Jetzt wieder da: »Energiekrise« in Gaza

Das von der Hamas betriebene lokale »Gesundheitsministerium« warnt vor den Folgen dessen, was als »Energiekrise« erneut plötzlich und völlig unerwartet über Gaza hereinbrechen könnte. Die Brennstoffvorräte verschiedener jüngst noch als Kommando- und Folterzentren dienender »Krankenhäuser« gingen zur Neige, so »Sprecher« Ashraf al-Qidra, es drohe eine Katastrophe.

»›The current situation is the worst since the Ministry of Health was created in the Gaza Strip,‹ he added.«

Die Hospitäler müßten womöglich schließen, weil sie nicht mehr mit elektrischer Energie versorgt werden könnten. Und das wäre gewiß schlimm. Gleichwohl allerdings sollte sich das Mitleid für die »Palästinenser« in Grenzen halten. Denn die »Katastrophe« ist zuerst und vor allem das Ergebnis »palästinensischen« Unwillens, Verantwortung für das eigene Schicksal zu übernehmen.

Der Kraftstoff zum Betrieb von Generatoren zur Stromerzeugung löst sich nicht über Nacht auf, die rechtzeitige Organisation von Nachschub ist kein Hexenwerk. Wer jedoch immer wieder wartet, bis die Vorräte aufbebraucht sind, um dann genau darüber zu klagen, wirkt nicht nur überfordert, sondern ist es auch. Schlimmer: Er spielt mit der Gesundheit und dem Leben von Menschen.

Formal zuständig für die Versorgung Gazas auch mit Dieselkraftstoff ist das Regime in Ramallah. Es bekommt dafür Geld hauptsächlich von der Europäischen Union, mit dem es freilich lieber die Konten zahlreicher Günstlinge des »Palästinenserpräsidenten« auffüllen dürfte als Kraftstofftanks in Gaza, wo es seit 2007 und trotz einer »Einheitsregierung« herzlich wenig zu sagen hat.

Als Brüssel noch selbst den Einkauf von Kraftstoff übernahm und dessen Lieferung organisierte, statt nur Geld nach Ramallah zu überweisen und sich dann nicht weiter um dessen Verbleib zu kümmern, drohten in Gaza keine »Katastrophen«. Dank der Überweisungen der EU kann die PA jetzt jedoch sich auf dem Rücken der Bevölkerung für den Autoritätsverlust in Gaza rächen.

Spätestens seit dem Ende der heißen militärischen Auseinandersetzungen zwischen von der Hamas angeführten »palästinensischen« Terroristen und den israelischen Streitkräften vor einem Jahr wäre es zudem ohne Frage möglich gewesen, die Möglichkeiten zur Energieversorgung von Hospitälern zu erweitern, immerhin eine Milliarde Dollar sind bereits in den Aufbau Gazas geflossen.

Doch offenbar sind sie nicht dort angekommen, wo sie sinnvoll hätten verwendet werden können. Mit Baumaterial, an dem es durchaus nicht mangelt, wird auf Gazas Schwarzen Märkten spekuliert, statt mit ihm bestimmungsgemäß zivile Infrastruktur zu erneuern oder zu errichten. Und wo es tatsächlich endet, damit prahlt dann die Hamas Ashraf al-Qidras gegenüber iranischen Medien:

»The attack tunnel is said to be 3.5 kilometers long and will be used in the ›next round‹ of violence with Israel, masked Hamas operatives told Al-Alam, Iran’s Arabic-language channel.«

Und so zeigt auch der jüngste Ausbruch der »Energiekrise« in Gaza nur, daß es unverantwortlich ist, »Palästinenser« miteinander konkurrierenden terroristischen Gangs zu überlassen. Weder das Regime in Ramallah noch jenes der Hamas in Gaza hat das Wohl der je »eigenen« Untertanen oder aller »Palästinenser« im Blick. Die sind vielmehr – teils freiwillige – Geiseln ihrer »Führungen«.

Und daran können weder zusätzliches Geld für letztere noch unkontrollierte Grenzen etwas ändern. Ihre »Katastrophen« müssen die »Palästinenser« selbst überwinden. Und das schließt ein Ende der PLO-Kleptokratie ebenso ein wie das des Hamas-»Staates« und eine Ächtung nebst nachhaltiger Verfolgung all jener »Helfer«, die doch längst Komplizen des antisemitischen Terrors sind.

tw24

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