Vier verletzte Polizisten bei Angriffen von AfD-Gegnern

Bei Protesten gegen einen AfD-Wahlkampfstand hat es im Südwesten Zusammenstöße der AfD-Gegner mit der Polizei gegeben.

Insgesamt seien vier Beamte angegriffen und leicht verletzt worden, wie die Polizei mitgeteilt habe. In Lörrach hätten sich demnach am Samstag rund 50 Menschen in der Nähe eines AfD-Wahlkampfstandes versammelt, um gegen die Partei zu protestieren. Dabei sei es zu Rangeleien zwischen beiden Seiten gekommen. Bei einer anschließenden Festnahme hätten Demonstranten aus der linken Szene drei Beamte angegriffen. Fünf Menschen seien vorläufig festgenommen worden.

In Stuttgart sei es bereits am Freitagabend zu Auseinandersetzungen bei Protesten gegen eine AfD-Veranstaltung gekommen. Eine Beamtin sei durch einen Faustschlag verletzt worden. Bis zu 100 Menschen aus der linken Szene hätten sich ohne Anmeldung zu einer Gegendemonstration versammelt, habe ein Sprecher gesagt. Die Polizei habe ihnen eine Fläche zugewiesen, die die Demonstranten jedoch nicht hätten nutzen wollen. Daraufhin hätten die Einsatzkräfte die Protestierer zurückgedrängt. Der Demonstrant, der die Polizistin verletzt haben soll, war am Sonntag noch nicht ermittelt. Laut einem Sprecher sei er jedoch fotografiert worden. Innenminister Thomas Strobl (CDU) habe zu den Geschehnissen gesagt: «Ob man eine Partei schlecht findet oder ganz schlecht, selbst wenn man sie verabscheut – Gewalt kann und darf niemals, gar nie ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Das ist zutiefst zu verurteilen. Als Innenminister geht mein Dank an die Polizistinnen und Polizisten, die im Einsatz waren – insbesondere an die, die verletzt wurden.»

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