Qualitätsmedien nicht besser als Pallywood

von Gerrit Liskow

Die neue Woche war noch keine zwei Tage alt, da hatte die Hamas schon wieder das produziert, worüber westliche Medien am liebsten berichten: tote Kinder. Nein, liebe Leserinnen und Leser: Gemeint sind nicht die 160 Kinder, die beim Bau der Terrortunnel der Hamas starben, worüber man sich zurecht aufregen kann.

Gemeint sind die „zehn“ (andere Quellen sprechen von „bis zu zehn“) Kinder, die angeblich bei der Bombardierung des Shifa-Krankenhauses bzw. des Shati-Flüchtlingslagers ums Leben gekommen sein sollen. (h/t Elder of Ziyon)

Das Shifa-„Krankenhaus“ – daran ist an dieser Stelle zu erinnern – ist nur dem Namen nach ein Krankenhaus, denn in seinem militärischen Flügel residieren vor allem die subalternen Dienststellen der Hamas (die Teppichetage wohnt in VW-Katar). Deshalb werden aus dem Gebäudekomplex heraus regelmäßig Hamas-Raketen auf zivile Ziele in Israel abgeschossen.

Ist das Shifa-„Krankenhaus“ also ein legitimes militärisches Angriffsziel? Die IDF sagt nein. Trotzdem wurde ihr noch am Montag eine Bombardierung in die Schuhe geschoben, für die die IDF gar nicht verantwortlich gewesen sein kann.

Fortsetzung unter dem Foto

Foto: Screenshot

 

Die IDF haben selbstverständlich versucht, diese Falschmeldung keine halbe Stunde nach dem Ereignis richtig zu stellen, aber da war die Tinte auf den Schlagzeilen schon trocken. Schlagzeilen, die das westliche Pressechor mit freundlicher Empfehlung der Hamas um die Welt twitterte. Abweichende Meinungen, vor allem die der IDF, irritieren die Damen und Herren Qualitätsjournalisten indes.

Wie nun die Auswertung der israelischen Luftraumüberwachung beweist, wurden die Raketen, die auf das Shifa-Krankenhaus und das Flüchtlingslager in Shati (im Nordteil des Gaza-Streifen) aus Gaza-City abgefeuert; und nicht von den IDF.

Bekanntlich ist die kontinuierliche, vollständige Überwachung des Luftraums über Gaza zwingend, damit Iron-Dome funktioniert. Satelliten zeichnen alles auf, was dort auch nur ansatzweise in die Luft fliegt. Anhand dieser Daten ließen sich die Flugbahnen der Projektile mit größter Präzision bestimmen.

Insgesamt hatte es sich um eine Salve von insgesamt vier Raketen gehandelt, die nicht sehr genau in eine irgendwie nördlich bis nord-nord-westlich anmutende Richtung abgefeuert wurden. Eins der Projektile landete folglich im Meer, eins wurde auf dem Weg nach Ashkelon vom Iron Dome abgefangen, und zwei schlugen in Gaza-City auf: eins im Shifa-Krankenhaus und eins im Shati-Flüchtlingslager.

Diese „Trefferquote“ ist nur etwas schlechter als das, was Kenner der Materie für wahrscheinlich halten: Dass nämlich ein Viertel aller Hamas-Raketen gleich in Hamastan wieder runter kommt und zur Produktion jener „zivilen Opfer“ beiträgt, über die westliche Medien und andere Links-Jihadisten sich am meisten freuen, weil sie den jüdischen Staat schlecht aussehen lassen; und nicht etwa, weil es ihnen um die Leute leid tut.

Ergebnis: Berichte, in denen nicht sein kann, was nicht sein darf, und die nebenbei auch noch über ihren inhärenten Widerspruch nicht hinwegzutäuschen verstehen. Nämlich, dass dieselben Hamas-Raketen in Israel nur „minimalen Schaden“ anrichten, während sie in Gaza eine „humanitäre Katastrophe“, wenn nicht einen „Völkermord“ auslösen – zumindest, wenn man dem „investigativen“ Journalismus linker Schule glaubt; recht stimmig für eine „Theorie“, die angesichts der Praxis ihr eigenes Wasser nicht halten kann.

Es kann auch sein, dass die in Gaza eingebetteten Journalisten der westlichen „Qualitätspresse“ über die tatsächlichen Tatsachen und die Wirklichkeit außerhalb ihrer Köpfe deshalb nicht berichten mögen, weil ihre „Keeper“ und „Minder“ ihnen sofort eine Knarre ins Genick halten, wenn sie nicht genau das twittern, was die Hamas gerne twittern lässt. Nun, die Damen und Herren von der Presse haben sich das aus freien Stücken so ausgesucht, oder etwa nicht?

Allerdings leben „Journalisten“ in Gaza recht gefährlich. Denn wer in den Verdacht gerät, ein Dissident oder gar ein „Israelischer Spion“ zu sein, wird am nächsten Baukran aufgehängt; glauben Sie jetzt bitte nicht, das wirkt sich in irgendeiner Art und Weise auf die Berichterstattung aus, liebe Leserinnen und Leser, nicht doch…

Aber glauben Sie bitte vor allem nicht, dass der journalistische Empörungsbus aus dem sogenannten Westen irgendwo Station macht um über das Spektakel zu berichten, das die Hamas im von ihr besetzten Gebiet gewohnheitsmäßig anrichtet; wenn sie mal wieder Dissidenten am nächsten Baukran aufhängen lässt, ihre Raketen auf die eigenen Leute abschießt oder Kinder unterirdische Stollen graben lässt um Israel zu vernichten.

Apropos: Wer den Informationen der IDF aus irgendeinem Grund (der nur ein subjektiver sein kann) nicht trauen möchte, hat hier genug Anregung, sich seine oder ihre eigenen Gedanken zu machen. Tamer El-Ghobashy twitterte bereits eine gute halbe Stunde nach dem Einschlag im Shifa-Krankenhaus folgendes Foto und kommentierte es sachlich völlig korrekt, vor allem aber mit der gebotenen journalistischen Sorgfaltspflicht, nämlich im Konjunktiv:

„Die Außenmauer des größten Krankenhauses von Gaza wurde getroffen. Die Schäden zu ebener Erde deuten darauf hin, dass es sich um einen Fehlschuss der Hamas handeln könnte.“ (Meine Hervorhebung).

Kurz danach verschwand diese Meldung vom Twitter. Tamer El-Ghobashy verschwand hoffentlich nicht, vor allem nicht in einem Keller der Hamas, zumal er seinen Job offensichtlich besser macht als all die hochdotierten „Nah-Ost-Experten“ von CNN bis BBC; vom deutschen Frühstückstaatsfunk und der britischen Regenbogenpresse zwischen Telegraph und Guardian mal ganz zu schweigen.

Qualitätsmedien, die selbstverständlich instinktsicher auf das reinfielen, was ihnen von der Hamas als eine „Meldung“ präsentiert wurde, die ihnen aus irgendeinem kühlen Grund (hüstel) das zu bestätigen schien, was sie schon immer „wussten“: Dass es alles die Schuld der Juden, pardon: die Schuld der Israelis ist.

Qualitätsmedien, die zu allem Überfluss nicht im Mindesten der Ansicht waren, dass sie ihre fehlerhaften Lügengeschichten korrigieren müssen, nachdem die tatsächlichen Fakten bekannt geworden sind. Sie alle haben sich mal wieder als gewohnheitsmäßige Lügner blamiert und das geschieht ihnen recht so, denn sie glauben der Pressestelle einer antisemitischen Terrorfirma nun mal lieber, als den Organen eines demokratischen Rechtsstaats.

Mapitom.
haolam

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