Verheerendes Urteil: “Palästinenser” wollen keine Palästinenser werden

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hat vorgeschlagen, arabische Bewohner Israels finanziell zu unterstützen, sollten sie den Wunsch verspüren, als “Palästinenser” einen zukünftig vielleicht möglichen Staat “Palästina” mitaufzubauen.

“Under such an plan, Israeli Arabs would be able ‘to decide, both consiously and practicably, if they are part of the State of Israel or Palestine,’ Liberman propositioned.”

Während in anderen Staaten lebenden “Palästinensern” solche Wahlmöglichkeiten vorenthalten werden – dort nämlich werden sie als mehr oder minder rechtlose “Flüchtlinge” geduldet -, zeigte Israel damit einmal mehr seine Integrationsbereitschaft.

In der Tat fühlen manche Araber sich in Israel übermäßig unterdrückt. Die arabische Knesset-Abgeordnete Haneen Zoabi beispielsweise meint, sie erlebe in Israel eine Verfolgung wie sie Juden im nationalsozialistischen Deutschland erlitten.

Ersatzweise wird Israel bescheinigt, es erinnere an die südafrikanische Apartheid, weshalb Gestalten, die sich “Menschenrechtsaktivisten” nennen, gern zu Boykotten jüdischer israelischer Bürger oder ihres Staates aufrufen.

Avigdor Liebermans Initiative macht nun aber vor allem eines klar: Mögen sie gelegentlich auch unzufrieden, seine über 1,6 Millionen arabischen Bürger ziehen ein Leben in Israel dennoch mehrheitlich einer Existenz in “Palästina” oder anderswo vor.

2011 zitiert die Tageszeitung Haaretz eine Umfrage, nach der ganze 30 Prozent der befragten arabischen Bewohner Ost-Jerusalems eine “palästinensische” Staatsbürgerschaft erstrebenswert fanden – “as compared to 35 percent that chose Israeli citizenship.”

Und erst kürzlich wurden die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, nach der “77% of Israeli Arabs said they prefer living under Israel’s rule while only 23% said they would have preferred to be living under a Palestinian rule”.

Fühlen in dieser Umfrage gleichzeitig ganze 9 Prozent der Befragten sich durch israelische Behörden gleichberechtigt behandelt, so macht das nur deutlich, wie wenig attraktiv “Palästina” wirkt. Darüber sollte nachdenken, wer beabsichtigt, es auch nur “symbolisch” anzuerkennen.

tw24

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2 Antworten zu Verheerendes Urteil: “Palästinenser” wollen keine Palästinenser werden

  1. E.C. schreibt:

    Was soll diese Lügnerei, Herr Goldstein? Was hat der liebe Onkel Avigdor denn wirklich gesagt oder gemeint? Seine Absicht zielt doch darauf hin, die Araber in Israel vor die Wahl zu stellen, entweder die Schnauze zu halten und sich weiterhin tagtäglich von dem nationalistischen Dreckspack, das inzwischen den Löwenanteil der jüdischen Bevölkerung des einstmals demokratisch gesonnenen Israels ausmacht, schikanieren oder sich ausweisen zu lassen ins Schattenreich der PA. Natürlich haben diese MENSCHEN ein Recht, das nicht mit sich machen zu lassen. Sie sind dort, wo sie leben, daheim, den Avigdor kann man doch ruhigen Gewissen wieder nach Moldavien schicken. Irgendein Nachtklub in Putins Einsflusssphäre braucht bestimmt einen Türsteher.

  2. Kanalratte schreibt:

    „Sie sind dort, wo sie leben, daheim…“ und im gleichen Satz wollen Sie Avigdor nach Moldawien deportieren…

    Mit welch bestechender Logik Sie für ihre Araber kämpfen.^^

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