Ramallahs Krieg

Nachdem es ihm unter noch ungeklärten Umständen gelungen war, unbemerkt nach Otniel vorzudringen, hat ein »palästinensischer« Angreifer am Sonntag die 38jährige Dafna Meir in ihrem Haus ermordet. Die Krankenschwester und Mutter vier eigener und zweier Pflegekinder unterlag dem Eindringling in einem Kampf, den mindestens eines ihrer Kinder mitansehen mußte.

Nach seiner Tat entkam der Angreifer vorläufig, dessen Flucht von Überwachungskameras aufgezeichnet wurde. Während sein Opfer am Montag unter großer Anteilnahme aus Gesellschaft und Politik in der israelischen Hauptstadt Jerusalem beigesetzt wurde, sucht die israelische Armee noch nach dem Mörder, fünf »Palästinenser« wurden festgenommen, um sie zu befragen.

Durch ihren unerschrockenen Einsatz gegen den Eindringling rettete, wie Yehuda Glick, ein Nachbar, vermutet, Dafna Meir ihren Kindern das Leben. »Der Terrorist wollte ohne Zweifel die Kinder angreifen, doch Dafna hat sich gegen ihn verteidigt«, erklärte der Aktivist, selbst Überlebender eines Anschlags, und forderte moderate Araber auf, den Angriff zu verurteilen.

Daß sich dieser Wunsch erfüllt, ist indes unwahrscheinlich. Gewiß gibt es »Palästinenser«, die in Frieden neben Juden leben wollen, den Ton geben jedoch andere an: Regelmäßig erklärt die »Palästinenserführung« in Ramallah getötete Terroristen zu »Märtyrern«, darunter nun auch Nashat Milhem, der bei einem Überfall auf eine Bar in Tel Aviv mehrere Menschen ermordet hatte.

Dafna Meir ist schon nicht mehr das jüngste Opfer so geförderten »palästinensischen« Terrors: Am Montag griff ein Fünfzehnjähriger in Tekoa eine schwangere Frau an und verletzte sie mit mehreren Messerstichen. Wie sein Opfer wurde der Täter – von israelischen Sicherheitskräften angeschossen – zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Und Ramallah schweigt weiter.

tw24

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