„Grüne vertuschen Gewaltakte“

FPÖ ortet massive Führungsschwäche bei Tirols Landeshauptmann Platter. Für den Landesparteiobmann der FPÖ-Tirol KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger ist der nun aufgedeckte Gewaltakt in einer Einrichtung der Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) ein weiteres Indiz, dass auch Landeshauptmann Günther Platter sich der Verantwortung stellen muss.„Er hat seinen Laden offenbar nicht mehr im Griff.“, konkretisiert Mag. Abwerzger, derdarauf verweist, dass Platter ja für die Sicherheitsagenden im Bundesland Tirol in der Landesregierung zuständig ist.„Als für die Sicherheit zuständiges Regierungsmitglied wusste er angeblich aber nichts vom Vorfall“, erläutert der FPÖ-Landesparteiobmann. Für ihn steht fest, dass „die Grünen in der Landesregierung vertuschen nicht nur vor der Öffentlichkeit Gewaltakte, sondern auch vor dem Landeshauptmann.“Abschließend verweist Mag. Abwerzger darauf, dass „die Sicherheit in Einrichtungen der TSD gegeben sein muss, sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner, als auch für die Mitarbeiter der TSD.“Die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) sind für die Sicherstellung der Grundversorgung für alle sich in Tirol aufhaltenden Asylwerber zuständig. Das Unternehmen ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Landes Tirol.Im September 2019 wurde bekannt, dass allein von Jänner bis Juli 2019 in den 80 Tiroler Grundversorgungseinrichtungen 609 „Vorfälle“ verzeichnet wurden, die größtenteils geheimgehalten wurden. Darunter sind 235 Vorfälle, bei denen es zum Einsatz von Blaulichtorganisationen (wie Polizei, Rettung und Feuerwehr) kam sowie auch 186 Vorfälle mit körperlichen Auseinandersetzungen, Angriffen auf Sicherheitspersonal etc. Gegen 110 Personen wurden Hausverbote ausgesprochen. Generell gibt es im Umfeld der Unterkünfte Problemfelder, wobei insbesondere die Aggression und Gewaltbereitschaft in den Heimen genannt werden. Auch die Gehaltsentwicklung des als überfordert bezeichneten Geschäftsführers der TSD sorgte für Kritik. In nur vier Jahren wurde sein Jahressalär um satte 40.000 Euro brutto auf 148.000 Euro brutto erhöht, zusätzlich wurde sein Vertrag 2017 vorzeitig verlängert. Sowohl der ressortzuständigen Soziallandesrätin Gabriele Fischer als auch ihrer Vorgängerin Christine Baur (beide Grüne) wird vorgeworfen, die Landestochter TSD zu wenig kontrolliert zu haben. Weiters wurden die teuer zugekauften externen Beratungsleistungen kritisiert, die allein im Jahr 2016 4,3 Millionen Euro betrugen, sowie die ohne Ausschreibungen direkt vergebenen Hausmeistertätigkeiten im Volumen von 1,5 Millionen Euro.Nach der heftigen Kritik und politischen Diskussionen wurde ein Untersuchungsausschuss zu den Missständen bei den Tiroler Sozialen Diensten eingerichtet, der am 2. Oktober 2019 mit der ersten Anhörung startete.

unsertirol24.com/2019/10/20/gruene-vertuschen-gewaltakte/ – de.wikipedia.org/wiki/Tiroler_Soziale_Dienste

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