Blamage in Ramallah: Abu Mazen macht Joe Biden lächerlich

In einem Kondolenzschreiben an die Familie einer bei einem Anschlagsversuch getöteten Terroristin hat der als »Präsident des Staates Palästina« unterzeichnende Abu Mazen erneut seine Unterstützung antisemitischen Terrors bekräftigt. In dem Brief an die Eltern Amani Husni Sabatins, die ihr Fahrzeug als Mordwerkzeug gebrauchen wollte, ehrt er die Getötete als »Märtyrerin«.

Die 34 Jahre alte »Palästinenserin« hatte am vergangenen Freitag in der Nähe von Efrat versucht, mit ihrem Wagen israelische Soldaten zu attackieren. Ein Soldat wurde bei dem Angriff überfahren und erlitt dabei leichte Verletzungen, bevor die Terroristin neutralisiert werden konnte. In dem Wagen wurde ein Messer gefunden, ein weiterer Beleg für die Absichten der »Palästinenserin«.

Mit seinem Kondolenzschreiben demonstriert Abu Mazen, der Chef des Regimes in Ramallah, seine Übereinstimmung mit der Attentäterin: Mag sie sich unabhängig zu ihrer Tat entschlossen haben, so handelte sie doch nicht gegen den Willen der »Palästinenserführung«, der gerade US-Vizepräsident Joe Biden vorgeworfen hatte, sich nicht deutlich genug von Gewalt zu distanzieren.

Das Kondolenzschreiben Abu Mazens paßt zu Kommentaren amtlicher »palästinensischer« Medien, die den Mord an einem amerikanischen Studenten in Jaffa am Dienstag als »heroische Tat« feierten. Und mit seiner Weigerung, wenigstens diesen Mord unzweideutig zu verurteilen, machte Abu Mazen auch in diesem Fall deutlich, daß er kein Verbündeter im Kampf gegen Terror ist.

Daß sich der »Palästinenserpräsident« so offen mit Terroristen identifiziert, während mit Joe Biden immerhin ein Repräsentant eines seiner größten Unterstützer in Ramallah und Jerusalem Station macht, führt freilich auch die amerikanische Nahost-Politik vor. Joe Bidens Worte, »wir verurteilen diese Taten, und wir verurteilen, daß sie nicht verurteilt werden«, beeindruckten niemanden.

Und so muß sich dann auch der Vizepräsident der Vereinigten Staaten fragen lassen, ob sein Land bloß mit Worten auf den Mord an einem seiner Bürger zu reagieren beabsichtigt, oder wenigstens erwägt, jene, die ihn feiern, mit dem Entzug von Unterstützung zu sanktionieren. Bleibt es bei den zweifellos wohlklingenden Worten, machen die USA sich lächerlich und mitschuldig.

tw24

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