Johnson & Johnson stoppt Auslieferung von Impfstoff nach Europa

Nach dem Auftreten von Thrombose-Fällen im Anschluss der Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson (UT24 berichtete) stoppt der Hersteller nun die Auslieferung nach Europa. „Vorerst“, wie der Konzern am Dienstagnachmittag via Twitter bekannt gab. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb erwartete für Donnerstag 1.550 Impfstoff-Dosen von dem Hersteller.

US-Behörden sprachen am Dienstag eine Empfehlung aus, in welcher der Impfstoff von Johnson & Johnson in den USA nicht mehr verabreicht werden solle, da es bereits zu sechs Thrombosefällen nach der Impfung gekommen sei.

Diese Empfehlung hat nun auch Auswirkungen auf die geplanten Lieferungen nach Europa.

Die Arzneimittelbehörde FDA und das Seuchenzentrum CDC nannten indes sechs Fälle, bei welchen es – im Anschluss der Impfung mit J&J – zu einer seltenen Thromboseart im Körper gekommen sei.

Bei allen aufgetretenen Fällen soll es sich – Berichten zufolge – um Frauen im Alter zwischen 18 und 48 Jahren handeln.

Bis zum Abschluss der Untersuchung werde „vorsichtshalber eine Pause“ bei den Impfungen mit dem Wirkstoff empfohlen, berichten US-Behörden. Aufgrund dieser Empfehlung will der Hersteller nun auf eine Auslieferung nach Europa vorerst verzichten, berichtet der ORF in einer Aussendung.

https://www.unsertirol24.com/2021/04/13/johnson-johnson-stoppt-auslieferung-nach-europa/

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