Algerischer Serientäter verweigert Angaben nach Festnahme und pisst in die Zelle

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Sonntag (28. März) einen Algerier in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Der polizeibekannte 20-Jährige wurde auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen. Er war zuvor auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden einer Grenzkontrolle unterzogen worden. Von da an gab er sich schweigsam.

Den Bundespolizisten konnte der junge Mann, der zu Fuß unterwegs war, lediglich eine Krankenversicherungskarte aushändigen. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten heraus, dass er in den vergangenen Jahren bereits über 40-mal polizeilich in Erscheinung getreten war, unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen, Raubs oder Körperverletzung. Aufgrund der in der Vergangenheit mit Waffen begangenen Straftaten bestand gegen den algerischen Staatsangehörigen ein generelles Waffenbesitzverbot. Dieses schien ihn jedoch nicht sonderlich zu interessieren: Die Beamten fanden bei der Durchsuchung sowohl eine Schreckschusspistole mit Munition als auch ein sogenanntes Butterflymesser. Die Waffen wurden sogleich sichergestellt.

Da ein Butterflymesser in Deutschland verboten ist und eine Berechtigung zum Führen der Pistole außerdem nicht nachgewiesen werden konnte, wurden wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz Ermittlungen aufgenommen. Als der Algerier in der Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim vor allem zu den Waffen befragt werden sollte, zeigte er sich wenig kooperativ und verweigerte jegliche Angaben. Stattdessen urinierte er in den Gewahrsamsbereich, in den er vorübergehend gebracht worden war. Die Kosten für das Reinigen der Zelle wird er voraussichtlich selbst zu tragen haben. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete an, den Mann, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, in Untersuchungshaft zu nehmen.

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