Mehr Psychotherapie für IS-Tschetschenen?

Aron Sperber

Das Augenmerk wollen beide nun u.a. auf die Gruppe der Tschetschenen richten: Von ihnen seien besonders viele in den Jihad gezogen, so Schmidinger, ihre Sympathie für den IS komme vor allem von der Achse zwischen Assad und Russland.

Deutlich mehr Beachtung schenken sollte man auch einer Gruppe, die bundesweit derzeit zwar nur eine Personenzahl im niedrigen zweistelligen Bereich umfasse, aber im Steigen sei, mahnte Schmidinger: Bei Leuten, die wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt wurden und damit Asylstatus sowie Arbeitsberechtigung verloren haben, aber nicht abgeschoben werden können, bestehe die große Gefahr weiterer Radikalisierung.

Ebenfalls Handlungsbedarf sieht der Extremismus-Experte bei der psychotherapeutischen Behandlung von Kriegstraumata. Die bereits länger hier lebenden Communities der Tschetschenen und der Bosniaken, bei denen sich heute Integrationsprobleme häufen, hätten zu wenig therapeutische Hilfe bekommen, so Schmidinger – und meint in Hinblick auf die Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg: „Wir könnten es jetzt besser machen.“

(Tiroler…

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