Ein Bauernopfer

Tapfer im Nirgendwo

Ein Nachtrag von Sandra Kreisler zu ihrem offenen Brief an Dieter Hanitzsch.

Ich habe vorgestern einen langen offenen Brief über eine antisemitische Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung (15.5.2018) geschrieben, und das hat einiges an Reaktion nach sich gezogen. Und es wurde aufgrund des allgemeinen Shitstorms der Zeichner entlassen. Ich finde das ärgerlich.

Der Brief war von mir bewusst als offener Brief konzipiert, weil er eben nicht ausschließlich den Zeichner zum Ziel nahm. Ich verwendete die Karikatur als Anlass, um anhand ihrer Form auf das zutiefst einseitige, uninformierte, ja oft genug auch hetzerische Narrativ aufmerksam zu machen, dem wir in den allermeisten deutschsprachigen Medien ausgesetzt sind.

Es ist nichts „repariert“ wenn man einen in seinen Überzeugungen eingefahrenen Mann, der nicht verstehen kann und will, was er falsch macht, zum Sündenbock stempelt und sonst genau so weiter macht wie bisher.

Die Süddeutsche hat eine lange Geschichte der anti-Israelischen Agitation…

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