Youroop happy: Die Ukraine kehrt heim!

timoschenko1von Gerrit Liskow

Pünktlich zum Beginn der neuen Woche musste die Jewish Agency einen Not-Fond für die Gemeinden in der Ukraine einrichten. So sollen nach den Ereignissen vom Wochenende verschiedene Institutionen für die 200.000 Mitglieder besser geschützt werden.

Eine ähnliche Maßnahme wurde zuletzt nach dem Mordanschlag auf eine Schule in Toulouse im März 2012 beschlossen.

Die Stellungnahme der Agency verzichtet auf jede detaillierte Begründung. Zu Recht, denn ein Verweis auf die allgemeine Sicherheitslage in der Ukraine ist völlig selbsterklärend.

Diese Lage inkludiert ausdrücklich jene gesellschaftlichen Kräfte, denen die deutsche Außenpolitik vermittels ihrer EU in Kiew aufs Pferd geholfen hat.

Gemeint ist selbstverständlich die sogenannte Svoboda-Partei, die sich insbesondere an den gewalttätigen Episoden der sogenannten Euromaidan-Proteste maßgeblich beteilig hat und auch im ukrainischen Parlament zahlreich, mit 36 Abgeordneten (etwa 8% der Sitze), vertreten ist.

Die Svoboda-Partei agiert keineswegs ausschließlich als „außerparlamentarische Opposition“ (oder APO, so wie ihr damals, liebe „Linke“) in ihrem bewaffneten Kampf. Immerhin war das auf dem Maidan doch jetzt so, wie nach dem Stadtguerilla-Konzept der RAF auch für die BRD vorgesehen, oder?

Die vielsagende Abkürzung der Svoboda-Partei lautet SNPU (Sozial-Nationale Partei der Ukraine) und ist kein Zufall, sondern eine Hommage an eine ganz ähnlich aussehende Buchstabenfolge, an die sich in Deutschland ganz plötzlich, genau ab dem 8. Mai 1945, keiner mehr erinnern konnte, obwohl diese Partei vor gar nicht allzu lange Zeit mal die Regierung gebildet hatte. Sehr seltsam…

Eine Regierung, die man insbesondere dann als demokratisch legitimiert verstehen muss, wenn die deutsche „Linke“ an diesen Betriebsunfall des Sozialismus heute nicht mehr erinnert werden möchte. Warum wohl? Kommt der nächste Faschismus vielleicht doch von „Links“?

Insbesondere das (inzwischen nicht mehr offizielle) „Erkennungszeichen“ der SNPU – die bei diversen internationalen Neo-Nazi Organisationen beliebte Wolfsangel – lässt keinerlei Fragen offen, wenn es um die ideologische Provenienz dieser Fraktion des „ukrainischen Frühlings“ geht.

Wächst jetzt, kaum drei Generationen nach der nationalsozialistischen, von ihren Fans auch als „Deutsche Revolution“ bekannten Ereignisse, unter den Fittichen der deutschen Außenbehörde, wieder zusammen, was zusammen gehört, weil es ideologisch eben doch viel mehr Gemeinsamkeiten zu haben scheint, als beiden Extrema des „politischen“ Spektrums lieb und teuer wäre – die deutsche „Linke“ und der Nationalsozialismus?

Es stellt sich immerhin nicht allein beim Blick auf bestimmte deutsche Euro-Sozis (Namen tun nichts zur Sache und sind letztlich austauschbar) gelegentlich die Frage, ob die Epoche des Faschismus schon vorbei ist – oder erst noch bevor steht?

Handelte es sich beim Nationalsozialismus vielleicht nicht zwangsläufig um die entwickelte Form des Sozialismus, so eventuell doch um den voll entfalteten Bolschewismus. Der Hitler-Stalin-Pakt zumindest ist weder der Zufall noch der Irrtum gewesen, als den ihn der geschichtsrevisionistische deutsche „Bildungs“-Betrieb, insbesondere ab 1968, stets angepriesen hat, liebe GEW.

Nun, diesmal geht es nicht um Polen, sondern um die Ukraine. Die wieder gut gewordenen Deutschinnen und Deutschen, demokratisch repräsentiert von Genosse Steinmeier (SPD), können ihre Anliegen in Moskau diesmal nur nicht mit ihrem Namensvetter, Genosse Dschugaschwili, besprechen, sondern müssen mit einem ehemaligen KGB-Mann vorlieb nehmen.

Aus Gründen der Fairness und Ausgewogenheit muss man betonen, dass die Ukraine wirklich nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hätte – wenn sie denn in Berlin-Brüssel oder Moskau tatsächlich irgendwas entscheiden dürfte, das auch nur entfernt ans sogenannte freie Selbstbestimmungsrecht erinnert.

Vor dem Hintergrund dieser erschwerten Bedingungen wirkt es wie ein ganz besonderer Erfolg deutscher, pardon: „europäischer“ Außenpolitik, einen ehemaligen deutschen Klientenstaat „heim ins Reich“ zu holen.

Und vielleicht kein Zufall, denn recht viel nationaler Sozialismus, vor allem aber viel waschechter Nationalsozialismus, hat sich in Kyiv am Leben erhalten; siehe Svoboda-Partei und ihre plakativen Referenzen an Germanys vorläufig letzten Flirt mit dem Faschismus.

Doch gemach, liebe Leserinnen und Leser: nur keine voreiligen Schüsse, äh, Schlüsse! Nach übereinstimmender Meinung des deutschen Staatsfunks und der halbamtlichen „Qualitäts“-Presse in diesem unserem Land hat die Euromaidan-Revolte gezeigt, wie sehr der Ukrainer Herzen für „Europa“ schlagen. Ja, ja!

Vor allem für die Brüsseler Beamtendiktatur, die man keinesfalls mit dem gleichnamigen Kontinent verwechseln sollte, und für die auch die Abkürzung EUdSSR geläufig ist. Die hat nämlich schon mal alle verfügbaren Scheck-Bücher aufgeklappt um jetzt aus öffentlichen Kassen zu schöpfen; Kassen, die offenbar gar nicht so klamm sind, wie angesichts der nachhaltigen Euro-„Rettungs“-Politik zu vermuten wäre.

Wie gesagt, nicht nur beim Blick auf die Kleptokraten der EU oder die Manager der VEB Deutschland AG (Namen tun nichts zur Sache und sind austauchbar) stellt sich die Frage, ob der Faschismus „nur“ ein Irrweg des Sozialismus war, oder nicht doch dessen entwickelte Form.

haolam

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Deutschland Nazis, Dhimmi Medien Schweinepresse, EU, SPD Sozialfaschisten abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Youroop happy: Die Ukraine kehrt heim!

  1. Darf man dieses hasserfüllte Geschreibsel also doch so verstehen, dass es ein „internationales Judentum“ gibt, das treu und fest zu den Machthabern in Moskau steht und sich nichts sehnlicher wünscht, also dass alle Welt dessen Tyrannen und seinen Helfershelfern unterworfen sei. Aus diesem Blickwinkel betrachtet dürfte ein Groll der Ukrainer gegen diesen Abzweiger des Menschengeschlechts plötzlich sehr verstänlich werden.
    Heil Putin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.