Experte lässt aufhorchen: Mundspülung könnte gegen Corona vorbeugen

Der Lockdown ist unumgänglich, weil sonst zigtausende Tote drohen. Zudem müssten schnell alle Menschen durchgeimpft werden, damit wir unsere Grundrechte wieder wahrnehmen dürfen: Diese Behauptungen der Mächtigen stehen in der Öffentlichkeit unangetastet dar. Aber immer mehr Experten sind anderer Ansicht, so ein Mediziner, der sich sicher ist: Durch das Gurgeln medizinischer Mundspülungen, die seiner Ansicht nach gegen das Virus vorbeugen sollen, wären harte Maßnahmen niemals nötig gewesen.

Diese These präsentierte Dr. Klaus Zastrow, Facharzt für Hygiene- und Umweltmedizin, unlängst bei „Antenne Thüringen“. Da man mit einem „Schleimhaut-Desinfektionsmittel“ zu Werke gehe, würden die Viren direkt im Mund- und Rachenraum abgetötet. Damit komme die problematische Viruslast gar nicht erst zustande, es wäre das „Ende der Pandemie“. Die Viren wären nicht mehr fähig, einen anderen anzustecken: „Ich könnte dem Nächsten ins Gesicht spucken und er würde trotzdem nicht erkranken.“

Seine Beobachtungen betreffen dabei mehrere medizinisch gelistete Mittel, darunter das in jeder Apotheke erhältliche Betaisodona, das mit dem wirksamen Povidon-Iod arbeitet und normalerweise vor allem gegen Schürfwunden zum Einsatz kommt. Er hätte dies sogar auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeschlagen. Dieser habe aber abgewinkt: „Sie kriegen doch keine Ethik-Kommision für so einen Menschenversuch“.

Zastrow ist sich aber sicher: Der seit 40 Jahren erprobte Wirkstoff töten die Viren ganz zuverlässig ab. Dass weder Spahn noch Thüringens Landeshauptmann Bodo Ramelow (Linke) davon etwas wissen wollen, lässt ihn an Vorsatz glauben: „Da fragt man sich: ‚Offenbar wollt ihr, dass die Pandemie noch ein bisschen weitergeht.‘ Keine Ahnung, was das soll.“ Eine 1:1-Verdünnung mit nur 1ml des Mittels sei für die, von ihm erwartete Wirkung ausreichend.

Aber dem nicht genug: Das ganze soll laut Zastrow sogar noch nach einem positiven Test funktionieren! Zwar zeige jener bei einer Wiederholung immer noch ein positives Resultat an – aber die Viren seien da längst tot. Die Problematik des – nach Ansicht diverser Experten zur Diagnostik nicht tauglichen – PCR-Tests sei, dass dieser nicht zwischen lebenden und toten Viren unterscheiden könne.

Die Gurgel-Variante mit dem synthetischen Jod-Wirkstoff sei zudem günstig: Bei einer Anwendung alle drei Tage komme der Endnutzer 150 Tage lang mit einer Flasche um knapp sieben Euro aus. Der Staat müsse keine Zuschüsse leisten.Jeder Bürger könnte so einfach eine „vernünftige Prophylaxe“ zur Vorbeugung durchführen. Weil die Viruslast sich verringere, gingen die Zahlen in der Bevölkerung dadurch aber auch zurück.

Um eine zweite Meinung einzuholen, fragte die „Antenne Thüringen“ dann noch bei Dr. Peter Walger von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene nach. Dort ist man im Bezug auf eine hundertprozentige Wirksamkeit zwar anderer Meinung, richtig sei aber wohl, dass Viren im Speichel und den Sekreten abgetötet würden: Das Herausschleudern würde durch das Gurgeln nicht „komplett, aber weitgehend verhindert“. Auch den Vorschlag zur vorbeugenden Schleimhaut-Stärkung hält man für sinnvoll. Der Nutzen sei zumindest anzunehmen, ein Schaden auszuschließen.

Die Biomedizinerin Toni Luise Meister von der Ruhr-Universität Bochum schloss sich dieser Meinung an. Alle acht getesteten Lösungen konnten unter Laborbedingungen eine Reduktion punktueller Viruslast nachweisen, in drei Fällen waren keine infektiösen Viren mehr vorhanden. Nichtsdestotrotz erinnert sie, dass es nur eine äußere Anwendung sei. Die Viren könnten also in den Zellen trotzdem weiter produziert werden.

Der Vorschlag, dass Mundspülungen gegen Corona helfen soll, ist übrigens nicht neu. Denn die genannte Studie aus Bochum konnte diesen Umstand bereits im Septembernachweisen. Im Dezember thematisierte auch die „Deutsche Apotheker-Zeitung“diese Frage. Dort kam man zur Empfehlung, dass antiseptische Spülungen mit den Wirkstoffen Chlorhexidin, Octenidin oder eben Povidon-Iod dafür infrage kämen.

Auch in anderen Ländern ist man sich der Sinnhaftigkeit des Einsatzes von speziellen Mundwassern längst bewusst. Wie unsere Redakteurin Kornelia Kirchweger in ihrem Beitrag für das mittlerweile in einer dritten und überarbeiteten Auflage erhältliche WB-Spezialmagazin „Corona Crash 2021“ (HIER bestellen)herausstellte, arbeitet man etwa in Indien und Japan mit Mundspülungen, auch dort bestätigen Studien die Wirkung.

Auf der Homepage von „Listerine“ – es handelt sich dabei um eines der drei Präparate, die laut der Bochumer Uni besonders wirksam waren – widerspricht man der Behauptung, wonach die Mundspülung gegen COVID-19 helfe. Angeblich sei diese gar nicht auf das Virus getestet worden. Man verweist auf die Empfehlungen der WHO. Sprich: Abstand halten, Händewaschen, Verringerung der Kontakte, etc.

Pikantes Detail am Rande: Der Hersteller des Produkts ist „Johnson & Johnson“ – der Pharmakonzern hat bekanntlich auch einen Corona-Impfstoff am Start. Ein Interessenskonflikt?

Nicht direkt auf eine Mundspülung aber dennoch auf die Mundhygiene bezog sich indes ein Vorfall in Österreich. In einer burgenländischen Schule wurden nämlich die Eltern beinhart dazu aufgefordert, ihre Kinder vor dem PCR-Gurgeltest in der Schule weder etwas zu essen, noch zu trinken zu geben, noch sie die Zähne putzen zu lassen. Die Sorge: Das könnte das Test-Resultat verfälschen…

Eine „Absurdität sondergleichen“, wie FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl fand: „Wo bleibt der Hausverstand, wenn von Jugendlichen verlangt wird, mit Hunger und Mundgeruch die Schule zu besuchen?“ Nach der Enthüllung der deutschen Ärzte stellt sich zudem die Frage: könnte es sein, dass die entsprechende Mundhygiene auch hier die Viruslast verringerte?

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