Kleine und große Fische des IS

Aron Sperber

In den österreichischen Medien sorgt gerade der Fall eines IS-Kämpfers für Aufregung, der sich in Österreich seine Kriegverletzungen aus Syrien behandeln ließ, und dabei auch noch Sozialhilfe in der Höhe von über 10.000 € kassierte, bevor er wieder in den Jihad nach Syrien zurückkehrte.

Letztlich handelte es sich bei dem österreichisch-türkischen Doppelstaatsbürger, der bei einem Hauptschulabschlusskurs von anderen Jugendlichen für den IS rekrutiert worden war, wohl nur um einen geistig minderbemittelten Mitläufer.

Wenn man bedenkt, wie Österreichs Justiz bislang mit den großen Fischen des IS umgegangen ist, wundert es kaum, dass jener kleine Fisch unbehelligt ins IS-Wasser zurückgeworfen wurde.

Der Obmann eines Grazer IS-Vereins, über welchen 38 Personen in den Jihad gezogen waren, wurde bislang dafür nicht strafrechtlich verurteilt.

Bezüglich seines Asylstatus wurde zwar ein Aberkennungsverfahren eingeleitet. Das Bundesverwaltungsgericht hob den Bescheid der Asylbehörde jedoch wieder auf, da der Richter den IS-Obmann – der Judikatur des Verfassungsgerichtshof folgend – nicht…

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