Verdächtiger des Anschlags auf das Jüdische Museum in Brüssel verhaftet

Die belgische Polizei hat im Zusammenhang mit der Tötung von vier Menschen im Brüsseler Jüdischen Museum, einen unbekannten Verdächtigen verhaftet, berichteten lokale Medien.

Bisher wurden aber in dem Bericht über die Festnahme, keine weiteren Details über den Verdächtigen bekannt gegeben, berichtet die Nachrichten-Website nieuws.vtm.be am Dienstag.

Rabbi Menachem Margolin, Direktor der European Jewish Association, hat die europäischen Regierungen aufgefordert eine pan-europäische Task Force einzurichten, um den Antisemitismus zu bekämpfen.

Am Sonntag hatte die belgische Polizei Aufnahmen der Überwachungskamera veröffentlicht, die den Täter zeigen wie er mit einem automatischen Sturmgewehr auf die Besucher des Museum schiesst. Die Polizei bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Identifizierung des Täters und eines Komplizen, der vor dem Museum in einem Audi wartete und nach der Tat mit dem Täter floh.

Vier Menschen starben bei dem Anschlag am Samstag im Jüdischen Museum in Brüssel, laut Zeugen wurde die Tat von einem Schützen mit einem automatischen Gewehr und einer Pistole verübt. Nach dem Anschlag flüchtete der Täter in einem wartenden Auto, dass von einer anderen Person gefahren wurde.

Zwei der Opfer waren ein israelisches Ehepaar in den fünfziger Jahren aus Tel Aviv. Die Körper von Emanuel und Miriam Riva sind in Israel angekommen und werden am Dienstag beerdigt.

Redaktion israel-nachrichten

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2 Antworten zu Verdächtiger des Anschlags auf das Jüdische Museum in Brüssel verhaftet

  1. E.C. schreibt:

    Dann warten wir erst einmal auf weitere Details, bevor wir uns der Sprachregelung Netanjahus unterwerfen, verantwortlich sei eine gegen Israel gerichtete Hetze von Seiten Europas.

  2. E.C. schreibt:

    Ach ja, und sollte es sich um einen „Wunschverdächtigen“ mit „Migrationshintergrund“ aus einem muslimischen Land handeln, so wird er genauso behandelt werden, wie jeder andere dringend Tatverdächtige auch. Und die belgische Armee wird nicht das Stadtviertel abriegeln, in dem er und seine Familie wohnen und man wird auch nicht die betreffenden Straßenzüge mit Bulldozern niederreißen, um ein Exempel zu statuieren, denn hier sind wir in Europa und nicht im vorderen Orient, wo man meint, mit derartigen Mitteln gegen missliebige Menschen vorgehen zu können.

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