Vor Didinga E. (33) waren nicht mal Tiere sicher – Der Eritreer mit der dicken Strafakte schändete mehrmals die Schafe Lisi und Bali

Viktor Schor (68) aus Biel BE durchlebte im letzten Winter einen wahren Albtraum. Schuld daran: Didinga E.* (33). Der Eritreer mit der unglaublichen Strafakte schlich sich laut Anklageschrift sechs Mal in das Tiergehege des Hobbyzüchters und schändete mehrfach die Schafe Lisi und Bali. Seit Montag muss sich der Asylbewerber für seine Taten vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland verantworten.

«Der Spuk hat angefangen, als ich gemerkt habe, dass jemand im Stall bei meinen Schafen und Geissen war», erinnert sich der pensionierte Reiseleiter. «Es waren Verpackungen aufgerissen, und der Zaun war heruntergedrückt.» Zuerst habe er an einen einmaligen Diebstahl gedacht. Doch es passierte wieder. Das zweite Mal sah er plötzlich, dass seine Schafe im Intimbereich stark gerötet waren – und meldete es der Polizei.

Aber der ungebetene Gast kam erneut. «Er hat sich immer einen neuen Weg gesucht», so der Rentner. «Ich habe dann für drei Monate hier im Häuschen oder in der Gartenhalle nebenan übernachtet.» Aber der Bieler erwischte den Unhold nie: «Egal, wann ich auf meinen Posten gegangen bin, er kam vorher oder nachher – oder gar nicht.»

Der Eindringling stiftete laut dem Tierbesitzer jedes Mal grosse Unruhe, die Tiere habe er vermutlich mit einem Besen herumgejagt, bis er eins fangen konnte – und die Schafe seien wohl einfach langsamer gewesen als die Ziegen: «Er hatte es auf Bali und Lisi abgesehen.»

Auch sonst habe der unliebsame Besucher viel Schaden angerichtet: «Er hat den Zaun zerschnitten, die Beleuchtung heruntergerissen und Werkzeug gestohlen.» Auch Medikamente habe er einfach ausgeleert, seine Unterhosen dafür liegen gelassen.

Am meisten trifft Viktor Schor der Diebstahl eines Glöckchens. Es sei ein Andenken gewesen, so der Senior: «Das gehörte meinem ersten Geissli, das 17 Jahre alt wurde.»

Nacht für Nacht wachte Schor also weiter mit einem Nachtsichtgerät über seine Vierbeiner. «Irgendwann ist er uns dann endlich in eine Fotofalle getappt.» Wenige Tage später, im März 2020, schnappte die Polizei Didinga E.

Vor Gericht behauptete dieser nun: Er habe die Tiere bloss befreien wollen, sie hätten kein Wasser gehabt. Der Hobbyzüchter, dessen zwei Schafe vor zwei Monaten im hohen Alter verstorben sind, sagt dazu: «Meine Tiere haben immer eine Badewanne voll Wasser.»

Womöglich könnte der Eritreer aber für seine Untaten im Gehege tatsächlich ungeschoren davonkommen: Didinga E. will damals wilde Drogen-Cocktails sowie täglich Wodka konsumiert haben. Ein Gutachter attestierte ihm zudem eine «schizoaffektive Störung». Das Gericht könnte daher in seinem Urteil am Mittwoch von einer Schuldunfähigkeit ausgehen.

* Name geändert

https://www.blick.ch/schweiz/bern/eritreer-didinga-e-33-brach-sechs-mal-in-den-stall-von-viktor-schor-68-ein-und-schaendete-seine-schafe-er-hatte-es-auf-bali-und-lisi-abgesehen-id16472891.html

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