Ressourcenverschwendung

“So”, meinte John Kerry in Marokko erklären zu müssen, “it’s reality check time, and we intend to evaluate precisely what the next steps will be”. Nach acht Monaten voller durchaus engagiert betriebener Versuche, “Friedensgespräche” zwischen Vertretern der “palästinensischen” Terrororganisation PLO und Israel voranzubringen, ist das ein interessanter Vorsatz.

Der reality check, wie immer er ausgehen mag, kommt nämlich reichlich spät. Hätte er nicht vernünftigerweise vor Beginn des Unternehmens stehen müssen, innerhalb einer willkürlich gesetzten Frist von neun Monaten einen Konflikt zu lösen, der ja nicht erst mit der Gründung des jüdischen Staates 1948 aufkam, sondern mindestens so alt sein dürfte wie arabisch-islamischer Antisemitismus?

Was bewog John Kerry, am 30. Juli des vergangenen Jahres zu versprechen, “we can [..] envision a day when Israelis actually can truly live in peace – not just the absence of conflict, but a full and a lasting peace with Arab and Muslim nations, an end once and for all to the pernicious attacks on Israel’s legitimacy”, wenn der “reality check” erst jetzt erfolgen soll?

Und verbietet es sich vor diesen Hintergrund nicht, schon zu urteilen, “regrettably in the last few days, both sides have taken steps that are not helpful”? Wer so die Ursache finden will dafür, daß die jüngste Runde des “Friedensprozesses” keinen Fortschritt, dafür aber immerhin 78 “palästinensischen” Terroristen unverdiente Freiheit brachte, setzt die bisherige Ressourcenverschwendung fort.

tw24

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