Kriegsvorbereitungen

Gaza hat derzeit, stellt Amira Hass in einer ihrer jüngsten Kolumnen in der Tageszeitung Haaretz fest, gleich zwei “Regierungen”, “one run by Hamas and the other by the Palestinian Authority”. Weder die eine noch die andere “Regierung” allerdings scheint geneigt, sich um Probleme zu kümmern, um die zu kümmern Regierungen gemeinhin da sind.

Nach dem letzten Krieg der Hamas gegen Israel, den erstere nach eigenen Angaben siegreich begonnen und beendet hat, gilt es aber doch, die eine oder andere Ruine abzureißen und neue Infrastruktur zu errichten oder vorhandene zu reparieren. Damit, schätzen Experten, könne man sich zwanzig Jahre lang beschäftigen. Aber “Palästinenser” reißen sich nicht eben um diese Aufgabe.

Die Verantwortung für ihr selbstverschuldetes Leid wollen ihnen einmal mehr die Vereinten Nationen und andere Sponsoren abnehmen. Noch während die Hamas ihren erfolgreichen Krieg von Krankenhäusern und Schulen aus führte, begannen die Planungen für “Wiederaufbaukonferenzen” in Norwegen beziehungsweise Kairo, auf denen Milliarden gesammelt werden sollen.

Und nun schlägt Robert Serry für die Vereinten Nationen die Entsendung von 250 bis 500 internationalen Beobachtern vor, die die Verwendung der Mittel beim Aufbau Gazas überwachen und dafür sorgen sollen, daß die Hamas sie nicht zweckentfremdet. Doch wäre gerade das nicht eigentlich Aufgabe der vielfach gelobten “Einheitsregierung” unter “Ministerpräsident” Rami Hamdallah?

Und wenn, grundsätzlicher, mit der Hamas ein Problem doch immerhin erkannt wird, weshalb will man sich dann doch mit ihrer bewaffneten Fortexistenz abfinden, die in zwei, drei oder vier Jahren den “Palästinensern” einen weiteren Sieg über Israel bescheren wird, den sie auf weiteren Ruinen werden feiern können? Internationale Beobachter sind bestenfalls halbherzig.

Doch in Verbindung mit der Tatsache, daß die internationale Gemeinschaft ansteht, den “Palästinensern” jedenfalls die selbstverursachten materiellen Schäden zu ersetzen, sind internationale Beobachter nur ein Feigenblatt, das verdecken soll, was wirklich geschieht: Die Hamas wird nicht zur Verantwortung gezogen für ihre Verbrechen, sondern für ihren Fortbestand gesorgt und damit der nächste Krieg gegen Israel vorbereitet.

tw24

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