„Marschierende Parallelgesellschaft: Allahu-Akbar-Rufe in Bozen“ – Video

Am vergangenen Samstag fand in Bozen eine Demonstration mit arabischen Sprechchören und Transparenten statt. Jetzt meldet sich die Politik zu Wort.

Bei den Muslimen die gestern in Bozen demonstrierten, handelt es sich um die „Grünen Turbane“ -eine kleine religiöse Minderheit. Salto.bz zog einen Vergleich mit den „Zeugen Jehovas“.

Andreas Pöder spricht von einer „marschierenden Parallelgesellschaft“. „Es sollte keine Demo einer Gruppe mit rein arabischen Sprechchören und arabischen Transparenten genehmigt werden“, erklärt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion.

„Inhalt der Demonstration verstehen“

„Meinungs- und Demonstrationsfreiheit impliziert, dass wenigstens eine der landesüblichen Sprachen verwendet wird um der Bevölkerung und auch den Ordnungskräften wenigstens die Chance zu geben, den Inhalt der Demonstration zu verstehen. Daran ändern auch zwei drei kleinere italienischsprachige Tafelen nichts, die von den marschierenden und laut Sprechchöre skandierenden Muslimen mitgetragen wurden. “

Wenn die demonstrierenden Moslems tatsächlich, wie sie behaupten, sich in den Sprechchören vom Terrorismus und von Gewaltübergriffen distanziert hätte, sei dies positiv zur Kenntnis zu nehmen, lobt Pöder.

„Allahu-Akbar“

Das ändert jedoch laut Pöder nichts an der Tatsache, dass eine laut Allahu-Akbar-Rufende Parallelgesellschaft durch Bozen gezogen sei.

„Ein Ruf, der auch von nicht friedliebenden Moslems als Schlachtruf verwendet wird. Zudem äußert sich in der in ausländischer Sprache gehaltenen Demo auch eine Respektlosigkeit gegenüber der einheimischen Bevölkerung und eine Integrationsunwilligkeit. Gerade die Deutschen und Ladiner mussten in Südtirol nach der Annexion lange um die Anerkennung und den Respekt vor ihren Sprachen kämpfen. Diesen Respekt wir auch von Zuwanderern und nicht nur von den im Lande lebenden Italienern.“

„Landesübliche Sprachen verwenden“

„Auch die in Bozen in überwiegender Zahl lebende italienischsprachige Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass ihre Sprache auch von Zuwanderern respektiert wird. Die Sicherheitskräfte sollten eine arabische Demonstration nicht mehr genehmigen. Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht gilt für jeden, aber dann bitte in wenigstens einer der landesüblichen Sprachen.“

unsertirol24

 

 

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