Wahrnehmungsstörungen

Zu jenen »palästinensischen« Stimmen, die häufiger in Deutschland zu hören nach Ansicht der Fraktionsführung der Partei Die Linke im Bundestag »sicher ein Gewinn« wäre, zählt nicht nur die Jamal Jumas, sondern auch jene Sama Aweidas, die Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch in ihrer Erklärung als Gründerin eines Women‘s Studies Center (WSC) in Jerusalem vorstellen.

Das WSC wirbt auf seiner Website damit, für »Freiheit, Würde und Gleichberechtigung« von Frauen zu streiten, gewiß eine aller Ehren werte Aufgabe. Doch wie vertragen diese Werte sich einer Unterstützung der BDS-Bewegung durch das WSC? Die Bewegung tritt weltweit für einen Boykott Israels ein, bedroht Nichtjuden mit Gewalt und Juden auch schon mal mit Mord.

Das Women’s Studies Center gehört als Organisation zu den Gründern der BDS-Bewegung, und es hat sich von ihrer extremistischen Praxis nie distanziert, deren Ziel nach Auskunft eines ihrer prominentesten Köpfe die Vernichtung Israels ist: »Das Ende der Besatzung ist erst dann erreicht, wenn damit das Ende Israels verbunden ist«, erklärte Gründungsmitglied Omar Barghouti.

Völlig berechtigt nennt das Simon Wiesenthal Center (SWC) die 2005 gegründete Bewegung daher eine der »Hauptquellen der Feindseligkeiten gegen Israel und dessen zionistische Unterstützer«. Und völlig berechtigt ist es, einer Partei mit Politikern, die sich positiv über das Women’s Studies Center äußern, Wahrnehmungsschwierigkeiten zu bescheinigen, wenn sie behauptet, gegen Antisemitismus einzutreten.

tw24.net

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