Skandal: Antisemitischer Aufruf zum Judenmord am „Al-Quds-Tag“ bleibt ohne Folgen

Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft ist schockiert über die neuerliche Verharmlosung von Antisemitismus durch Österreichs Justiz. Im Vorfeld des islamistischen „Al-Quds-Tages“, der vom Iran weltweit inszeniert wird, hatten die Organisatoren auf ihrer Facebook-Seite „Internationaler Al-Quds-Tag Wien – Free Palestine“ offen antisemitische Hetze betrieben. Gepostet wurde der Satz „Jeder Muslim bekommt einen Kübel Wasser, Israel bekommt eine Flut“ und eine Karikatur, in der Muslime einen Juden in einer Grube ertränken. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

Die Begründung der Wiener Staatsanwaltschaft ist für die ÖIG nicht nachvollziehbar. Staatsanwaltschaft-Sprecherin Nina Bussek erklärte gegenüber dem ORF, dass die Anzeige mangels Anfangsverdacht zurückgelegt worden sei, auch weil die Karikatur nicht gegen eine Personengruppe gerichtet sei und kein Aufruf zu einer strafbaren Handlung vorliege. Die Karikatur warb jedoch eindeutig und unverkennbar für den Mord an Juden (Abbildung eines Orthodoxen) und Israelis (Abbildung der Fahne).

ÖIG-Präsident Richard Schmitz fordert eine Überprüfung der Entscheidung der österreichischen Justiz: „Es ist mehr als besorgniserregend, wenn übelste antisemitische Hetze gegen Jüdinnen und Juden, oftmals getarnt als ‚Kritik‘ gegen den Staat Israel, ohne Konsequenzen bleibt. Insbesondere gilt das im konkreten Fall, wo eindeutig zum Ertränken, sprich zum Ermorden von Juden aufgerufen wird. Und das in einer Zeit, in der Juden in Europa bei islamistischen Terroranschlägen getötet werden, weil sie Juden sind. Ich appelliere auch inbesondere an jene Politiker, die den Al-Quds-Marsch im Juli zurecht als antisemitisch veruteilt haben, ihren Worten auch Taten zur Bekämpfung des Antisemitismus folgen zu lassen.“

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Richard Schmitz
ÖIG-Präsident
Mobil: +43 664 526 34 53

ots.at

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Eine Antwort zu Skandal: Antisemitischer Aufruf zum Judenmord am „Al-Quds-Tag“ bleibt ohne Folgen

  1. caruso schreibt:

    In Österreich leben eine Menge Menschen die sehr okay sind. Aber das, was in diesem Bericht steht ist leider auch Österreich. Und dieser Teil ist stärker als der andere. Ich habe oft das Gefühl, die Offiziellen nehmen solche Dinge nicht wirklich ernst. In D tut man mindestens so, als ob…
    lg
    caruso

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