UNHRC: Christine Chinkin als Nachfolgerin Richard Falks nominiert

Als der “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen 2008 Richard Falk zu seinem Sondergesandten für die Palästinensischen Autonomiegebiete berief, hatte der seine für diesen Job wohl unabdingbare UN-Voreingenommenheit eben in seinem Aufsatz “Slouching toward a Palestinian Holocaust” eindrucksvoll unter Beweis gestellt:

“Is it an irresponsible overstatement to associate the treatment of Palestinians with this criminalized Nazi record of collective atrocity? I think not.”

Lebten 2008 in Gaza 1,5 Millionen und in den umstrittenen Gebieten 2,4 Millionen “Palästinenser” mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 73,16 beziehungsweise 74,29 Jahren, sind es sechs Jahre später 1,81 Millionen “Palästinenser” in Gaza und 2,73 Millionen in den umstrittenen Gebieten mit einer Lebenserwartung von 74,64 und 75,60 Jahren.

Hatten die Deutschen sich während der Wannsee-Konferenz im Januar 1942 vorgenommen, etwa 11 Millionen Juden in Europa zu ermorden, lebten nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945 noch etwa 3,6 Millionen Juden. Als Richard Falks neue Nazis sind die Juden Israels also denkbar schlecht.

Das macht aber auch deutlich, über welch blühende Phantasie einer- und glühenden Haß auf Juden andererseits verfügen muß, wer Richard Falk, dessen Mandat im April endet, als Sondergesandter des UN-“Menschenrechtsrats” nachfolgen will. Mit Christine Chinkin könnte heute eine würdige Amts-Erbin berufen werden.

Im Januar 2009, kurz zuvor hatte die “Regierung” Gazas mit ihrer “Operation Oil Stain” israelische Verteidigungsmaßnahmen provoziert, stand Christine Chinkins Unterschrft zusammen mit der Richard Falks unter einem Aufruf, der nicht die Raketen der Hamas verurteilte, sondern Israels Antwort ein “Kriegsverbrechen” nannte.

“The rocket attacks on Israel by Hamas deplorable as they are, do not, in terms of scale and effect amount to an armed attack entitling Israel to rely on self-defence.”

Danach wurde sie vom UN-“Menschenrechtsrat” in die Goldstone-Kommission berufen, gänzlich unvoreingenommen zu untersuchen, was sie bereits “Kriegsverbrechen” genannt hatte. Vom Ergebnis dieser “Untersuchung”, das dennoch mit seinem Namen verbunden bleibt, versuchte Richard Goldstone sich später zu distanzieren:

“The draft resolution saddens me as it includes only allegations against Israel. There is not a single phrase condemning Hamas as we have done in the report.”

Christine Chinkin, Mitautorin, sah das anders: Im April 2011 widersprach sie Richard Goldstones später Einsicht scharf. “The report [..] contains the conclusions made after diligent, independent and objective consideration of the information related to the events [..], and careful assessment of its reliability and credibility.”

“We firmly stand by these conclusions.”

Wegen besonderer “independence, impartiality, personal integrity” und “objectivity” ist Christine Chinkin nach Ansicht der durch Jemen vertretenen Arabischen Staatengruppe im “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen geeignet, Richard Falk nachzufolgen. Wer könnte dieser Beurteilung widersprechen?

tw24

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