produkte eingesetzt und Israel ein Beharren auf einem “läppischen Existenzrecht” vorgeworfen. Später fand man auf Servern seiner Partei ein friedensbewegtes Flugblatt:

“Über ihr Internetangebot haben die Ruhrgebiets-Genossen ein antisemitisches Flugblatt verbreitet, in dem der jüdische Staat als ‘wahrer Schurkenstaat und Kriegstreiber’ verunglimpft wird. Wie einst das deutsche Nazi-Regime mit seinem Appell ‘Kauft nicht bei Juden’ rufen die Autoren des Flyers zum Boykott israelischer Waren auf.”

Wie kommt es, daß Daniel Bax ausgerechnet Helmut Dierkes in einem Atemzug mit Albrecht Schröter nennt? Überwiegen die Ähnlichkeiten zwischen beiden Lokalpolitikern, die freilich gern auf großer Bühne mitspielen würden, gar die Unterschiede zwischen ihnen und Daniel Bax?

tw24

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