Gesten und Taten

Der amerikanische Außenminister John Kerry hat jüngst – hinter vermeintlich verschlossenen Türen – gemutmaßt, “that if Israel doesn’t make peace soon, it could become ‘an apartheid state’”, nur um hinterher – öffentlich und amtlich – zu betonen, es doch überhaupt niemals so gemeint haben zu wollen.

“Israel is a vibrant democracy and I do not believe, nor have I ever stated, publicly or privately, that Israel is an apartheid state or that it intends to become one.”

Mit seinen unbedachten Äußerungen hat der amerikanische Diplomat, der von sich behauptet, “I have been around long enough to [..] know the power of words to create a misimpression”, eine Verleumdungswelle gegen Israel befeuert, die auch die nachträgliche Richtigstellung nicht mehr zu bremsen vermochte.

Ausgerechnet Saeb Erekat, der als “Chefunterhändler” des Regimes in Ramallah gerade maßgeblich zum Scheitern der jüngsten “Friedensgespräche” zwischen Israel und der Terrororganisation PLO beitragen durfte, fühlt sich von John Kerrys Ausrutscher ermutigt, Israel Apartheid vorzuwerfen.

“Lead Palestinian negotiator Saeb Erekat, taking a cue from Secretary of State John Kerry, accused Israel of being an ‘apartheid’ state on Tuesday.”

Nun ist Saeb Erekat bekannt für eine blühende Phanatasie, gleichwohl aber verwundert dann doch, daß die US-Regierung keinen Druck auf die “Regierung” in Ramallah ausübt, den notorischen Lügner wenigstens zu bremsen. Läge dem Weißen Haus an einem Erfolg seiner Bemühungen, ließe es Saeb Erekat nicht gewähren.

Daß Israel tatsächlich weit davon entfernt ist, Apartheid zu praktizieren, bestätigen dabei tagtäglich zahlreiche “Palästinenser”, die im israelischen Kernland oder “Siedlungen” arbeiten. Im ersten Quartal 2014 wuchs ihre Zahl im Vergleich zum vorherigen Vierteljahr um deutlich mehr als 5.000 auf mittlerweile 110.300.

Die Hamas, mit der das Regime in Ramallah bis zum Monatsende eine “Einheitsregierung” bilden will, stellte derweil ein Video vor, in dem sie ihre Vorstellung eines “palästinensischen” Gemeinwesens anschaulich präzisiert: “Animated video [..] promises Israelis will be expelled to Germany and Russia”.

Wollte Saeb Erekat aktiv werden gegen Apartheid, verurteilte er eine islamistische Gang als regierungsunfähig, die im eigenen Fernsehen Kleinkinder als role models vorführt, die davon träumen, Juden zu ermorden.

Und ein John Kerry, der “the power of words to create a misimpression” kennt, hielte seine Kollegin Susan Rice davon ab, einem “Präsidenten” die Hand zu schütteln, der offen das Bündnis mit eben jener Bande sucht.

tw24

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