Bennett kritisiert Kerrys Kommentare das Israel für den Anstieg des globalen Dschihadismus verantwortlich wäre

Wirtschaftsminister Naftali Bennett kritisierte am Freitag US-Außenminister John Kerry, nachdem dieser behauptet hatte, dass Israel nicht bereit wäre ein Friedensabkommen mit der unnachgiebigen Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu schmieden.

Laut Kerry, sind nicht die außenpolitischen Fehler der USA im Nahen Osten an dem Aufstieg des islamischen Staates (ISIS) schuld, sondern Israel.

“Selbst wenn ein britischer Muslim einen britischen Christen enthauptet wird es immer Menschen geben, die den Juden die Schuld daran geben”, sagte Bennett.

“Wir rechtfertigen keinen Terror, wir bekämpfen Terror”, fügte er hinzu. “Diese [Kerrys] Aussage über den israelisch-palästinensischen Konflikt, ermutigt die ISIS und ist Antrieb für den Terrorismus weltweit.”

Bennett sagte auch, dass Kerry und der Westen, die Terrorgruppe Islamischer Staat ISIS nicht ernst nähmen.

Kerry beschuldigte Israel am Donnerstag, für den Anstieg des globalen Dschihadismus verantwortlich zu sein und zeigte mit dem Finger direkt auf Jerusalem – trotz einer langen und erfahrungsreichen Geschichte über Washingtons eigenem Versagen im Nahen Osten.

Kerry behauptete, dass Israel die palästinensischen Araber “gedemütigt” habe, was zu einem “Verlust der Würde” geführt habe. Dies sei der Grund für den Zulauf zur ISIS.

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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12 Antworten zu Bennett kritisiert Kerrys Kommentare das Israel für den Anstieg des globalen Dschihadismus verantwortlich wäre

  1. E.C. schreibt:

    Wie kann man auch nur jemanden Außenminister werden lassen, der nicht erst Netajahu fragt, was er sagen darf?

  2. peterkossatz schreibt:

    Najadoch, Israel ist für das Dilemma der amerikanischen Außenpolitik Schuld. Gedemütigte Araber werden zu würdelosen Dschihadisten, Dank Israel. HAMAS schlachtet Plo ab, weil Plo über Frieden verhandeln wollte. HAMAS wollte nicht vom „Frieden“ gedemütigt werden. Seitdem ist Israel eigentlich Schuldlos. Die getöteten Plo ‚ler nahmen die Schuld ins Grab. Wie Jesus am Kreuz. Somit gab Plo (Tod) den „Arabern“ ihre Würde zurück. Übrig bleiben die Mörder, die HAMAS. Heimtückische Kleinkriminelle mit meuchlerischen Ambitionen.
    Kerry, Obama und die USA… wie Halbstarke, voreilig, unüberlegt und unbelehrbar.
    Der Zusammenschluss der irak/syrischen Sunniten, nach Abzug der USA ist erklärbar.
    Leider ist den US – Amerikanern der eigentliche Gegner, der Iran, aus dem „Gesichtsfeld“ entschwunden. Die sunnitische Angst vor den schiitischen Persern meldet sich in bekannt archaischer Weise. Angst kennt keine Würde. Auch Hass ist würdelos. Das hat mit Israel wenig zu tun, ist aber für Obama & Co symptomatisch, Israel muss schuldig gemacht werden. Dieser alte Israel /Araber – Konflikt ist in einer Wahlperiode sowieso nicht zu lösen, schon gar nicht mit Aussenstehenden. Das kann nur Juden einfallen. D

  3. Kanalratte schreibt:

    Wenn überhaupt dann sind die Amerikaner Mitschuld am Aufstieg der ISIS durch ihre Destabilisierung in der Region. Allerdings halte ich nichts von den Schuldzuweisungen gen Westen, die man im Islam so gerne praktiziert um sich selbst reinzuwaschen. Den Terror der ISIS hat sich der Islamische Raum zum Großteil selbst zuzuschreiben. Auch ist es ja nicht so dass ISIS die einzige Terrorgruppe wäre, die im muslimischen Mehrheitsraum ihr Unwesen treiben.

    Auch kann ja Israel nichts dafür, dass die Araber keinen jüdischen Staat akzeptieren oder soll man sich abmetzeln lassen, Herr Kerry?

    • E.C. schreibt:

      Selbst wenn es möglich wäre, einen winzigen Rest an Gerechtigkeit zu retten und das Siedlerpack von dem von ihnen oder für sie geraubtem Land zu verjagen, dann die Zweistaatenlösung zu verwirkliche, wäre das Ergebnis ein Winzland ohne einen einzigen Panzer, ein einziges Flugzeug, ein einziges Geschütz. Und diese Weltmacht würde dann die IDF in die Flucth jagen und Israel von der Landkarte fegen? Wer soll das glauben?

      • Kanalratte schreibt:

        Wie kann man ein Land rauben, dass vorher nie existiert hat?

      • E.C. schreibt:

        Sie verwechseln in Ihrem Kleinnagerhirn permanent Zivil- und Völkerrecht.
        Aber davon abgesehen ist das Gebiet des Westjordanlandes nie einem Staat zugesprochen worden, den es auch nie gegeben hatte, es sei denn, man hielte einen bronzezeitlichen Stammesverband tatsächlich für einen Staat in unserem modernen Sinne.

      • Kanalratte schreibt:

        Doch, denn das heute sogenannte Westjordanland ist Teil des jüdischen Staates Palästina. Der arabische Staat ist Jordanien. Im Juni 1922 hat das die Kolonialmacht Großbritanniens so eingerichtet.

      • E.C. schreibt:

        Die Kolonialmacht GB hatte dazu überhaupt kein Mandat! Alles was Sie aus Ihrem Gully quicken ist wieder mal nichts als großisraelische Propaganda!

      • Kanalratte schreibt:

        Sie wissen schon, dass sie Jordanien damit als Staat delegitimisieren?
        Ohne ein britisches Mandat, kein Transjordanien und ohne Transjordanien kein Jordanien in SELBEN Grenzen. Und ohne ein Jordanien kein Westjordanland…

      • E.C. schreibt:

        Sie wissen, dass die Bildung des haschemistischen Königreiches von Anfang an ein Dorn im Auge der Zionisten war, die das gesamte Mandatsgebiet nur für sich wollen! Nach zionistischer Auffassung gibt es in der gesamten Region nur ein einziges Volk, das dort sesshaft sein darf- die Juden, und der Rest wird zu Kameltreibern erklärt, die in die Wüste gehören. Ich bin im Laufe der Jahre, in denen ich mich vertiefend mit dieser Problematik befasse, auf dermaßen viel aggressiven Unfug aus der zionistischen Ecke gestoßen, dass es mir übel wurde. Und das Häufchen derjenigen in Israel und in der Diaspora des Judentums, die eine andere Position einnehmen, ist diesen habgierigen Halunken und Wahrheitsverdrehern zwar
        intellektuell haushoch überlegen, aber eben immer kleiner oder stummer geworden.

      • Kanalratte schreibt:

        Haben sie den Islam schon angenommen?

      • E.C. schreibt:

        Nein, ich befasse mich lieber mit Politik und Völkerrecht als mit metaphysichen Spinnereien jeglicher Natur. Ich bin ein Kind der Aufklärung, das den Mut hat, sich SEINES Verstandes zu bedienen, als hirnlos sein Heil darin zu suchen, Fanatikern oder politischen Heilslehrern nachzulaufen- oder Regierungen fremder Länder zu gehorchen, die andere Länder bedrohen, sie nötigen oder erpressen.

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