Der Soziologe Frank Furedi erkennt Gemeinsamkeiten zwischen der heutigen Ideologie des Anti-Rassismus und dem Rassismus des 19. Jahrhunderts

Das Konzept des unbewussten Rassismus macht jeden entweder zu einem potentiellen Rassisten oder einem potentiellen Opfer von Rassismus. Es ‚rassifiziert‘ alle Lebensbereiche. Außerdem drängt sich dadurch eine wichtige Frage auf: Wer entscheidet, ob jemand schuldig ist, sich möglicherweise unbewusst rassistisch verhalten zu haben? Die Komplexität von psychologischer Motivation hinter sogenanntem unwissenden Rassismus wurde in besagtem Gutachten folgendermaßen umschrieben: „Ein rassistischer Vorfall ist eine Begebenheit, die das Opfer oder irgendjemand anderes als rassistisch empfindet“. [6] Den Grundstein für Beschuldigungen des Rassismus bildete von nun an also die individuelle, subjektive Wahrnehmung. So sorgte Macpherson dafür, dass sich das Problem des unbewussten Rassismus mit der Zeit exponentiell ausbreiten würde.

Heutzutage ist in der Diskussion über Rassismus effektiv nicht mehr eine spezifische Handlung ausschlaggebend, sondern vielmehr die Wahrnehmung des Beschuldigenden. Eine der tückischsten Konsequenzen dieser neuen Sichtweise von Rassismus besteht darin, dass es die Stigmatisierung der gesellschaftlich Machtlosen begünstigt. Im Vorfeld der britischen Wahlen im Jahr 2010 bezeichnete der damalige Premierminister Gordon Brown die Rentnerin Gillian Duffy, die ihm zuvor eine Frage zum Thema Einwanderung gestellt hatte, als engstirnig und intolerant. Eine Tonaufnahme dieser abschätzigen Bemerkung wurde veröffentlicht und Brown entschuldigte sich diplomatisch. Trotz dieser Reaktionen stellt es für die meisten Menschen normalerweise kaum ein Risiko dar, jemanden des Rassismus zu bezichtigen. Tatsächlich werden solche Anschuldigungen regelmäßig benutzt, um angeblich Intolerante zu verunglimpfen. Die Institutionalisierung des Antirassismus von Amts wegen stellt in Wirklichkeit einen Akt der moralischen Distanzierung dar, einen Versuch, „diese Intoleranten“ von uns, den Aufgeklärten, abzugrenzen. Es geht darum, die moralisch Minderwertigen zu pathologisieren – was darauf hindeutet, dass diese neue Ideologie des Antirassismus mehr mit den rassistischen Vorstellungen des 19. Jahrhunderts gemein hat, als ihre Vertreter zugeben wollen.

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Eine Antwort zu Der Soziologe Frank Furedi erkennt Gemeinsamkeiten zwischen der heutigen Ideologie des Anti-Rassismus und dem Rassismus des 19. Jahrhunderts

  1. E.C. schreibt:

    „unbewusster Rassismus“- da wabert das „Gedankenverbrechen“ aus Orwells 1984 durch den Raum. Dieser Artikel ist das bisher vernünftigste, was ich auf dieser Seite gelesen habe und ich muss es aus tiefsten Herzen unterstützen, was da geschrieben ist. Es paat nämlich haarklein auf die lächerlichen Antisemitismusvorwürfe, die das intoleranteste Land des Westens und seine ebenso intoleranten Unterstützer und Freunde pausenlos erheben. Typischer Fall von „Eigentor, Herr Goldstein.

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