Organisierte Kriminalität

Es ist schon eine ganze Weile her, da wollte das Regime in Ramallah damit beginnen, schon einige Jahre zuvor beschlossene Maßnahmen gegen unter »Palästinensern« verbreiteten Stromdiebstahl umzusetzen. Der Diebstahl elektrischer Energie und die Manipulation von Rechnungen sollten danach mit Haftstrafen von mindestens vier Monaten und Strafzahlungen geahndet werden können.

Bereits damals, man schrieb das Jahr 2012, hatten die privaten wie institutionellen Kunden, manche »Ministerien« der PA hatten mehr als zwei Jahre lang keine Rechnungen beglichen, der »palästinensischen« Jerusalem Electricity Company bei deren israelischer Lieferantin, der Israel Electric Corporation (IEC), Schulden in einer Höhe von etwa 105 Millionen Dollar angehäuft.

Die IEC drohte mit Unterbrechungen der Stromversorgung für das Bethlehem, Teile von Jerusalem, Ramallah und Jericho umfassende Gebiet, sollten die Ausstände nicht beglichen werden. Vier Jahre später schuldet die Jerusalem Electricity Company der IEC etwa 450 Millionen Dollar, worauf letztere am Donnerstag mit einer Halbierung ihrer Stromlieferungen nach Jericho reagierte.

Während die Israel Electric Corporation betont, ihre Entscheidung sei auch eine Folge zahlreicher erfolgloser Gespräche mit der »palästinensischen« Seite über eine Reduzierung der Schulden, und erklärt, die von ihren Maßnahmen betroffenen Gebiete würden auch aus Jordanien Strom beziehen, die Ausfälle also ausgeglichen werden können, sehen sich die »Palästinenser« als Opfer.

Hisham al-Omari, Chef der Jerusalem Electricity Company, spricht von »illegalen Maßnahmen« der israelischen Seite und beklagt, jene stellten eine »Kollektivstrafe für alle Bewohner des Gebiets Jericho« dar. Durch Stromausfälle sei ein großer Schaden entstanden. Völlig fremd scheint ihm der Gedanke, die »palästinensische« Zahlungsmoral könnte zumindest mitursächlich für die Lage sein.

Einmal mehr zeigt sich, wie wenig bereit die »Palästinenser« für eine staatliche Unabhängigkeit sind. Während nicht der geringste Mangel an Geld für inhaftierte oder freigepreßte Terroristen und »Märtyrerfamilien« herrscht, vervierfachten sich die »palästinensischen« Schulden bei einem israelischen Zulieferer innerhalb von vier Jahren. Dennoch wird erwartet, daß der klaglos liefert.

Die PA, das Regime in Ramallah also, hat an den »palästinensischen« Schulden bei der IEC einen Anteil von ungefähr 18 Prozent. Ganz offenkundig nimmt die »Behörde« um »Präsident« Abu Mazen die eigene Gesetzgebung gegen den Diebstahl elektrischer Energie nicht ernst, denn sonst bezahlte sie ihre Rechnungen. Die IEC handelt richtig, versucht sie, ihren Schaden zu minimieren.

tw24

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