“Das war Selbstjustiz”

Bekir Alboga, Islamwissenschaftler und Sekretär der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), distanziert sich, allerdings nicht nur von den Tätern des Terroranschlags in Paris sondern auch gleich von den Opfern.

“Meinungsfreiheit verteidigen wir alle. Aber ob man den Führer, sozusagen den Prophet, den Vermittler einer Weltreligion – ich habe mir die Karikatur nicht angeschaut, aber muss man jetzt den Propheten Mohammed mit einer Handgranate malen? Ist das auch nicht eine Provokation? Man kann das so verstehen, man möchte provozieren. Man darf provozieren. Aber zählen die Gefühle der Muslime nicht? Gibt es auch nicht für die Muslime Werte, die man mit Respekt behandeln sollte? Wollen wir nicht einen Weltfrieden? Wollen wir nicht friedlich zusammenleben? Müssen wir uns ständig gegenseitig provozieren? Ich würde momentan zum Beispiel auf jede Provokation verzichten.”

Zu dem Terroranschlag sagt er: “Das war Selbstjustiz.”

Natürlich! Selbstjustiz! Wären die Karikaturisten von einer ordentlichen Scharia-Justiz zum Tode verurteilt worden, sähe die ganze Sache vermutlich ganz anders aus! So aber sahen sich die Täter von der Justiz im Stich gelassen und mussten selbst zur Tat schreiten.

tapferimnirgendwo

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