Den Bock zum Gärtner

Dr. Korenz Blog

Der Berliner Tagesspiegel berichtet:

Am Donnerstag, dem 8.3.2018 hat es auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in der Berliner Messe einen Vorfall am Israel-Stand gegeben:

Israel ITB 2018

>>>>Drei Männer der Wachfirma, die in der Messe für die Erhaltung der Sicherheit eingesetzt war, zogen nach Tagesspiegel-Informationen lautstark zum Stand der israelischen Tourismusagentur und riefen „Free Palestine!“, also „Freiheit für Palästina“. Einige Polizisten zogen die Männer letztlich fort, die Störer wurden suspendiert.

Ein Messe-Sprecher bestätigte den Vorfall. Die drei Männer, berichteten Besucher, seien arabischer Herkunft gewesen. Ob sie wegen ähnlicher Fälle aufgefallen sind, ist unklar; ebenso, ob die Polizei gegen sie ermittelt. <<<<<<<<<<< ( Der Tagesspiegel )

Natürlich wurde kein Stück demonstriert vor dem ITB-Stand der Türkei, die im kurdisch-syrischen Afrin nach Augenzeugenberichten im Kampf gegen die Kurden sogar Giftgas verwendet und/oder vor den Ständen anderer islamischer Unrechtsregime — warum auch ??

Nach den kürzlichen Pressemeldungen über die Berliner Polizei wird nun immer offensichtlicher, dass…

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Heute vor der Landauer Tafel

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Deutsche Komplizen türkischer Völkermörder

Aron Sperber

Nicht zum ersten Mal in der Geschichte deckt eine deutsche Regierung einen türkischen Völkermord.

Im Ersten Weltkrieg waren die Türken immerhin unsere Waffenbrüder.

Was hat Erdogan hingegen für Deutschland geleistet?

Die Türkei hatte zuerst sunnitische Extremisten im Syrischen Bürgerkrieg unterstützt und danach Millionen von ihnen nach Europa geschleust.

Weil die edle Wir-schaffen-das-Kanzlerin sich bei der Verteidigung von Europas Grenzen gegen die islamische Invasion nicht die Hände schmutzig machen wollte, lässt sie sich nun lieber vom islamischen Schleuser und Völkermörder Erdogan erpressen.

Den höchsten Preis für jene Erpressung müssen dabei die Kurden bezahlen.

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Das Ende des Postnazismus? Die politischen Entwicklungen in Österreich seit 2015 stellen linke Gewissheiten in Frage

Die Wahlen im Oktober 2017 und die folgende Regierungsbildung, die anders als in Deutschland ziemlich rasch und geräuschlos vonstattenging und anders als bei der ersten schwarzblauen Regierungsbildung im Jahr 2000 auch nicht von heftigen Protesten begleitet war, wurden in Deutschland folglich ganz überwiegend unter dem Schlagwort „Rechtsruck“ verhandelt. Wer allerdings den Wahlkampf in Österreich verfolgt und mit dem deutschen verglichen hat, dem fielen einige gravierende Unterschiede auf, die gegen die übliche Interpretation sprechen. Zwar gelten Deutschland und Österreich in vieler Hinsicht als die beiden Staaten, die sich in der EU in Bezug auf Sprache, Lebensgewohnheiten, Sozial- und Steuersystem, Lebensverhältnisse und -standards am meisten ähneln. Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise und der Entscheidung der deutschen Bundesregierung, die staatliche Souveränität und europäische Abkommen kurzfristig außer Kraft zu setzen, sind jedoch ernsthafte Differenzen bei der Verhandlung der gleichen Problematik deutlich geworden. Seither vergeht in Österreich – anders als in Deutschland – fast kein Tag, an dem in Medien und Politik nicht über die zentralen politischen Fragen diskutiert und gestritten wird: Wie können Außengrenzen geschützt, wer soll ins Land gelassen werden, welche Folgen hat dies für die österreichische Gesellschaft, wie kann Integration befördert und eingefordert werden? Dabei war von Anfang an klar, dass keine der drei großen Parteien die deutsche Flüchtlingspolitik vorbehaltlos unterstützte. Die im Jahr 2015 noch rot-schwarze Regierung versuchte zunächst Österreich als Transitland darzustellen, durch das man Menschen, die schließlich Angela Merkel eingeladen hätte, lediglich zur deutschen Grenze begleiten müsse. Dass im Zuge der Flüchtlingskrise auch viele Migranten in Österreich blieben, war für die Politik kein Anlass, eine Willkommenskultur auszurufen. Vielmehr bemühte man sich, rasch die Grenzkontrollen zu verstärken und in Koordination mit den südosteuropäischen Ländern die sogenannte Balkanroute zu schließen. Ganz offensichtlich hängt man in Österreich nicht der Überzeugung an, dass die Konsequenz aus dem Nationalsozialismus in der Ächtung jedes Nationalismus und der Unterminierung nationaler Souveränität zu bestehen habe. Österreich präsentiert sich seit 2015 eher als ein osteuropäischer Nationalstaat und gerade die Vertreter der Rechten brachen mit dem Erbe Adolf Hitlers, für den Österreich fester Bestandteil der deutschen Nation war und Nationalstaaten nur temporäre, widernatürliche Gebilde darstellten, die mitsamt ihrer Grenzen hinweggefegt gehörten. Vor dem Hintergrund einer parteiübergreifenden antideutschen Haltung in der Flüchtlingspolitik muss die Frage, was die so gern als existent unterstellte postnazistische österreichische Gesellschaft eigentlich ausmacht und welche Schlussfolgerungen aus dem nationalsozialistischen Erbe zu ziehen seien, zumindest neu gestellt werden. […]

Der von einer überwältigenden Mehrheit der Österreicher geteilte Wille, die islamische Zuwanderung zu begrenzen, ist nicht ausreichend, um die Islamisierung in einem mit gut acht Millionen Einwohnern zehnmal kleineren Land als Deutschland aufzuhalten – er ist aber die notwendige Bedingung dafür, dass es überhaupt gelingen kann. Insofern verwundert es nicht, dass im Nationalrat seit der Wahl im Oktober nur noch Parteien vertreten sind, die dieser Tatsache in irgendeiner Form Rechnung tragen. Sah es lange so aus, als könnte die FPÖ die Wahl sogar gewinnen, gelang es der ÖVP unter ihrem neuen Parteivorsitzenden Sebastian Kurz, in der Wählergunst vom dritten auf den ersten Platz durchzustarten. Der junge Außenminister hatte als populärster Politiker Österreichs der Volkspartei seine Bedingungen diktieren können und eine Wahlliste zusammengestellt, auf der auch einige unabhängige Kandidaten zu finden waren und die sich unter dem Namen „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ mit Türkis statt Schwarz einen modernen Anstrich gab. Damit machte er viele Wähler offenbar vergessen, dass diese Partei eben keine moderne Kraft ist, sondern seit dreißig Jahren regiert. Darüber hinaus gelang es ihm, in moderatem, aber entschlossenem Tonfall die Souveränität Österreichs, sichere Grenzen, weniger Zuwanderung und Maßnahmen gegen die Islamisierung zu propagieren, ohne sich der FPÖ anzubiedern. Obwohl Kurz seine Opposition zur deutschen Flüchtlingspolitik sowie seine Islamkritik wohlbegründet vortrug und mit wissenschaftlichen Studien zur Lage in österreichischen Moscheen, die wenig überraschend ganz überwiegend der Integration entgegenarbeiten, und zur Rolle islamischer Kindergärten, die in Wien öffentlich präsent sind und sich dadurch auszeichnen, dass alle Betreuerinnen und ein Teil der Mädchen Kopftuch tragen, punkten konnte, wurde er besonders in Deutschland, aber auch von der Linken in Österreich in die rechte und ausländerfeindliche Ecke gestellt. Das Wahlergebnis aber zeigte, dass die Gleichsetzung von Islamkritik mit Rassismus ebenso wie der Verzicht auf staatliche Aufgaben bei immer weniger Wählern verfängt. Auch die Behauptung, dass man den ganz Rechten nur die Wähler zutreiben werde, wenn man deren scheinbar ureigenes Thema, die Kritik an der bisherigen Migrations- und Integrationspolitik aufgreife, bestätigte sich nicht: Am Ende war es die ÖVP, die die meisten Stimmen hinzugewinnen konnte, und die FPÖ landete nur auf dem dritten Platz, mit deutlich weniger Stimmen, als es nach Umfragen möglich schien. All dies konnte man sich in Deutschland nur auf eine Weise erklären: Sebastian Kurz sei so weit nach rechts gerückt, dass man ihn von der freiheitlichen Konkurrenz nicht mehr unterscheiden könne; es habe sich gezeigt, „dass man in Österreich mit Ausländerfeindlichkeit, Islamophobie und EU-Skeptizismus trefflich Stimmen fängt“ (7). Das gipfelte in einer peinlichen, ganz in der Tradition von volkspädagogischen Faktenchecks mit dazugehörigen Diskussionsrunden stehenden Maischberger-Sendung (8), in der die gleichnamige Moderatorin Kurz mit den Worten anmoderierte: „Die zarteste Versuchung, seit es Populismus gibt: so spötteln Kritiker über den neuen Bundeskanzler Österreichs“, obwohl niemand diese Redewendung vorher je gebraucht hatte.

Ganz so als müssten nicht alle demokratischen Politiker Populisten sein, wenn sie gewählt werden wollen, gilt der Begriff des Populismus heute nur für diejenigen Politiker, die sich in deutlichen Worten gegen den Islam und seine ungebremste Ausbreitung in Europa (Rechtspopulisten) oder gegen die ungleiche Einkommens- und Reichtumsverteilung (Linkspopulisten) aussprechen. Dementsprechend war die ganze Sendung, in der am Ende ausgerechnet Jürgen Trittin als Schulmeister auftreten durfte, darauf ausgelegt, Sebastian Kurz ins Kreuzverhör zu nehmen und im Namen des gutgewordenen Deutschlands zurechtzuweisen. Hinter Kurz wurde regelmäßig ein Bild eingeblendet, das Protestierer mit einem Schild zeigte, auf dem die Gesichter von Strache und Kurz durchgestrichen waren. Offenbar scheint es die größte Sorge der deutschen Öffentlichkeit zu sein, dass ein seriös und sachlich auftretender konservativer Politiker wie Kurz, der sich auch in Deutschland einiger Beliebtheit erfreut, die deutsche politische Bühne betreten könnte. Kurz‘ Wahlsieg deutet nämlich an, dass es kaum möglich sein wird, den Vormarsch der Rechtsparteien zu bremsen, wenn man das Islamthema ignoriert.

http://beta.redaktion-bahamas.org/artikel/2018/78-das-ende-des-postnazismus/

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Bahamas Editorial 78

Die bedeutendste öffentliche Kundgebung des Jahres 2017 in Deutschland fand am 19. Dezember am Berliner Breitscheidplatz unter dem Motto „Berlin gegen Islamismus“ statt. Ja, Sie haben richtig gelesen: „Berlin gegen Islamismus“ und Punkt. Da stand nicht „Berlin gegen Islamismus und rechte Gewalt“, oder „Berlin gegen jede religiös begründete Intoleranz“, und auch nicht „Berlin gegen den Islamismus des Teheraner Mullah-Regimes“. Das konnte man nicht einfach hinnehmen, da war Recherche-Bedarf angezeigt und zwar nicht etwa darüber, was dort gesagt wurde, sondern zunächst darüber, wer die Leute sind, die von sich sagen: „Wir sind eine Gruppe Berliner Bürger und Bürgerinnen aus vielfältigen Milieus, mit unterschiedlichen Karrieren und politischen Orientierungen. Wir sind keiner Partei oder Organisation verpflichtet. Wir lehnen jede Zusammenarbeit mit rechten Gruppen und Parteien ab. Wir sehen uns unmissverständlich auf Seiten der historischen Aufklärung. Wir sind liberal, demokratisch, pluralistisch und bedingungslos säkular.“ Eine erste Prüfung ergab, dass personelle Verbindungen nach rechts weder bei den Mitgliedern der neugegründeten Gruppe noch bei den Referenten nachweisbar sind, die Biographien der Redner und Verfasser von Grußworten verweisen eher nach links. Doch der alles entscheidende Verdacht, dieses Bündnis sei mit seinem Aufruf „anschlussfähig“ für rechte Parteien und Einzelpersonen, war damit nicht vom Tisch. Denn die bohrende Frage drängte sich auf: Hatten wir es bei dieser Kundgebung am Ende mit einer listig gebildeten Querfront zu tun, die geeignet ist, zum Beispiel Jüd*innen und Juden vom deutschen Weg der Versöhnung abzubringen?

Soviel sei verraten: Unter den 400 eher bürgerlich wirkenden Teilnehmern waren auch Mitglieder der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und gar nicht so wenige Juden und Jüdinnen. Doch mitten unter ihnen waren auch Burschen wie Frank-Christian Hansel, Martin Trefzer, Herbert Mohr und Andreas Wild, und die sind in der AfD organisiert. Weiterer Beweise dafür, dass eine Kundgebung, deren Veranstalter und Redner sich gegen Islamismus ausgesprochen haben, ohne dem Islam auch nur mit einem Wort zu huldigen, eine objektiv rechte Rattenfängerveranstaltung ist, bedurfte es nicht. Für ein besorgtes Berlin sprach es Malene Gürgen in der Taz vom 20.12.2017 mutig aus:

„Für zahlreiche AfDler war es eine praktische Sache: Sie konnten am Dienstagabend zum Jahrestag des Attentats vom Breitscheidplatz an einer Kundgebung gegen Islamismus teilnehmen, ohne selbst eine zu organisieren. Ein neues Bündnis mit dem Namen ,Berlin gegen Islamismus‘ hatte zu einer Veranstaltung direkt neben dem Platz geladen. Sie sollte laut Organisatoren zwar explizit keine ‚Störaktion‘ gegen die offiziellen Gedenkfeierlichkeiten sein, äußerte an dem politischen Umgang mit dem Attentat jedoch deutliche Kritik: ‚Die notwendige Debatte über die ideologischen Motive des Täters wird weiterhin mit einem Tabu belegt‘, hieß es im Aufruf; mit dem offiziellen Mahnmal werde ‚die islamistische Ideologie des Täters zum Verschwinden gebracht‘. Nun ist das kein Vorwurf, der einen gleich zum AfDler macht. Anschlussfähig für die AfD aber ist er allemal, und das war auch am Dienstagabend zu sehen: Mehrere Abgeordnete der Partei hatten sich in die vorderen Reihen der wenigen Hundert Leute großen Kundgebung gemischt, darunter Landesschatzmeister Frank-Christian Hansel, Martin Trefzer aus Treptow-Köpenick und der Pankower Herbert Mohr. Auch der im Sommer aus der Abgeordnetenhausfraktion ausgeschlossene Rechtsaußen Andreas Wild zählte zu den Gästen, dazu zahlreiche weniger bekannte AfDlerInnen aus verschiedenen Kreisverbänden. Die Kundgebung wurde laut Veranstaltern von einer ‚Gruppe Berliner Bürger und Bürgerinnen aus vielfältigen Milieus‘ organisiert. Als Redner trat unter anderem Justus Wertmüller auf, Redakteur der vielen als antideutsch geltenden Zeitschrift Bahamas, die aber seit 2009 nicht mehr so genannt werden will. Alice Schwarzer sandte ein Grußwort, Judith Sevinç Basad von der Initiative Liberaler Feminismus wetterte in ihrer Rede gegen queerfeministische und postkoloniale Ansätze, zwischen Islam und Islamismus wurde kaum differenziert — alles in allem wäre es wohl auch ohne AfDler eine krude Veranstaltung gewesen. Solange keine Störung von ihnen ausgeht, ist es gar nicht so leicht, politisch unliebsame Teilnehmer von einer Kundgebung auszuschließen. Selbst wenn die Veranstalter also ernsthaft versucht hätten, die AfDler von der Kundgebung zu verbannen, wäre das vermutlich nicht einfach gewesen. Normalerweise reagieren Veranstalter auf solche Fälle aber dann zumindest, indem sich die RednerInnen inhaltlich von den ungebetenen Gästen distanzieren — auch das passierte hier nicht.“

Leute wie Frau Gürgen lügen immer, wenn höhere Gemeinschaftswerte auf dem Spiel stehen. Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus hatte schon am 21.12.2017 gegen sie festgestellt: „Auch wir haben die Kundgebung beobachtet: in drei von sechs Reden wurden Rechte und AfD offen angegangen, in zwei weiteren Reden implizit, der sechste Redner ging nicht auf sie ein. Die Identitären wurden der Kundgebung mit Hilfe der Polizei verwiesen und rechte Schilder unterbunden.“ (https://twitter.com/JFDA_eV/status/943647337091600384)

Dabei geht es gar nicht um die Frage der Distanzierung von der AfD. Eine Partei, die Nazis wie Andreas Wild in ihren Reihen duldet, kommt nur deshalb auf Umfragewerte von 15% und mehr und nicht auf maximal 5%, weil sie bei der Benennung der vom Islam ausgehenden Gefahren eben nicht lügt und sich damit von Islam-Verstehern wie Adolf Hitler und Malene Gürgen strikt unterscheidet. Die Mehrheit ihrer Wähler und immerhin manche ihrer Funktionäre müssten für die Wahrheit also noch erreichbar sein. Wer auf einer Kundgebung nicht nur die eigene Gemeinde mit dem Katechismus agitieren will, sollte sich darüber freuen, wenn auch schwankende und fragwürdige Gestalten kommen und am Ende etwas klüger gehen, als sie gekommen sind. Mit ihrem nötigenden Hinweis, „normalerweise reagieren Veranstalter auf solche Fälle aber dann zumindest, indem sich die RednerInnen inhaltlich von den ungebetenen Gästen distanzieren“, wollte die Taz-Redakteurin den deutschen „Inhalt“ unhinterfragbar machen, dass Islamkritik sich aus den trüben Quellen vergifteter Brunnen speise und unterdrückt werden müsse. Doch dieser sehr rechte Jargon gegen rechts stammt nicht mehr von Malene Gürgen, obwohl er durchaus „anschlussfähig“ an ihren Artikel ist, sondern von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Die hatte bereits im November 2017 unter der Rubrik „Fragen der Aufnahme von Mitgliedern in die DIG“ eine rote Linie gegen Giftmischer und Gefährder „unserer Gesellschaft“ beschlossen:

„Gegenwärtig versuchen politische Kräfte in Deutschland, jüdische Gemeindemitglieder und Freunde Israels unter der Flagge der ‚Unterstützung Israels‘ für ihre Kampagnen gegen Einwanderung, gegen ‚Überfremdung durch den Islam‘, gegen die ‚islamische Gefahr‘ einzuspannen, Bündnisse einzugehen, und dafür auch in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft tätig zu werden. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist sich mit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland einig: Wir lehnen jede Form von Islamfeindschaft ab! Denn Rassismus, grundsätzliche pauschale Ablehnung und Bekämpfung von Islam und Muslimen haben die gleichen trüben Quellen wie der Antisemitismus, sie vergiften und gefährden unsere Gesellschaft insgesamt.“

Zum Glück darf noch nicht einmal der Vorstand der DIG diese Ergänzung der Satzung ernst nehmen, weil er weiß, dass die dann fälligen Ausschlussverfahren gegen die Mehrheit der Mitglieder der DIG-Jugend den ganzen Verein in die Bedeutungslosigkeit stürzen würden.

Wer meint, jede Form von „Islamfeindschaft“ sei als rassistisch abzulehnen, vergeht sich damit zuerst an in Hunderttausenden zählenden Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln, deren Wohl ihm angeblich so sehr am Herzen liegt. Für die pensionierten SPD- und CDU-Politiker, die den DIG-Vorstand stellen, wäre es mindestens so nützlich gewesen wie für die immerhin anwesenden AfD-Politiker, sich mit einigen Erwägungen auseinanderzusetzen, die auf der Kundgebung „Berlin gegen Islamismus“ von Justus Wertmüller vorgetragen wurden. Vielleicht hätten sie dann begriffen, dass sie gut daran täten, eine bestimmte Form der Islamfeindlichkeit als Imperativ an Neumitglieder in ihre Satzung schleunigst aufzunehmen, wenn ihnen – gerade auch zur Abwehr des Antisemitismus – an einem freundlichen Miteinander zwischen Deutschen und Einwanderern aus vorwiegend moslemischen Ländern wirklich gelegen ist:

„So sind wir, wir Antirassisten: ein kaltes und brutales Durchhalterkollektiv gegen rechts. Wir halten dicht über die Täter und ihre Motive und opfern ihrem guten Ruf den Ruf unserer angeblich geliebten Mitbürgerin, der wir die Kerzen und den Namen verweigern, die wir aus unserem Gedächtnis auslöschen wollen, damit wir nur ja nicht in ausländerfeindlichem Licht erscheinen. Gegen jede furchtbare Mordtat, die im Namen des Islam begangen oder versucht wurde, werden ostsächsische Krakeeler aufgerechnet, denen man viele Hirnverheerungen nachsagen kann und muss — aber, dass der Salafismus vom Mob in Dippoldiswalde oder Pirna erfunden worden wäre, das wäre mir neu.

Hätten die gottverlassenen Pfarrer der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wirklich eine Geste der Versöhnung vorgehabt – im Gedenken an zwölf Opfer des islamistischen Kriegs gegen die Bürger –, dann wäre es allerdings sehr vernünftig gewesen, in Berlin lebende Menschen aus dem islamisch dominierten Orient einzuladen. Dieses Angebot zur Versöhnung hätte eine Bitte um Verzeihung sein müssen, gerichtet an Menschen, die man so mitleidlos im Stich gelassen hat. Es sind vor allem die bedrängten Frauen und Mädchen, die sich zum Beispiel in Neukölln oder im Wedding wegen ihres Familienhintergrundes von den Anhängern und Anhängerinnen einer bekennenden Kirche täglich dafür rechtfertigen müssen, dass sie kein Kopftuch tragen, am Ramadan nicht fasten und zu Weihnachten eine Lichterkette ins Wohnzimmerfenster hängen. Und es sind die schwulen Männer, die das Unglück haben, Mohamad zu heißen, und im nächtlichen Kreuzberg auf dem Nachhauseweg von der schwulen und orientalischen Gayhane-Party Todesängste auszustehen haben —vor ganz anderen Mohamads, die ihnen mit Baseballschlägern auflauern. Diese Frauen und Männer ausdrücklich zur versöhnenden Trauerkundgebung einzuladen, wäre ein sinnvolles Zeichen gegen den islamistischen Terror gewesen und ganz am Rande auch eines gegen die AfD. Um dieses Zeichen zu setzen, müsste man allerdings sein wahlweise republikanisches oder auch christliches Gewissen einmal nicht von Frau Merkel oder Herrn Müller auf Demokratieverträglichkeit hin überprüfen lassen, sondern es stolz gegen sie behaupten. Denen nämlich geht es um die Versöhnung mit den Unversöhnlichen, was gleichbedeutend ist mit der Unterwerfung unter deren Tugendterror und der Auslieferung der laizistischen Frauen und schwulen Männer an die Moslembrüder und -schwestern in ihrer Nachbarschaft.

Versöhnung kann nur dort stattfinden, wo man die früher Bedrängten und Ausgeschlossenen um Entschuldigung bittet fürs eigene Tun, von dem man sich reuevoll zugunsten einer freundlicheren und weltoffeneren Haltung verabschiedet. Gegenüber den laizistischen Menschen aus islamischen Ländern und nicht den Moscheevereinen wäre der Beweis zu erbringen, dass man sie endlich ernst nimmt und in ihrem schweren Kampf um die persönliche Freiheit unterstützt — jener Freiheit, die wir anderen ganz selbstverständlich genießen. Deren schlimmster Feind sitzt nicht in Pirna oder Dippoldiswalde, sondern in der Wohnung nebenan und stellvertretend im Pfarramt der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Sie werden in die Zange genommen von einer öffentlichen Meinung, die jeden Einwanderer aus mehrheitlich islamischen Staaten automatisch als Muslim stigmatisiert und damit an eine Nachbarschaft ausliefert, die die Verfolgung von Dissidenten als eine Frage der Deutungshoheit über zunächst scheinbar nur kulturelle Äußerlichkeiten wie Kleidung und Regeleinhaltung betreibt. Keiner fällt diesen schon islamisierten Nachbarn in den Arm, wenn sie zwölfjährige Schulmädchen ohne Kopftuch als Schlampen und Huren beschimpfen. Keiner fühlt sich zum Protest aufgerufen, wenn republikanisch gesinnte Mitbürger und vor allem Mitbürgerinnen entlang der Scheidelinie, die Religion und Rasse scheinbar verbürgen, in eine Gegengesellschaft gezwungen werden, die notwendig die nächsten Anis Amris schon produziert. Diese zahlreichen Mitbürger aus islamisch dominierten Herkunftsländern hätte die Mehrheitsgesellschaft um Versöhnung zu bitten, um mit ihnen zusammen den schweren Kampf gegen die Islamisierung auch in Deutschland zu führen.“

Die Redaktion wünscht sich, von Berlin oder Hamburg, Frankfurt, München etc. „gegen Islamismus“ bald wieder zu hören, in der Hoffnung, dass sich der bedeutendsten öffentlichen Kundgebung des letzten Jahres im neuen weitere anschließen. Wenn wir etwas zum Gelingen beitragen können, dann tun wir das gern.

http://beta.redaktion-bahamas.org/editorial/2018/nr-78/

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Bremen: Syrer ruft zu weiteren Ehrenmorden in Deutschland auf und preist die Morde von Mühlacker und Laupheim – Will seine Frau aus dem 4. Stock werfen, sollte sie dieses oder jenes…… dazu solle jeder Mann bereit sein…. (VIDEO)

ZUM VIDEO

Syrischer Oppositioneller (Flagge) aus BREMEN verteidigt den „Ehren“Mord aus Deutschland. Er hat das Video des Mörders wohl gesehen und kündigt an, seine Frau aus dem 4. Stock zu werfen, sollte sie dieses oder jenes…… dazu solle jeder Mann bereit sein….

ثُوري‎s
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Blutbad in Mühlacker: Syrer tötet Frau vor Augen der Kinder! Und rechtfertigt sich nach der Tat in einem Video


Am Freitagnachmittag hat ein 41-jähriger Syrer in einer Wohnung in Mühlacker seine 37-jährige Ehefrau getötet und ist zunächst mit einem der gemeinsamen Söhne zu Fuß geflüchtet. Die minderjährige in der Wohnung verbliebene Tochter verständigte die Polizei gegen 16.30 Uhr von der Tat. Ein Großaufgebot der Polizei fahndete nach dem flüchtigen Täter und konnte ihn kurze Zeit später in Mühlacker festnehmen.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/3881579
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