Vortragabend mit Tilman Tarach: Friedensverhandlungen und der unerklärte Krieg gegen Israel

Die seit mehreren Monaten andauernden Versuche des US-amerikanischen Außenministers John Kerry, einen Modus-Vivendi zwischen der israelischen Regierung und der Autonomiebehörde zu erreichen, um ernsthafte Friedensgespräche auf den Weg zu bringen, scheinen gescheitert zu sein. Nachdem, entgegen vorheriger Verabredungen, der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas die Aufnahme der PA in weiteren UN-Behörden anstrebte, um so den Status der Autonomiegebiete als Staat voranzutreiben, hat Israel die Freilassung weiterer, häufig als Mörder, Terrorattentäter und -unterstützer überführter und verurteilter, Palästinenser auf Eis gelegt.

Vor einigen Tagen verkündete Abbas, dass er den Staat Israel als jüdischen Staat nicht anerkennen wird. Flankiert wird diese Haltung mit der Forderung nach dem so genannten Rückkehrrecht. Beides ist Ausdruck dafür, dass Israel seitens der politischen Vertreter der PA entgegen aller Lippenbekenntnisse noch immer faktisch keine Anerkennung findet. (Von der im Gaza regierenden Hamas wollen wir an dieser Stelle schweigen.)

Mehr oder weniger dauernd wurden die Verhandlungsrunden von einem unaufhörlichen Raketenfeuer aus dem Gazastreifen auf Israel begleitet. Nun hat Israel darauf reagiert und die Stellungen der palästinensischen Milizen im Gaza bombardiert. In der HNA heißt es am 05.04.14: „Israel greift wieder im Gazastreifen an.“

Unabhängig dieser Begebenheiten wird gebetsmühlenartig wiederholt, dass die jüdische Siedlungstätigkeit im Westjordanland – die faktisch Wohnungsbaumaßnahmen im Gebiet um Jerusalem sind – das Hindernis für einen Frieden schlechthin seien.

Die ganze Situation spitzt sich für Israel dahingehend zu, dass Europa und zunehmend auch die USA bereit sind, Israel mit verschiedenen Maßnahmen unter Druck zu setzten – offensichtlich um einen Frieden um jeden Preis zu erreichen. Angesichts der politischen Ziele der palästinensischen Kräfte im Nahen Osten würde dies jedoch eine noch bedrohlichere Situation für den jüdischen Staates heraufbeschwören, als dies jetzt schon der Fall ist. Schon 1976 schrieb der Schriftsteller Dürrenmatt zur allgemeinen Haltung gegenüber Israel: „In Wirklichkeit wird jedoch schon das Wort „Friede“ so oft ausgesprochen, daß es beinahe einer Kriegserklärung gleichkommt.“ Eine Feststellung, die nach wie vor Aktualität hat.

Im Vortrag wird Tilman Tarach über die Geschichte Israels und die Bedeutung der Friedensverhandlungen referieren.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 10.04.2014 um 19.00 Uhr im Philipp-Scheidemann-Haus satt.

bgakassel

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Eine Antwort zu Vortragabend mit Tilman Tarach: Friedensverhandlungen und der unerklärte Krieg gegen Israel

  1. marc schreibt:

    Wie wir doch alle Wissen teilt der Islam die Welt in 2 Gebiete das HAUS DES FRIEDENS(wo der Islam herrscht)und das HAUS DES KRIEGES(der Rest)somit können sie natürlich immer von Frieden reden auch wenn sie die Versklavung aller Ungläubigen meinen.

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