Der Kölner Dom bietet Kulisse für Judenhass

herrmann„Die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten.“

Mit diesen Worten rechtfertigt Dompropst Norbert Feldhoff die Entscheidung des Erzbistum Köln, während der für den 5. Januar 2015 angekündigten Demonstration der Gruppe PEGIDA, die Beleuchtung am Kölner Dom auszuschalten. Er findet noch deutlichere Worte:

„Nach den beschämenden Demonstrationen der HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten), die das Image unserer schönen Stadt beschädigt haben, ist dies ein überfälliges Signal.“

Sehr geehrter Dompropst,

darf ich Sie an eine andere Demonstration erinnern? Am 14. September 2014 lud der Zentralrat der Juden zu einer Kundgebung unter dem Motto “Steh auf! Nie wieder Judenhass!” nach Berlin. Es kamen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, erklärte bei der Demonstration, er habe sich nie im Leben vorstellen können, in Deutschland überhaupt gegen Antisemitismus demonstrieren zu müssen. Nach den “schlimmsten antisemitischen Parolen auf deutschen Straßen seit vielen Jahrzehnten” sei dies jedoch nötig.

Sehr geehrter Dompropst,

eine der schlimmsten antisemitischen Demonstrationen findet nahezu täglich vor dem Kölner Dom statt. Dort werden Juden als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt:

Weiterlesen bei Tapfer im Nirgendwo…

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