Update zur Hamburg-Wahl: AfD zieht doch in Landtag ein

Entgegen anders lautender Hochrechnungen der Mainstream-Medien dürfte die Alternative für Deutschland (AfD) in Hamburg doch den Einzug in den Landtag geschafft haben.

Laut jüngsten Umfragen liegt die Partei bei 5,3 Prozent und würde damit hauchdünn in das Landesparlament einziehen. Die Sozialdemokraten (SPD) mit Bürgermeister Peter Tschentscher haben laut ersten Umfragen die Bürgerschaftswahl in Hamburg gewonnen. Auf den weiteren Plätzen folgen Grüne und Linke.

Die SPD kam demnach auf 38 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 25,5 Prozent. Die Christlich-Demokratische Union (CDU) kam mit 11,5 Prozent abgeschlagen auf den dritten Platz, gefolgt von der Partei Die Linke mit 9,0 Prozent. In Hamburg bahnt sich somit eine Fortführung der rot-grünen Koalition an. Das Endergebnis wird jedoch erst für morgen erwartet.

Die Freien Demokraten (FDP) müssen mit fünf Prozent um den Wiedereinzug bangen. Die AfD hat den Einzug wohl geschaft. Dieses Ergebnis ist auch an den aktuellen Ereignissen in Thüringen oder dem Hanau-Attentat zu bewerten. Linke Medien hatten der AfD eine Mitschuld an der Bluttat gegeben.

2015 konnte die SPD mit 45,6 Prozent der Stimmen erlangen. Es folgte Koalition mit den Grünen, die als Drittplatzierte auf 12,3 Prozent gekommen waren. Die CDU hatte 15,9 Prozent geholt, die Linken 8,5 und die FDP 7,4. Die AfD ist damals mit 6,1 Prozent erstmals in ein westdeutsches Landesparlament eingezogen.

Beim großen Wahlsieger des Tages, den Grünen, die zwölf Prozent zulegen konnten zeigte man sich auf der anschließenden Wahlfeier euophorisiert über das Ergebnis. Die gewichtige Spitzenkandidatin Katharina Fegebank ließ sich von der Menge feiern. Ihre Fans bejubelten neben dem eigenen Wahlsieg auch das – zu diesem Zeitpunkt  wahrscheinliche – Ausscheiden der AfD aus dem Landtag, in dem sie minutenlang „Nazis raus“ skandierten. Die Grünen dürften sich in diesem Fall aber zu früh gefreut haben.

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