Muslime behaupten: Brand in Notre Dame war Strafe für Verschleierungsverbot

Der Brand in der Pariser Kathedrale Notre Dame sei eine göttliche Fügung. Frankreich wurde dafür bestraft, dass es die Vollverschleierung verboten habe, schrieb Eve Torres, Muslima und sozialistische Politikerin im kanadischen Quebec. Das sei nun die Antwort auf diese Provokation gewesen, postete sie auf Facebook.Das Verbot religiöser Symbole könne den Zorn des „imaginären Freundes“ heraufbeschwören. Und das sei jetzt das Resultat. Und sie goss weiter Öl ins Feuer: „Wäre ich (Anm. d. Red.: französischer Premier von Quebec, Francois) Legault, würde ich die Feuerwehrleute in der Notre-Dame-Basilika in Montreal übernachten lassen“, meinte sie. Diese geschmacklose Äußerung könnte auch als Anspielung auf einen anderen, zum Glück verhinderten, Brandanschlagversuch in der New Yorker St. Patrick Kathedrale verstanden werdenTorres, die stets verschleiert auftritt, ging bei der letzten Wahl als Kandidatin für die sozialistische Partei, Quebec Solidaire (QS), in Mont-Royal-Outremont erfolglos ins Rennen. Die Partei ist pro-Einwanderung, verfolgt globalistische Ziele und will die Unabhängigkeit Quebecs von Kanada. QS-Parteisprecherin, Manon Massé, pfiff Torres zurück und distanzierte sich von deren Aussagen. Im Rahmen einer von der Polizei abgesicherten Pressekonferenz entschuldigte sich Torres halbherzig, und bezeichnete ihre Aussagen als Scherz. Sie werde künftig auf ihre Worte in der Öffentlichkeit achten. Aber sie habe auch viele Hassbotschaften und Drohungen erhalten. Niemand in Quebec sollte jedoch in Angst leben müssen, weil er seine Meinung öffentlich ausspreche.Auch Einwanderungsminister Simon Jolin-Barrette distanzierte sich von Torres’ Aussagen. Er ist Initiator des von den Linken abgelehnten Gesetzesentwurfes zum Verbot religiöser Symbole in der Öffentlichkeit. Dies war ein Wahlversprechen der aktuell regierenden Mitte-Rechts Koalition, es verschaffte ihr eine deutliche Mehrheit im Parlament. Demnach sollen u.a. Lehrer, Polizisten und Richter im Dienst keine religiöse Kleidung, wie Hijab, Turban, Kippa oder Kreuz tragen. Ebenso muss der Schleier bei Behördengängen abgelegt werden.

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