Antisemitische Schmierereien gegen jüdische Unternehmer in Rom

source: Il Messaggero

Plakate mit Appellen zum Boykott jüdischer Geschäfte, Unternehmen, Restaurants und Hotels sorgen für Empörung in Rom. Unbekannte haben die Wände von mehreren Gebäuden mit einer „Schwarzen Liste“ von Geschäften in jüdischer Hand plakatiert, die boykottiert werden sollten.
Dabei wurden genau Name und Adresse der Shops und Unternehmen veröffentlicht. „Jedes Unternehmen in jüdischem Besitz zahlt Israel einen Prozentsatz seines Umsatzes für den Erwerb von Waffen, die dazu dienen, diejenigen zu töten, die in ihrer Heimat leben wollen“, hieß es auf den Plakaten. Darauf wird aufgefordert, „das Massaker des palästinensischen Volkes zu stoppen“.
Unbekannte hatten bereits vor zehn Tagen die Wände von mehreren Gebäuden in Rom mit antisemitischen Parolen, Hakenkreuzen und pro-palästinensischen Slogans verunstaltet. Vor allem Geschäfte jüdischer Kaufleute gerieten ins Visier der Täter. Insgesamt wurden 70 Schmierereien gezählt.
Der römische Bürgermeister Ignazio Marino ordnete die Säuberung der beschmierten Mauern an. Die jüdische Gemeinschaft warnte vor eine Klima der Intoleranz, das eine Gefahr für das demokratische Leben darstelle. Premier Matteo Renzi drückte dem Präsidenten der jüdischen Gemeinschaft in Italien, Riccardo Pacifici, seine Solidarität aus.

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4 Antworten zu Antisemitische Schmierereien gegen jüdische Unternehmer in Rom

  1. E.C. schreibt:

    Das ist schlimm und menschenverachtend, so menschenverachtend wie die unzaehligen Schmaehungen und Unterstellungen gegen die Gesamtheit der Muslime in der Welt, die von Personen ausgehen, die in abgoettischer Liebe Israel ergeben sind. Nota bene: 37 Angriffe und Anschlaege auf Moscheen in Deutschland in den letzten 10 Jahren gab es, bei denen die Taeter ermittelt wurden, im ganzen sind ueber 200 Angriffe aktenkundig.

  2. Brigitte schreibt:

    Wo sind hier in Deutschland „Anschläge“ auf Moscheen?

    Meinen Sie als Anschlag wenn jemand ein Schweineschnitzel dort hinlegt?

    Dann ermittelt der Staatsschutz, absolut lächerlich, kindisch. Für diesen Unsinn haben

    unsere Beamten Zeit. Wenn eine ältere Dame ausgeraubt wird ist keiner zuständig.

    Den Typen in den Moscheen muss gesagt werden, dass für Schnitzel, Schweineköpfe und

    so die Biotonne da ist. Und aus. Fertig.

    • E.C. schreibt:

      1. Sollte jemand ein Schweineschnitzel auch nur in Sichtweite unsers herzallerliebsten Dieter Graumann verzehren, jammert der doch schon los, das sei eine Provokation, um juedisches Leben in Deutschland unmoeglich zu machen. Da ist er doch um kein Jota besser als seine Spielkameraden von der islamistischen Seite, die sich ueber das Vorhandensein eines Plastikwerbeschweins in einer Schlachterei in „tuerkischen Wohnvierteln“ ereifern.
      2. Aber nun einmal ernsthaft: Einfach mal „Ansachlaege auf Moscheen in Deutschland vergangene 10 Jahre“ googlen.

  3. bergischer löwe schreibt:

    Bisher kannte ich ja bloß „Waffen-“ oder „Kranzniederlegungen, aber die Vorstellung, vor einer Mohammedanerkirche eine „Schnitzelniederlegung“, werweiß dort auch die rituelle Drapierung eines Mettbrötchens vorzunehmen, erscheint mir alles in allem noch immer mit weitaus mehr „Witz“ behaftet, als eine in fehlerhaftem „Pidgin-Deutsch“ herausgeplärrte Morddrohung gegen einen FDP-Abgeordneten ( Ojeoje, ausgerechnet einen Angehörigen dieser inzwischen völlig zu Recht untergegangenen Spaßpartei muß es treffen!) in die Welt zu setzen. Wobei mich ernsthaft mal interessieren würde, wie diese von der „Wahrheit“ vollends hoffnungslos „Erleuchteten“ darauf reagieren würden, wollte man ein hübsches, schmuckes Christenkirchlein in eines ihrer Muselmanenstädtchen hineinpflanzen? Vorbeugend allen Beteiligten unter lautem „Allahu Akbar!“-Geschrei die Rübe runtersäbeln? Oder nur gequält aufquieken, wie sehr doch solch Unverschämtheit den Islam beleidige?
    Vor einigen Monaten. als ich freitags an der meiner Wohngegend nahen Moscheenbaustelle vorbeifuhr, an der sich regelmäßig recht finstere Nachthemd- wie auch Kopfwindelträger versammeln und verrammeln, überquerte so demonstrativ wie provokativ eine dieser Gestalten die Straße dermaßen knapp vor meinem Wagen, daß ich schon hart „in die Eisen“ gehen mußte, um dieses Prachtexemplar des „wahren“ Glaubens nicht zu überfahren. So einen Mörderblick, den mir der „aufrecht Gläubige“ bei diesem Vorgang zuwarf, hatte ich allerdings vorher auch noch nie erlebt/erleben dürfen/erleben müssen. Oder war’s womöglich ein abgefeimter Selbstmörderblick?
    Neinnein, mein geschmähtes „e.he.c“, ich habe nicht im entferntesten daran gedacht, aufs rechte („stramm“ rechte!) Pedal zu drücken, geschweige denn, daß ich auch nur gehupt hätte vor Zorn. Ganz friedlich habe ich abrupt abgebremst. So sichtlich fanatisiert der Blödmann auch einen Unfall heraufbeschwören mochte: DEN Gefallen habe ich ihm nicht getan, denn JEDES Leben, auch noch das merkwürdigst islamistische, ist mir nachgerade heilig.
    Ganz und gar nebenbei wurde mir allerdings auch ein Faktum bewußt, beziehungsweise stellte ich mir, nach erfolgreich umschiffter Katastrophe, reflexartig beinahe die folgende Frage: Wie selbstverständlich können Moscheen hier ins Stadtbild gesetzt werden, da freut sich praktisch ja fast jeder drüber, denn das ist doch ein Zeichen dafür, daß „unsereins“ endlich Toleranz gelernt hat? Wo aber doch andererseits Synagogen, jüdische Schulen und Kindergärten schwerstbewacht werden müssen, wegen der erhöhten Anschlagsgefahr? Irgendwie paßt das ganze doch nicht zusammen? Hie „unbewachtes, entspanntes“ und sehr oft auch multikulturell verschwiemeltes, gemeinsam durch die Straßen tanzendes wie feierndes „Miteinander“, dort aber großes, martialisch anmutendes Polizeiaufgebot, damit die Blagen, und vor allem die, nicht von mordgierig sabberndem Mohammedanergesockse („brutalstmöglich“/Roland „Wo beginnt menschliches Leben?“ Koch) abgeschlachtet werden???)
    Da ist doch irgendetwas verkehrt. Liegt’s vielleicht am Ende doch an dieser jüngsten und aggressivsten Religion, die in ihren praktischen Ausformungen eher an ein offensives Militärkonzept gemahnt als an einen von Herzen („vunn Häätze!“) kommenden Glauben?
    Dies nur als – vermutlich wieder einmal vergeblichen – Gedankenanstoß an „e.he.c“: Ich bin wirklich gespannt darauf, als wessen „Anhänger“ er mich diesmal bezeichnet. Nochmals als den eines „Wilders“? Charmanter allerdings wären noch Josef Stalin, Dieter Ghaddafi, Manfred Assad Junior. Ach, „e.he.c.“, ordne mich doch ein wo immer es dir beliebt. Das geht mir sowas von am Gesäß vorbei. Just „do it for free!“ Suhle dich weiter in deinem rechthaberischen Getue, in dem Netanjahu, Scharon und sogar Meir Kahane (Meir! Kahane!! Also der von der JDL!!!) eine alptraumhafte Rolle spielen. „When you gonna wake up, when you gonna wake up, when you gonna wake up and strengthen the things that remain?“ Schlägt vor der Herr „Z.“ aus Amerika, der im Jahre 1978 – und „schlagen“ nicht: Schlageter, (hehe!) Sie’s ruhig mal nach in diesem Blog – das in die Hölle verdammte Reichsparteitagsgelände zu Nürnberg kraft seiner Anwesenheit bzw. seines dort stattgefunden habenden Konzertes für uns – also gleichermaßen Sie wie mich – gereinigt hat. Gereinigt!!! Ich fürchte aber, das verstehen Sie jetzt doch nicht so richtig.
    Deshalb: Weiter Sprossen und Rindfleisch mampfen. Schön mit Keimen und Hirnschwurbel. „Muuuh!“ Oder so etwas ähnliches in der Art, „woll?“

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