Technisches Versagen

Am späten Abend machten Schlagzeilen die Runde, nach denen ein Haus in der israelischen Hauptstadt Jerusalem in Flammen stünde, in dem sich auch ein Büro der linken »NGO« B’Tselem befindet. Mehreren Feuerwehrteams gelang es danach, den Brand kurz vor Mitternacht zu löschen, der zuvor freilich großen Sachschaden anrichtete. Ein Mensch erlitt eine Rauchvergiftung.

Noch während allerdings die tatsächliche Ursache des Feuers unklar war, wußten B’Tselem-, andere »NGO«-Aktivisten und Politiker, wer für den Brand verantwortlich sei. Statt auf die Ergebnisse der Untersuchungen von Fachleuten zu warten, statt vielleicht auch etwas Betroffenheit zu zeigen, griffen sie die israelische Regierung und Gruppierungen an, die ihre Arbeit kritisch begleiten.

Von einer von der Regierung in Jerusalem losgetretenen »Welle der Hetze gegen israelische Menschenrechtsaktivisten allgemein und B’Tselem speziell« sprach die »NGO« in einem Statement, das den Brand als eine mögliche Folge solcher Aktivitäten darstellte. Und ganz ähnlich äußerten sich oppositionelle Knesset-Abgeordnete wie beispielsweise Aida Touma-Suleiman.

»Der Anschlag auf die Büros von B’Tselem«, erklärte sie, »ist das Ergebnis der intensiven Hetze von Gruppen wie Im Tirtzu gegen jeden, der sich weigert, im Strom mitzuschwimmen, und statt dessen die Wahrheit über die Besatzung ausspricht«. Ksenia Svetlova von der Zionist Union meinte versprechen zu müssen, »wir werden denen nicht erlauben, uns in einen Bürgerkrieg zu stürzen«.

Dumm nur, wenn sich nach solcher Aufregung herausstellt, daß der angebliche Anschlag gar keiner war: »Ein Feuer in den Büros von B’Tselem wurde wahrscheinlich durch einen Kurzschluß verursacht«, meldet die Website Ynetnews unter Berufung auf Brandexperten der Feuerwehr. Ein technischer Defekt also, kein rechter Terrorakt. B’Tselem & Co. haben sich gründlich blamiert.

Denn natürlich verrät ihre Reaktion auf das Feuer auch viel darüber, wie sie sonst arbeiten. Und mit Fakten scheinen sie es dabei nicht sonderlich genau zu nehmen, wie ihre aggressiven nächtlichen Verleumdungen von Regierung und politisch anders tickender Organisationen zeigen: Wahrheit ist ihre und ihrer Finanziers Sache nicht. Geld für neue Büroausstattung dürfte schon unterwegs sein.

tw24

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