Absurde „Studie“: Querdenker als Sündenbock für hohe Fallzahlen

Mainstream-Medien bemühten sich zuletzt, mit einer „Studie“ Stimmung gegen Maßnahmenkritiker zu machen. Angeblich hätten die Demos in Berlin und Leipzig letzten November zu einer starken Verbreitung des Coronavirus im Land geführt.

Das Diskussionspapier stammt von zwei Wirtschaftswissenschaftlern. Sie berufen sich auf Informationen von Busunternehmen des Netzwerks „Honk for Hope“, die Demo-Teilnehmer zu den Kundgebungen transportiert haben. Sie verfolgten, von welchen Orten die Unternehmen Fahrten anboten und analysierten deren Sieben-Tage-Inzidenzen.

Außerdem wurden scheinbar nach Lust und Laune Daten von Kreisen mit hohen Anteilen von AfD-Wählern und geringen Masern-Impfungen hinzugezogen – einfach, weil man dort viele Gegner der Corona-Maßnahmen vermutete. Angeblich bis zu 21.000 Testpositive hätte eine verfassungrechtlich problematische Absage der Demonstrationen verhindert, so die wohl von höchsten Kreisen erwünschte Folgerung der „Studie“.

Diese Methodik liegt fern jeder Wissenschaftlichkeit – nicht zuletzt, weil einen großen Teil der Querdenker in Wahrheit grüne (21 Prozent) und linke Wähler (17 Prozent) stellen – AfD-Sympathisanten (14 Prozent) kamen nur auf den dritten Rang, obwohl die Partei bei der Bundestagswahl vor den beiden anderen Parteien landete. Auch, dass Demonstranten durchaus auch mit anderen Verkehrsmitteln anreisten, wurde ignoriert.

Dasselbe Problem gilt natürlich auch für die Auswertung und Interpretation: Zwischen Mitte November und Weihnachten gab es wöchentlich zwischen 100.000 und 150.000 Fälle – also über eine Million. Das heißt: Selbst die abenteuerlich errechnete Zahl von 21.000 Testpositiven wären kaum zwei Prozent des ganzen Corona-Geschehens und somit statistisch relativ vernachlässigbar…

https://www.wochenblick.at/absurde-studie-querdenker-als-suendenbock-fuer-hohe-fallzahlen/

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