Was fehlt

Es gibt in Deutschland Medien, die haben sich noch immer nicht daran gewöhnt, daß es seit 1948 einen Staat Israel gibt. Die Abendzeitung, ein “Partner von Süddeutsche.de” und “das Gesicht dieser Stadt”, die da München heißt, schreibt unter der Überschrift “Palästinensische Autonomiegebiete”: “Tausende Israelis demonstrieren in Tel Aviv für Frieden”.

Während in Tel Aviv der Schriftsteller David Grossman “vor ‘Fanatismus und Hass’ auch zwischen den Israelis” warnte, fanden freilich durchaus auch Demonstrationen in den umstrittenen Gebieten statt. Von denen allerdings ist bei der Abendzeitung nichts zu lesen, zu unzweideutig wohl die Botschaft der Tausenden “Palästinenser”, die seit Tagen “protestieren”:

“Palestinian boys with Hamas supporters hold toy guns and shout slogans [..] in the West Bank city of Nablus on Friday, Aug. 15, 2014.”

Das (Nicht-)Verhalten der “Sicherheitskräfte” des Regimes in Ramallah angesichts der eben gar nicht an einem Frieden interessiert Wirkenden ist ein trauriger Beleg dafür, daß es keine gute Idee ist, im Rahmen einer verlängerten Waffenruhe Verantwortung für die Sicherheit Israels in deren Hände zu legen. Doch genau das sehen die ägyptischen Vorschläge, die in Kairo verhandelt werden, auch vor:

“Elimination of the buffer zone in northern and eastern Gaza and deployment of the Palestinian Authority’s security forces starting January 1, 2015.”

Dagegen fehlt unter den elf veröffentlichten Stichpunkten des Kairoer Vorschlags jede Erwähnung einer Entwaffnung der Hamas und anderer “palästinensischer” terroristischer Organisationen. Dabei liegt es auf der Hand, daß ohne deren nachhaltige Entmachtung das Gewaltmonopol Ramallahs in Gaza nicht wiederhergestellt oder gar eine internationale Verwaltung etabliert werden kann.

Die Regierung in Jerusalem, der nicht einmal ihre schärfsten Kritiker vorwerfen können, diesen Krieg gesucht zu haben, handelt richtig, weigert sie sich, einem Abkommen zuzustimmen, das israelische Sicherheitsinteressen nicht oder nur nachgeordnet berücksichtigt, Israel aber Verpflichtungen auferlegen würde, von denen Hamas und deren Verbündete nur profitieren könnten.
tw24

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