Brandstifter

In einem Brief, dessen Authentizität ein Sprecher Abu Mazens gegenüber dem israelischen Rundfunk bestätigt hat, erklärt “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, er trauere um Mutaz Hijazi, jenen “palästinensischen” Attentäter, der versucht hatte, Yehuda Glick zu ermorden und in einem Feuergefecht von israelischen Sicherheitskräften getötet wurde.

In seinem Brief nennt der Anführer des Regimes in Ramallah den Versuch, den Attentäter festzunehmen, ein von “Terroristen der israelischen Besatzungsarmee” begangenes “barbarisches Verbrechen”. Mutaz Hijazi sei ein “Märtyrer”, der in den Himmel aufsteigen werde, gefallen im Kampf für “unser Volk und unsere heiligen Stätten”.

Der “Palästinenserpräsident”, vor wenigen Monaten noch vom Papst bei dessen Visite im Heiligen Land als “Man of Peace” gefeiert, offenbart damit einmal mehr, daß er genau das nicht ist, nicht sein will. Statt sich vom Mob zu distanzieren, der mit Steinen und Brandsätzen täglich auf Menschen losgeht, trauert er demonstrativ um Mutaz Hijazi.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sucht mit der gleichwohl peinlichen Erklärung, “we are committed to the status quo for Jews, Muslims and Christians”, Ruhe zu stiften, dem Versprechen, daß Juden weiterhin nicht auf dem Tempelberg beten, Muslime ihre angeblich dritt-“heiligste” Stätte derweil aber weiter mit Gewalt entweihen dürfen.

Abu Mazen dagegen verspricht für den Mordversuch oder den erfolgreichen Mord an Juden den “Märtyrer”-Status und Vorzugsbehandlung im Paradies. Das mag kein offener Aufruf zu weiterer Gewalt sein, eine nur schwer mißzuverstehende Billigung ist Abu Mazens Kondolenzschreiben dennoch. Er gießt Öl ins durch sein Regime entfachte Feuer.

Auf der Website der deutschen Version des Wall Street Journal war jüngst die Schlagzeile zu lesen: “Israel schürt neue Gewalt mit Siedlungsplan”. Was Abu Mazen mit seinem Schreiben anrichtet, dürfte tatsächlich Gewalt schüren, könnte für Zerstörung sorgen, für Verletzte und für Tote. Ein guter Grund für deutsche Journaillisten, darüber hinwegzusehen.

tw24

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