Terror-”Diplomatie”

In diesen Tagen geht dem Kraftwerk in Gaza der aus Qatar gelieferte Treibstoff aus. Das war abseh- und behebbar. Dennoch hat niemand etwas unternommen, die nun wieder anstehenden bis zu 12 Stunden langen Stromausfälle zu verhindern.

Die “Regierung” in Ramallah, die ja für sich beansprucht, auch die in Gaza lebenden “Palästinenser” zu repräsentieren, und die Hamas, seit 2007 zweite “palästinensische Regierung” unternahmen – exakt nichts.

Auch die Europäische Union, die regelmäßig Gelder nach Ramallah überweist, mit denen das dortige Regime Treibstoff für Gaza einkaufen soll, blieb angesichts der erwartbaren Engpässe tatenlos. Sie will auch nicht wissen, was mit ihrem Geld geschieht.

Die Vertreter Brüssels vor Ort legen lieber Berichte vor, in denen sie jegliche Mitverantwortung für das, was sich in Gaza abzeichnet, eine neue Folge der seit ungefähr vier Jahren laufenden Soap “Energiekrise”, weit von sich, Hamas oder Fatah weisen:

“As the occupying power, Israel bears the prime responsibility for the situation in Gaza.”

Den israelischen Rückzug aus Gaza 2005 haben die europäischen Diplomaten anscheinend verschlafen, nicht gleichwohl den Putsch der Hamas gegen die Fatah: “the de facto authorities under the leadership of Hamas have managed the Strip since 2007″.

Einerseits behaupten die EUropäer also eine israelische Besatzung, bescheinigen aber andererseits gleichzeitig “de facto authorities under the leadership of Hamas”, Gaza seit bald sieben Jahren zu “managen”. Wie paßt das zusammen?

Während Islamic Jihad und andere Banden “mit zumindest stillschweigender Billigung” der “de facto authorities” ihre Raketen auf Israel abfeuern, an denen offenbar kein Mangel herrscht, mahnt EUropa ernsthaft:

“The EU has repeatedly called for immediate, sustained and unconditional opening of crossings for the flow of humanitarian aid, commercial goods and persons to and from Gaza.”

Die Vereinten Nationen, gemeinhin nicht als israelfreundlich verrufen, stellten im September 2011 fest, “Israel faces a real threat to its security from militant groups in Gaza”, dennoch aber soll Israel bedingungslos freien Güter- und Personenverkehr gestatten?

Eine solche Forderung kann nur aufstellen, wem der Haß auf die Erfolge Israels, des jüdischen Staats, jeden Rest eventuell früher vorhandener Vernunft ausgetrieben hat. Mit ihrem jüngsten Bericht belegen die EU-Repräsentanten in “Palästina” ihre Weltfremdheit.

Der britische Premier David Cameron nennt die letzten Raketenangriffe aus Gaza “barbarisch”, die US-Regierung und – einen Tag später – selbst das Auswärtige Amt verurteilen sie. Doch EUropa klagt, “Israel bears the prime responsibility”.

Solch antisemitische Schamlosigkeit wäre einzig mit vorwarnungslosen Bombardements der EU-Vertretungen in Ost-Jerusalem und Ramallah angemessen beantwortet.

tw24

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