Muslim ermordet Jüdin in Paris – schuldunfähig, weil auf Drogen

Der brutale Mord an der 65-jährigen Jüdin Sarah Halimi in Paris kommt nicht vor Gericht: Der Täter, ein muslimischer Nachbar der Frau, gilt wegen einer Psychose infolge von Drogenkonsum als schuldunfähig, wie der französische Kassationshof nun bestätigte. Das Gericht wies damit einen Einspruch der Familie des Opfers zurück.

Der Fall Sarah Halimi hat international für Entsetzen gesorgt: Halimis 27-jähriger Nachbar hatte auf die ältere Frau im April 2017 unter „Allahu-Akbar“-Rufen (Gott ist groß) eingeprügelt, dabei Koranverse zitiert und sie über die Balkonbrüstung ihres Sozialbaus in die Tiefe gestürzt.

Das Pariser Berufungsgericht entschied dann aber Ende 2019 aufgrund von drei übereinstimmenden Gutachten, der Täter habe wegen seines Cannabis- und Alkoholkonsums in einem“Anfall von Wahn“ gehandelt. Er sei deshalb juristisch schuldunfähig und könne nicht verurteilt werden. Der zur Tatzeit 27-Jährige sitzt für mindestens 20 Jahre in der geschlossenen Psychiatrie.

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