Gelsenkirchen: Nach Angriff auf RE 2 – Unbekannte legen Betonteile auf Gleise

Nachdem mutmaßlich drei Jugendliche vorgestern einen Zug mit Steinen beschädigten,
kam es gestern Abend (16. Juli) erneut zu einem Vorfall im Bereich der Ausfahrtsgleise am Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Drei tatverdächtige Jugendliche konnte flüchten. Die Bundespolizei verstärkt nun ihre Überwachungsmaßnahmen in diesem Bereich.

Gegen 18:40 Uhr wurden der Bundespolizei mehrere Jugendlichen im Bereich der Ausfahrtgleise (Ückendorfer Str., Gleise in Richtung Wanne-Eickel) am Gelsenkirchener Hauptbahnhof gemeldet. Sofort fahndeten Einsatzkräfte im Bereich der Ückendorfer Straße nach den Personen, welche kurz darauf über die Almastraße unerkannt flüchten konnten.

Wie sich herausstellte, hatten die Jugendlichen im Gleisbereich Steine und Betonteile auf die Schienen gelegt, welche durch zwei Züge überfahren wurden. Schäden am Gleisoberbau und an den Zügen konnten nicht festgestellt werden.

Die Bundespolizei leitete erneut Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein und wird die Bahnanlagen im Bereich der Ückendorfer Straße verstärkt überwachen.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor solchen Taten! Beim Überfahren von Betonteilen oder anderen Gegenstände, können gesplitterte Teile wie Geschosse wirken und Menschen erheblich verletzen.

Es handelte sich deshalb auch nicht um einen „Dummejungenstreich“. Nicht umsonst hat der Gesetzgeber den Tatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren sanktioniert.

Hinweise zu den drei jugendlichen Tatverdächtigen nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen.

presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4325399

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