Konkens Allerbeste: Staatsfunker auf Martin Schulz’ Spuren

 

Martin Schulz’ jüngster Beitrag zur Förderung antiisraelischer und antisemitischer Ressentiments zeigt Wirkung: deutsche Staatsfunker brechen auf, die unhaltbaren Behauptungen des Präsidenten des Europäischen Parlaments doch noch irgendwie zu belegen.

Und für den Deutschlandfunk wurde dessen Christian Wagner bei Hebron sogar fündig. In dem “palästinensischen Dorf” Susya traf er auf “Dorfbewohner”, die gar bitterlich klagen können über die fiesen Besatzer.

“Susya südlich von Hebron hat allerdings nicht weniger Leitungswasser, sondern gar keins.”

Obgleich eine nahegelegene “Siedlung” gleichen Namens über Wasserleitungen versorgt werde, verweigerten israelische Behörden, die das Gebiet mit Einverständnis der “Regierung” in Ramallah verwalten, dem “palästinensischen Dorf” einen Anschluß.

“In Susya hat also nur der Wassertank einen Hahn, den man aufdrehen kann. Und Wasser kommt dort nur heraus, wenn der Tankwagen rund zweieinhalb Kubikmeter Wasser eingefüllt hat.”

Doch ist Martin Schulz damit wirklich rehabilitiert und Israel überführt? Diesen Eindruck will der deutsche Staatsfunker zweifellos erwecken. Sonst hätte er sich nämlich wohl kaum ausgerechnet Susya ausgesucht, über das er entscheidende Informationen unterschlägt.

In der Tat ist das, was Christian Wagner als ein “normales” Dorf mitten in “Palästina” darstellt, alles andere als das. Macht man die Arbeit, die der Journaillist sich und seiner Kundschaft ersparte, kann man erfahren, daß Susya sehr umstritten ist.

Einerseits bestätigen archäologische Ausgrabungen, daß in dem Gebiet mindestens seit dem 4. Jahrhundert Juden lebten, andererseits behaupten “Palästinenser”, bereits “seit  Generationen” und “seit Jahrhunderten” in Susya gelebt zu haben.

Dabei ist das “palästinensische” Susya kaum mehr als eine Ansammlung von Zelten, die abzureißen die israelische Verwaltung immer wieder fordert, seien die doch illegal von Bewohnern aus dem von Ramallah aus verwalteten “palästinensischen” Yatta aufgebaut worden.

“The area occupied by the squatters has been state land since the days of the Ottoman Empire. It has only ever served as grazing land and the caves found there have only ever been used for temporary dwelling by the shepherds for two weeks to a month a year during the grazing season.”

Für die israelische NGO Regavim ist Susya Teil einer “building intifada”, mit der die “Regierung” in Ramallah seit 2009 ihren Einflußbereich auszudehnen sucht, eine Sichtweise, die selbst Amira Hass – auf ihre Weise – zu teilen scheint:

“Will we witness Palestinian senior security personnel abandoning their air conditioned offices, where they coordinate security matters with Israel, to make their way, together with thousands of policemen, to Jinba and Susya so that they can build clinics and preschools and, with their bodies and in their uniforms, defend the drivers and construction workers and residents?”

Susya bewußt darzustellen als eine “normale” Ansiedlung, das ist in jedem Fall unredlich. Daß Israel das “palästinensische Dorf”, das keines ist, als illegal ansieht, ist nachvollziehbar. Und nur folgerichtig ist daher, daß in Susya “also nur der Wassertank einen Hahn” hat.

Eine widerrechtlich errichtete Ansammlung von Zelten, deren “Bewohner” ihren Wohnsitz im benachbarten Yatta haben, als Beleg für Martin Schulz’ Verleumdungen zu präsentieren, heißt, einer Lüge eine weitere folgen zu lassen; Christian Wagner sucht(e) und fand nicht die Wahrheit.

Tatsächlich führt er mit seiner “Entdeckung” Susyas die ganze Erbärmlichkeit antiisraelischer Propaganda vor, die in Deutschland mit einer “Demokratieabgabe” finanziert wird. Der Staatsfunker hätte versuchen können, “palästinensische” Normalität zu schildern.

Lieber aber macht(e) er sich zum Lautsprecher des antisemitischen Regimes in Ramallah, zum Gehilfen Krimineller.

tw24

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2 Antworten zu Konkens Allerbeste: Staatsfunker auf Martin Schulz’ Spuren

  1. Echt schlimm, diese Deutschlandlobbyisten, die doch tatsächlich nicht glauben wollen, was die liebe , ach so geschundene und verleumdete israelische Regierung über ihre Kanäle verlautbaren lässt, in Sachen Wasser im WJL. Es wäre doch viel einfacher, einfach diese Verlautbarungen zu kopieren. TASS lässt grüßen, oder ADN. Aber so sind wir bösen Deutschen nun einmal. Wir wollen unsere Nase immer selber überall hineinstecken. Klar, wer der israelischen Regierung nicht glaubt, ist schon dadurch ein Standartenführer, ganz gleich ob mit einem Mikrofon oder einer Filmkamera in der Hand oder mit der Dose Zyklon B.

  2. peterkossatz schreibt:

    Na , ich finde diesen Artikel etwas schwierig , es mag ja so sein , aber muss man auf jeden „Schwachsinn“ reagieren. Ich meine , dieser Schulze hat sich derart unmöglich benommen , sich selbst diskreditiert , darauf zu reagieren sollte reichen. Ashton , Schulz und Nahles verhalten sich doch wie die Straßendirnen….kein palästinensischer Mafioso ist denen zu dreckig , daß sie nicht die Beine spreizen würden. Sozialdemokraten spielen Weltpolitik.

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