Kämpfe zwischen türkischen Faschisten und Kurden in Herne

Montagabend (14.10.), 18 bis 21 Uhr, fand eine angemeldete Versammlung in der Herner Innenstadt statt. Der Aufzugsweg, der rund 350 überwiegend kurdischen Volksangehörigen, führte an einer Trinkhalle vorbei. Aus dieser wurden die Versammlungsteilnehmer nach ersten Erkenntnissen durch Handzeichen provoziert, sodass einige in den Kiosk stürmten und zwei anwesende Personen attackierten und verletzten. Weiterhin ging eine Scheibe kaputt. Anschließend zogen die Versammlungsteilnehmer weiter. Aus einem türkischen Café soll dann eine Flasche in Richtung der Versammlungsteilnehmer geworfen worden sein. Darauf wurde sehr emotional und aufgebracht reagiert. Mehrere Personen stürmten in das Café. Dabei gingen nach jetzigem Ermittlungsstand Mobiliar und eine Scheibe des Ladenlokals zu Bruch. Mindestens eine Person im Inneren des Café wurde verletzt. Auch ein Polizeibeamter erlitt beim Einschreiten Verletzungen. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es im Weiteren die Situation zu beruhigen. Danach zog der Aufzug weiter bis zum Abschlusskundgebungsort in der Herner Fußgängerzone, wo der Versammlungsleiter die Versammlung planmäßig beendete. Der Versammlungsleiter soll durch Angehörige seiner Versammlung im Gesicht verletzt worden sein, als er einzelne Akteure beruhigen wollte. Insgesamt wurden nach ersten Erkenntnissen fünf Personen verletzt. Die Polizei hat Strafverfahren, u.a. wegen Landfriedensbruchs, eingeleitet.

presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4401107

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