Unter Freunden

Begleitet von maßlosen Verleumdungen Israels hat »Palästinenserpräsident« Abu Mazen seinen Auftritt vor der 70. Vollversammlung der Vereinten Nationen genutzt, die Osloer Verträge auszusetzen und »Palästina« zu einem »besetzten Staat« zu erklären, den er gleichsetzte mit den im Zweiten Weltkrieg durch Deutschland überfallenen, besetzten und ausgepreßten Staaten.

»The State of Palestine [..] is a State under occupation, as was the case for many countries during World War II.«

Doch als reichte es nicht, Israel so zumindest indirekt in die Nähe des nationalsozialistischen Deutschland zu rücken, warf der Hetzer aus Ramallah dem jüdischen Staat auch noch vor, ein »Apartheid-Regime« etabliert zu haben, was vor allem vor dem Hintergrund eine bemerkenswerte Anschuldigung ist, daß »Palästina« ein judenreiner Staat werden oder sein soll.

Zahlreich daneben die »einfacheren« Lügen des »Palästinenserpräsidenten«, der, natürlich, seine Ausführungen mit den Worten einleitete, »in the name of God«. Die vergangenen sieben Jahrzehnte zusammenfassend, erklärte Abu Mazen die »Palästinenser« zu unschuldigen Opfern einer Geschichte, die deren Leid, deren Hoffnungen vergessen und verraten hätte.

Israel dagegen, 1948 gegründet, versuchte der »Palästinenserpräsident« als einen von Rassismus und Mordlust geprägten Staat darzustellen: »They burned alive and killed the Palestinian child, Mohammed Abu Khdeir, in Jerusalem, and the child Mohammed A1-Dura in Gaza [..]. For how long will Israel remain above international law and without accountability?«

Bezeichnend freilich an dieser »Argumentation«, daß zwischen der Ermordung Mohammed Abu Khdeirs durch inzwischen inhaftierte jüdische Extremisten und »Al-Dura« beinahe 14 Jahre liegen. Gleichzeitig gibt es zudem erhebliche Zweifel, ob es überhaupt einen »Fall Mohammed Al-Dura« gibt. Nicht unwahrscheinlich, daß es sich um eine Inszenierung aus Pallywood handelt.

Wo man sich während der Rede Abu Mazens wundern muß, daß es in der Umgebung Israels überhaupt noch »Palästinenser« gibt, stellt ihr »Präsident« sie als Volk gewordene Friedensbewegung dar: »We are working on spreading the culture of peace and coexistence between our people and in our region«. Schwarzer September? Flugzeugentführungen? Olympiaattentat?

Es scheint, als hätte es weder die Erste noch die Zweite Intifada gegeben, nie Aufrufe zum Genozid an Juden aus dem Apparat der PA; ja, sogar die Hamas ist ganz offenbar ein Zusammenschluß friedliebender Menschen, die gar nicht wissen, wie man das Wort Jihad buchstabiert. Abu Mazen kündigte an, erneut mit den Islamisten eine »Einheitsregierung« bilden zu wollen.

Die »Bombe«, die der »Palästinenserpräsident« in New York hat platzen lassen, war nach ersten Analysen eine eher harmlose. Weder hat er die Sicherheitskooperation mit Israel beendet noch seine »Behörde« aufgelöst. Hat er Oslo wirklich wirksam aufgekündigt? Ohne Zweifel aber hat er eine antisemitische Hetzrede gehalten, die ihresgleichen sucht. Und die UN ließen ihn gewähren.

tw24

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