“Friedensprozeß” vor Abschluß: Tango im Weißen Haus

“A Palestinian from Nablus said that he stabbed a religious Jewish man in Petah Tikva on Sunday to take revenge against Israel and its security forces.” Jerusalem Post, 03.03.2014

Wenn der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu in dieser Woche nach Washington reist, will Gastgeber Barack Hussein Obama vor allem für eine offenbar dringend nötige Verlängerung der durch die Vereinigten Staaten vermittelten Gesprächen mit den “Palästinensern” werben.

Das jüngste – und zuvor oft “letzte Gelegenheit” genannte – Kapitel im “Friedensprozeß” war im vergangenen Juli aufgeschlagen worden und sollte ursprünglich spätestens im April mit der Verabredung eines Friedensvertrags zwischen Israel und Repräsentanten der PLO enden.

Die von Abu Mazen geführte Terrororganisation, die sich mittlerweile als “Palästina” sieht, hat es mit ihrer Weigerung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, geschafft, eine Einigung zu hintertreiben, während Israel mit der Freilassung “palästinensischer” Terroristen mehr als bloß guten Willen zeigte.

Daß die bisher Freigelassenen in Ramallah feierlich empfangen wurden – Mitglieder des Europäischen Parlaments feierten gelegentlich mit, ohne dafür sanktioniert zu werden -, wird Israel – leider – auch nicht davon abhalten, demnächst eine weitere Gruppe Mörder aus der Haft nach Ramallah zu entlassen.

Dem dortigen Regime fehlt allerdings ohnehin jede Legitimation, selbst wenn Abu Mazen demnächst ebenfalls im Weißen Haus empfangen werden wird. Vor wenigen Wochen begann das zehnte Jahr der vierjährigen Amtszeit des “Palästinenserpräsidenten”, der nicht an die Ausrufung von Wahlen denkt.

Dennoch wird Barack Hussein Obama versuchen, Druck auf Benjamin Netanjahu auszuüben, der unterdessen richtigerweise erklärt hat, “the tango in the Middle East needs at least three [..]. For years there have been two – Israel and the US. Now it needs to be seen if the Palestinians are also present.”

Bleibt zu hoffen, daß im Weißen Haus noch genug Verstand vorhanden ist, dem israelischen Regierungschef zuzuhören. In Europa jedenfalls wäre solche Hoffnung überflüssig. “[T]he blame will be put on Israel”, kündigte kürzlich EU-Botschafter Lars Faaborg-Andersen für den Fall an, daß der Tanz ausfällt.

tw24

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Eine Antwort zu “Friedensprozeß” vor Abschluß: Tango im Weißen Haus

  1. In Anbetracht der nicht zu übersehenden Bedeutung, die die Reformation für den Werdegang Deutschlands als moderner Staat mit verfassungsmäßig garantierter Gewissensfreiheit darstellt, forderen wir die Anerkennung Deutschlands als „Protestantischen Staates“. Jedwede hier lebende Person und Personengruppe hat das anzuerkennen.
    Selbstverständlich werden Protestanten beim Verkauf staatlichen Eigentums bevorzugt. Jegliche Person, die sich in einem Ort mit protestantisch geprägter Bevölkerungsstruktur niederlassen möchte, hat das zu beantragen und kann abgewiesen werden, wenn dadurch die protestantische Struktur des Ortes beeinträchtigt würde.
    Nicht anders verhält es sich mit dem zu circa 75 bis 80 % jüdischem Israel. Machen wir es einfach nach.

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