Weil Juden kein Freiwild sind: Solidarität mit israelischem Protest gegen EU-Parlamentspräsident Martin Scholz

Die Hochschulgruppe Rostock der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist schockiert über den provokatorischen Auftritt des Präsidenten des Europäischen Parlaments, MdEP Martin Schulz (SPD), vor der Knesset. Wir begrüßen in diesem Zusammenhang, dass die verleumderischen Ausführungen des deutschen Parlamentariers gegen Israel keineswegs unwidersprochen geblieben sind: Dass die demokratische Republik Israel sich durch Schulz´ Pöbeleien nicht einschüchtern lässt, machte nicht zuletzt Premierminister Benjamin Netanjahu deutlich. Dieser warf Schulz zutreffend eine „selektive Wahrnehmung“ der Lage im Nahen Osten vor.

Auch Wirtschaftsminister Naftali Bennett ließ Schulz´ Hetztiraden nicht als vermeintlich legitime freie Meinungsäußerung durchgehen, sondern machte darauf aufmerksam, dass Schulz plumpe Lügen verbreitet. (So brachte Schulz das angebliche Zitat eines jungen Arabers vor, der den Israelis vorgehalten habe, sich selbst 70 Liter Wasser am Tag und den Palästinensern nur 17 Liter zukommen zu lassen – der Wahrheitsgehalt einer solchen Aussage interessierte den antiisraelischen Agitator Schulz nicht im geringsten.)

Die durchsichtige Provokation Schulz´ führt aus unserer Sicht in erfreulich markanter Weise den antidemokratischen Charakter der nicht zuletzt von deutschen „Europapolitikern“ ausgehenden Kampagne gegen den jüdischen Staat vor Augen. Auch völlig unabhängig von nahostpolitischen Belangen, musste MdEP Martin Schulz seit vielen Jahren in sämtlichen europäischen Staaten aufgrund seiner politischen Provokationen regelmäßig als „hässlicher Deutscher“ erscheinen, mit dem unangenehmen Zug der „verfolgenden Unschuld“: Jeder, der Schulz einen „undemokratischen Faschisten“ (so MdEP Godfrey Bloom) nannte antideutschen Rassismus aus.

In der Knesset wurden dem Treiben des „Israel-Kritikers“ Schulz Grenzen aufgezeigt. Dies sollte auch in Europa und insbesondere in unserem Lande geschehen.

Erklärung der DIG Hochschulgruppe Rostock / Daniel L. Schikora via haolam

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Deutschland Nazis, EU, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Weil Juden kein Freiwild sind: Solidarität mit israelischem Protest gegen EU-Parlamentspräsident Martin Scholz

  1. Netter Beweis dafür, dass die Deutsch-Israelische -Gesellschaft auch nichts anderes (mehr) ist als eine gleichgeschaltete , ergo undemokratische und verfassungsfeindliche Fliale der israelischen Rechtsparteien.

  2. peterkossatz schreibt:

    Obwohl , gegen Nahles und Ashton hört Schulz sich noch gemäßigt an. Nichtsdestotrotz hat er als Parlamentspräsident das gesamte Parlament zu vertreten , seine Aufgabe wäre eher eine Referenz gegenüber einem anderem, demokratisch gewählten Parlament gewesen, immerhin einzigartig in diesem Teil der Erde. Aber der Schulze der Sozialdemokratie befindet sich im Wahlkampf.
    Schade , in einer Zeit wo Gesellschaftsmodelle konkurrieren , hat er eine Chance vertan.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.