Mögen Sie Antisemitismus im Europaparlament, Herr Schulz?

 

Der italienische Abgeordnete im Europaparlament Gianni Vattimo hat im Januar 2014 ein Buch herausgegeben: “Deconstructing Zionism”. Diese jargonhafte Sprache des Dekonstruktivismus möchte sagen: “Zerstört Israel”. In seinem eigenen Beitrag in dem Buch spricht Vattimo vom “Genozid”, der “andauere”, in “Gaza und anderswo”. Für den Philosophen ist der ehemalige iranische Präsident Ahmadinejad ein Held. Vattimo möchte ein binationales Israel, keinen jüdischen Staat. Seine linke, antizionistische Attacke ist ein  Beispiel von europäischem Antisemitismus 2014.

Gestern schrieb ich in einem Text über Vattimo, dass er die europäische politische Kultur des zunehmenden, auch ordinären Antisemitismus repräsentiere und keinen Widerspruch von der philosophischen, kulturellen oder politischen Elite zu erwarten habe.

So hat auch heute, 12. Februar 2014, der Präsident des Europaparlaments Martin Schulz in seiner auch noch in deutscher Sprache (kann der Mann kein Englisch?) gehaltenen Rede in der Knesset nicht etwa europäischen Antisemitismus à la seines Kollegen Vattimo attackiert, vielmehr Juden vorgeworfen, Palästinensern angeblich  zu wenig Wasser zur Verfügung zu stellen und dergleichen Attacken mehr.

Martin Schulz sollte sich lieber um europäische Antisemiten im Europaparlament kümmern (Fraktion ALDE), die Juden einen “Genozid” an Palästinensern vorwerfen und Judith Butlers antiisraelische Ideologie im gleichen Buch publizieren, anstatt schlechte Reden zu halten.

Weiterlesen bei Clemens Heni…

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3 Antworten zu Mögen Sie Antisemitismus im Europaparlament, Herr Schulz?

  1. E.C. schreibt:

    Clemens Heni, der Deutschlandhasser. Das rechtspopulistische Gelumpe bekommt Streicheleinheiten aus Israel, streichelt zurück, und Graumann, der sich sogar über das Wort „Kamin“ ereifert, schweigt.

  2. rom schreibt:

    Ich hab einmal gelesen,dass die Palis nie ihre Wasser-und Elektrizitätsrechnungen begleichen. Deshalb schneiden die Israelis sie manchmal davon ab, was dann aber in grossem Geschrei ausartet: „die Juden wollen uns verdursten lassen“!

    Die Italiener haben ihren Gianni Vattimo, die Deutschen haben Ulla Jelpke, die mit Araber und Türken durch Berlin marschierte als die skandierten „..die Juden in’s Gas“…

  3. Es gab da mal eine Gruppe von Israelis, die zogen unter falschem Namen nach Hebron, mieteten sich in einem Hotel ein, bezahlten ihre Rechnung nie und holten noch mehr von ihren Kumpels nach. Das Problem besteht heute noch.
    Das Wasser, um was es hier geht, ist Grundwasser aus dem Boden des Westjordanlandes, und kein gnädigerweise in die andere Richtung gepumptes entsalztes Meerwasser „made by Israeli Propaganda“.

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